Porto Ferro (Sardinien)

Kurzinfo

Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer, Wellenreiter

Revier: Welle

Windrichtung: beste Mistral, fahrbar SW-W

Die Bucht von Porto Ferro bietet für eure Surf- und Kitesession eine Super-Kulisse – das Beste, was wir dort entdeckt haben. Für den kulturellen Bedarf der eventuell anwesenden ‚Nicht-Surfer‘ ist dort auch gesorgt: auf beiden Seiten der Beach stehen Sarazenen-Türme, die als Besichtigungsobjekte für die Freunde der ‚Toten Steine‘ herhalten können (oder für nette Schäferstündchen zu zweit). Und etwas Bildung in Sardiniens Kulturgeschichte kann schliesslich auch nicht schaden…

Wegbeschreibung

Porto Ferro liegt südwestlich von Alghero zwischen dem Capo dell‘ Argentiera und dem Capo Caccia. Von Porto Torres oder Sassari aus fährt man Richtung Alghero, und folgt dann den Schildern Richtung Capo Caccia, das etwa 16km südlich von Porto Ferro liegt (alternativ kauft man sich die Shell-Karte Sardinien in 1:200.000, dort ist’s drauf ;-). In Porto Ferro geht es dann rechts zum Strand (‚Spiaggia‘) ab.

Spotbedingungen

Auf dem Weg zum Strand werdet ihr von netten Schildern mit Graffitis wie ‚Locals only‘ und ‚Local Surfers‘ begrüsst. Lasst euch davon nicht weiter beeindrucken, laut den besagten ‚Local Surfers‘ waren die Künstler nur ein paar durchgeknallte Kids mit Langeweile. Trotzdem: etwas Zurückhaltung kann nie schaden, insbesondere, wenn ihr zum Windsurfen kommt und die Wellenreiter dort sind. ‚Better safe than sorry‘, heisst’s so schön!

Der vorherrschende Westwind (onshore) bringt nicht nur Unmengen von angeschwemmtem Wohlstandsmüll (wie an der ganzen Westküste…leider), sondern auch eine ordentliche Welle mit sich, die sich an zwei vorgelagerten Sandbänken schnell und kraftvoll brechen. Sowohl Wellenreiter, als auch Windsurfer finden hier eine super-saubere Welle, die angeblich bis 3m erreichen kann. Fahrbar ist Porto Ferro von Südwest (side-on von links) bis West (onshore). Bei Nordwind stört die Kulisse (der Berg, der die Bucht rechts begrenzt), Ost könnte funktionieren, wenn der Swell stimmt, nach einigen Mistral-Tagen zum Beispiel.

Zwischen Sandbank und Ufer ist es grösstenteils nur stehtief, so dass auch Welleneinsteiger hier auf ihre Kosten kommen, wenn der Shorebreak (nicht erlebt, aber ziemlich wahrscheinlich bei 3m-Klopfern) es zulässt. In der Mitte der Bucht liegt ein kleines Felsenriff etwa 50m vom Ufer, dort mit der Finne aufpassen!

Womos / Camping

Der Campingplatz in Porto Ferro (ausgeschildert) ist ausserhalb der Saison am besten… weil geschlossen. Er besteht eigentlich nur aus einigen Aussenduschen unter Bäumen ;-). Für ein bis zwei Nächte bietet sich der Parkplatz davor an, der ein fantastisches Panorama hat.

Author: Jörg

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