Ringkøbing (Ringköbing Fjord)

Kurzinfo

Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer, Einsteiger

Revier: Stehbereich, Flachwasser

Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar OSO-W

Wegbeschreibung

Ringkøbing ist der nördlichste der Spots am Fjord. Er ist so ziemlich der einzige, an dem man sein Equipment aufgebaut am Womo oder Zelt liegenlassen kann, ohne am nächsten Tag weit schleppen zu müssen – vorausgesetzt, man will dort campen.

Die Zugänge liegen auf dem oder neben dem Campingplatz direkt in Ringkøbing, der aus Richtung Holstebro ausgeschildert ist. Von Søndervig aus muss man erst durch das Centrum (bzw. die Umgehung rechts Richtung Havn), bevor die ersten Schilder auf den Platz hinweisen. Die kostenlose Version, der Surferparkplatz, liegt etwa 500m stadtauswärts vom Campingplatz, an der Einfahrt steht ein kleines Schild.

Spotbedingungen

Vom Platz aus kommt man nur über 3 Treppen ans Wasser, da er etwa 3m höher liegt. Der Strand und die ersten 50…70m im Wasser sind ziemlich steinig – selbst mit Schuhen bekommt man eine unangenehme ‚Fussreflexzonen-Massage‘ ;-). Da das Wasser dort nichteinmal Knietiefe hat, sollte man diese Entfernung mit einer längeren Finne besser schieben, und auch frühzeitig aus den Schlaufen, da manche Steine ‚Finnenkiller-Qualität‘ haben. Bis zu den roten Bojen ist das Revier auf der ganzen Breite stehtief, weiter draussen gibt es immer mal wieder einige Sandbänke, auf denen man ebenfalls stehen kann.

Fahrbar ist Ringkøbing etwa von Ost-Südost bis West, aufgrund der erhöhten Lage des Platzes ist das Revier bei offshore nur bedingt tauglich. Der Spot ist ideal für Heizer, Halsenschüler und Kiter, da der grosse Stehbereich bei sideshore für absolute Flachwasserbedingungen sorgt. Nur bei südlichen Richtungen wird es draussen etwas kabbelig, da der Wind die Wellen quer über den ganzen Fjord schieben kann. Die Wellen erreichen bei onshore aber kaum mehr als 1m, genug für einen Chop-Hop, aber wegen der kurzen Abstände nichts für Wave-Freunde.

Im Vergleich zu Hvide Sande ist Ringkøbing selbst an guten Tagen angenehm gering frequentiert, da es in der Umgebung wenig Ferienhäuser gibt.

Author: Jörg

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