Wellenreiten auf Lanzarote

Kurzinfo

Geeignet für: Wellenreiter

Revier: Welle, Bigwave

Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe

Lanzarote – das Wellenreitdorado! Neben dem Wind und Kitsurfen bietet Lanzarote perfekte Bedingungen fürs Wellenreiten. Am besten sucht ihr euch eine Bleibe in Caleta de Famara. Da seid ihr schön und zentral untergebracht.

Spotbedingungen

Caleta de Famara und Umgebung

Playa de Famara:

Der 6km lange Strand von Famara liegt am östlichen Ende des Ortes und geht bis zur Steilküste. Dort macht er eine Kurve Richtung Norden und geht an der Steilküste entlang. Das Swellfenster ist dementsprechend West bis Nord. Der beste Wind kommt aus Süd bis Ost und heisst Calima. Es ist ein reiner Beachbreak und noch dazu einer der besten Europas. Surfen kann man bei jeder Gezeit. Playa de Famara fängt so gut wie jeden Swell ab, der Surf ist also sehr konstant. Ab ein bis ca. sechs Fuss Welle kann gesurft werden. Er ist für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet. Jeder hat hier seinen Spass. Bei 6 km Länge gibt es keine Platzprobleme, die Stimmung immer gut, Localism unbekannt. Beim Ortsanfang halten sich meist die Surfschulen auf, d.h. mehr Surfer.

El Muelle:

Die Hafenwelle befindet sich direkt in Ortsmitte von Caleta de Famara, links von der Hafenmauer. Es ist eine linke Welle, für die es auf jeden Fall einen kräftigen Swell aus Nord braucht. Sie bricht ab etwa 6 Fuss Swell und hält sicher bis 10/12 Fuss. Deshalb funktioniert sie auch nicht oft. Der Wind sollte am besten aus Süd oder Ost kommen. Es ist ein Reefbreak, der Ein- und Ausstieg ist über das Hafenbecken problemlos möglich. Auch wenn das einfach ist, sollten nur erfahrende Surfer hierher gehen. Sie ist schnell, hollow und der Felsuntergrund nah. Nebenbei ist sie von Locals heiss umkämpft, und wer nicht Rücksicht nimmt, ist raus. Beste Gezeiten midtide und hightide, aber auch bei lowtide möglich und tuby.

San Juan:

San Juan ist im Oktober die Station der WQS und auf 6 Sterne Prime aufgewertet… was schon alles sagt. San Juan findet sich am westlichen Ortsausgang von Famara, nachdem man der Schotterpiste bis zum Ende gefolgt ist (5min mit Auto). San Juan läuft bei Nord/West und Nordswell, und ist damit sehr konstant. Ab 3 Fuss bis sicher 12+ Fuss hält dieser Reefbreak alles. Noch dazu kann diese linke Welle bis zu 200m laufen. Bester Wind Süd/Ost bis Süd/West. Für die Gezeit ist alles möglich. Wie immer, bei lowtide schneller und tubiger. Der Einstieg erfolgt über den Strand links von der Welle. Der Ausstieg kann auch über das Riff erfolgen. Vorsicht Seeigel. Auch hier gibt es eine Localszene und Respekt und gutes Verhalten unerlässlich. Nur für erfahrene Surfer empfehlenswert.

La Santa

Der Surfspot La Santa befindet sich zwischen dem Sport Club La Santa und dem Ort La Santa in einer Bucht. Die Spots von La Santa gehören zu den konstantesten der Insel. Seeigel sind mit von der Partie. Einstieg beim Parkplatz.

The Slap:

Die linke Welle von La Santa ist eine reine Localwelle. Jeder der nicht bekannt ist, wird direkt wieder weggeschickt. Versuchen kann man sein Glück bei kleinen Tagen, wenn kaum einer drin ist. Sie ist hollow, schnell, tuby und garantiert nur was für Könner!!! Lieber Finger weg.

Morro Negro:

Die rechte Welle von La Santa ist fast ein Reef bzw. Point Break und läuft am besten bei Nordwest- oder Nordswell. Bester Wind von Ost, sie hält eine ganze Menge an Swell aus, sicher bis zu 10 Fuss und bricht auch schon bei 3 Fuss. Die Welle kann bis zu 300m lang sein. Normal sind eher 100m. Beste Gezeit ist midtide, aber surfbar ist alles. Viele Leute, aber kein ausgesprochener Localism, dafür aber viele Holis und Drop ins.

Inside/Centro/Mums left:

In der Mitte der Bucht gibt es noch eine langsame Insidewelle, die sich sowohl von der rechten als auch der linken Welle speist, aufbaut und dann nach links bricht. Die Welle ist gut geeignet für die ersten Riffversuche, die Stimmung entspannt, die Welle einfach. Sie bricht schon bei 3 Fuss und kann durchaus bis 6-7 Fuss halten. Fun! Swell aus West bis Nord und der Wind ist am besten bei allem um Ost rum. Gezeit am Besten auflaufend, aber es geht alles. Bei lowtide beachte den Stein in der Takeoff Zone. Bei ablaufend achte darauf wo du hinströmst 😉

Jameos del Agua

Dieser Break liegt auf der Ostseite der Insel. Er ist ein linker Point läuft auf Riff. Folge einfach den Touri-schildern nach Jameos del Agua und kämpfe dich über die über schlechte Schotterpiste, hinter der Sehenswürdigkeit von Cesar Manrique, den Hügel runter. Steige über die Längsseite der Küste/Welle ein und aus. Nur Locals steigen direkt beim Peak ein, und nur Nichtwisser am unteren Ende der Welle aus. Der Swell sollte für diesen Point aus Nord oder Ost kommen und einiges an Grösse haben, damit er gegebenenfalls um die Insel herumdrehen kann. Dafür hat man bei West bis Nord, Nordostwind Offshore. Je nach Swellrichtung läuft die Welle zwischen 4 bis 14+ Fuss. Sie kann bis zu 300m laufen. Jameos ist gut zu checken, wenn der Rest auf der Westseite zu gross wird. Die Welle geht’s gelassen an und auch Longboarder haben ihren Spass. Oft voll, aber Stimmung meist gut. Keine ausgeprägte Localszene.

Autor

Birgit Koch

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