Kabbelaarsbank

Kurzinfo

Geeignet für: Windsurfer, Einsteiger

Revier: Stehbereich, Flachwasser, Kabbelwasser

Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe

Wegbeschreibung

Der beste Einstieg ins Grevelingermeer liegt an der N57 zwischen Renesse bzw. Scharendijke und Ouddorp, auch als Brouwersdam bekannt. Wenn man von Scharendijke aus kommt, geht es rechts an einer Ampel Richtung Kabbelarsbank (ausgeschildert), man kann auch schon die Feriensiedlung auf der Seite erkennen. Ans Wasser kommt man schräg rechts an der kleinen Bucht (2. Strasse rechts rein, zum Surfcentrum Brouwersdam), wobei die hintere Landzunge oder die Spitze der Bucht meist weniger voll ist.

Alle Parkplätze an der Bucht sind kostenpflichtig, und es ist ratsam, das Parkticket gleich zu Anfang zu holen. Wer zu lange wartet, riskiert dort ein etwas teureres Ticket, so im Bereich 80DM. Ansonsten kostet eine Tageskarte etwa 7DM, eine Saisonkarte etwa 65DM (Stand Juli 2000). Dafür bekommt man allerdings dann auch Duschen und WC geboten, auch die gute holländische Küche ist dort vertreten.

Während der Feiertage oder Ferienzeit sind die Parkplätze ziemlich schnell voll, man sollte anstatt auf dem Campingplatz lieber am Spot frühstücken. Wenn der Parkplatz dann doch voll sein sollte, kann man entweder direkt am Wasser Richtung Scharendijke bis kurz hinter den kleinen Yachthafen zurückfahren, oder Richtung Ouddorp bis nach De Punt West fahren, um ans Wasser zu kommen.

Spotbedingungen

Durch die Bucht ist Kabbelarsbank eigentlich bei allen Richtungen fahrbar, da man sich den Parkplatz entsprechend der Windrichtung wählen kann. Bei östlichen Richtungen wird es etwas kabbelig (genug für einen Chop Hop), aber zwischen Süd und Nord kommen die Flachwasserspezialisten voll auf ihre Kosten. Ideal ist West-Nordwest, dann bläst es aus der Buch raus, und das Wasser ist fast vollkommen glatt. Wer Halsen lernen will, findet dann perfekte Bedingungen, da man zwischen den beiden Landzungen hin- und herfährt, und bei misslungener Halse in stehtiefem Wasser landet.

Das Ufer rund um die Bucht ist bis etwa 30m stehtief, in der Spitze der Bucht sogar eher bis 80m. Stehen ist dort gelegentlich nicht ganz so vergnüglich, da sich dort eine Muschelbank befindet. Diese wird zwar regelmässig ausgebaggert, aber manchmal dringen die zerbrochenen Muscheln auch durch die Surfschuhe. Wer ohne fährt, sollte genug Pflaster dabeihaben. Immer dran denken, wenn man mit den Füssen voraus in voller Fahrt vom Board springt ;-).

Da der Spot sehr beliebt ist, kann man an guten Tagen über’s Wasser laufen. Mit ein paar Schlägen ist man allerdings ausserhalb der Bucht, und kann (fast) ungestört zwischen der vorgelagerten Insel und Scharendijke (bei Nordwest) seine Bahnen ziehen.

Für Anfänger gibt es auf der linken Landzunge beim Surfcenter ein kleines „übungsbecken“, das durch einen Steinwall eingegrenzt ist. Abtreiben ist unabhängig der Windrichtung fast unmöglich, es gibt nur eine schmale Durchfahrt, aus der man rauskommt.

Womos / Camping

Campingplätze mit Zugang zum Wasser gibt es leider keine in der Gegend, man muss also immer vom Platz zum Spot fahren. Auch wenn es verlockt, wild campen mit dem Womo wird von der niederländischen Polizei absolut nicht toleriert! Es gibt neben den Campingplätzen auch zahlreiche Bauern, die für wenig Geld einen Stellplatz für Womos anbieten, diese findet man am besten vor Ort.

Author: Jörg

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