Hossegor (5 Spots)

Kurzinfo

Geeignet für: Wellenreiter

Revier: Welle

Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe

Frankreich ist der beste Platz zum Surfen, wenn man auf der Suche nach guten Wellen, warmem Wasser und heissen Partys ist! Die beste Zeit ist Ende August bis Oktober, wenn es nicht mehr so voll ist und die Wellen durch die stärker werdenden Tiefdruckgebiete hoch werden. Hier gibt es unendlich viele Plätze, um alles zu surfen, was man sich vorstellen kann, von kleinen Windwellen bis zu 6 Meter hohen Tubes, die über Fels brechen. Da hier vieles hängt von den Gezeiten abhängt und die Sandbänke sich häufig ändern, ist es besser, mit dem Auto hier zu sein, um die wichtigsten Spots abklappern zu können.

DER Spot schlechthin ist Hossegor; es wird zwar im Sommer sehr voll, aber hier findet man die besten Wellen an der ganzen Küste! Es gibt eine Reihe kleinerer Orte nördlich, die zum Teil gute Wellen haben, aber Hossegor ist am besten, sobald die Wellen grösser werden. Wenn Hossegor zu voll wird, sind sie aber eine gute Alternative. Südlich von Hossegor gibt es eine Reihe weiterer guter Spots, die aber meistens noch voller sind. Leider werden einige französische Locals manchmal auch unfreundlich und agressiv, aber ihr solltet dann cool bleiben.

Spotbedingungen

„Der Wald“

(Anm. der Redaktion: genaue Position unbekannt, bitte um Info)

Jeder nennt den Platz nur „den Wald“, ursprünglich war es mal ein Picnicplatz für Reisende. Jetzt ist ein sehr guter Platz, um sich mit seinem Wohnmobil hinzustellen. Es ist verboten, Zelte aufzubauen, aber eine Hängematte wird toleriert. Die Polizei kommt einmal morgens vorbei und nimmt 10 Franc von jedem als Gebühr, sollte man zufällig nicht anwesend sein, ist’s aber egal. Normalerweise ist die Polizei sehr locker drauf, wenn sie jedoch meint, die Dinge geraten ausser Kontrolle, wird die Nationalpolizei gerufen, um eine Drogenfahndung durchzuführen! Passt also auf und verkauft vor allem keine Drogen an jemanden, den ihr nicht kennt. Hier gibt es eine Toilette, kalte Duschen und Waschbecken, die jeder nutzen kann. An den Strand kommt man durch einen schönen Waldweg in ca. 10 Minuten.

Meist gibt es gute Sandbänke gleich am Strand, aber nur wenige Minuten zu Fuss, und man ist bei den Bunkern, wo immer gute Wellen sind.In der Hauptsaisaon (Juli und August) ist es hier sehr voll, aber ausserhalb der Saison ist es hier ruhig und gemütlich.

Le Penon

Le Penon ist ein kleiner Ort nördlich von Hossegor. Eine alte und rostige Pier teilt beide Orte. Wie die anderen Strände gibt es auch in Le Penon einen grossen Parkplatz hinter der Düne, der in der Saison sehr voll sein kann. Meist gibt es dann auch keine Möglichkeit, nachts hier zu schlafen. Die Polizei kommt nachts und vertreibt jeden, der hier schläft. In der Nebensaison ist es allerdings kein Problem. In Le Penon gibt es einen langen Strand mit einer Handvoll guter Sandbänke. Je nach Wellenhöhe gibt es bei allen Gezeiten gute Wellen, die zum Teil jedoch sehr hohl und nahe am Strand brechen.Die Wellen sind meist etwas kleiner als weiter südlich, aber auch weniger überfüllt.

L`Estagnot

L`Estagnot ist ein sehr bekannter Strand, der eine der besten Wellen an der Küste hat. Aus diesem Grund findet der ASP Contest Rip Curl Pro hier statt. Leider hat sich herumgesprochen, dass die Wellen gut sind, und es ist dementsprechend voll. Aber bei der Qualität der Wellen nimmt man das gerne in Kauf. Die Bilder wurden während eines Rip Curl Pro aufgenommen.

La Graviere

La Graviere ist in der Nähe des Hauptstrandes von Hossegor gelegen und arbeitet meist erst, wenn ein entsprechend grosser Swell da ist. Die Welle bricht sowohl als Left wie auch als Right, der Untergrund ist tief genug, dass man meist nicht den Sand berührt. Aber, wie der Name „die Heftige“ schon sagt, La Graviere hat´s in sich. Die Wellen brechen sehr schnell, meist als Tube und mit viel Power. Ein gebrochenes Brett gehört an einem guten Tag hier dazu. Rauspaddeln ist meist einfach, da am Südrand des Spots ein Channel ist, wo man trockenen Haares rauskommt. Hier tummeln sich auch sehr viele Boogieboarder in etwas kleineren Wellen, die beinahe auf trockenen Sand brechen.

Le Nord

Le Nord liegt gleich neben La Graviere weiter draussen im Meer. Hier brechen sehr grosse Wellen über einer Sandbank, die tief unter Wasser liegt. Le Nord bricht ab einer Wellenhöhe von 4 Metern und arbeitet selbst bei 6 bis 8 Metern noch. Die Wellen brechen überwiegend nach rechts, aber die eine oder andere Linke ist auch dabei. Der Startpunkt wandert schnell, und es ist an der Tagesordnung, von einem Set gewaschen zu werden. Benutzt unbedingt ein extralanges Board, da die Wellen höher sind als es vom Strand den Eindruck macht.

Autor

Darius Torkzadeh (DrD-Surfboards)

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