Kramnitse (Lolland)

Kurzinfo

Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer

Revier: Welle

Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar SO-NW

Wegbeschreibung

Von Hamburg über die A1 immer geradeaus Richtung Lübeck/Fehmarn nach Puttgarden. Rüber nach Roedby. Nach der Passkontrolle die beginnende Autobahn bei erster Gelegenheit verlassen (also rechts abbiegen). Die Schilder leiten dann die Richtung nach Kramnitse. Der Weg sieht auf der Karte extrem kurz aus. Mit dem Fahrrad auf dem Deich sind es auch nur 10km von Kramnitse nach Roedby, mit dem Auto ist der Weg allerdings wesentlich länger, nicht wundern.

Spotbedingungen

Windrichtungen von Südost bis Nordwest kommen side- oder onshore. Bei etwa 5Bft ist das Wasser kabbelig wie ein grosser See, mit der Zeit können allerdings auch schon 1m Dünungswellen dabei sein. Wenn der Wind dann zulegt (aus Westen), dann wachsen die Dünungswellen ein wenig, entscheidend ist aber, dass eine schöne Brandung entsteht: 10…20m vom Ufer entfernt brechen sich die Wellen von circa 1-1½m Höhe. Schon bei 5 Bft. machen die Wellen Spass, denn nach einem relativ kurzen Abritt kann man noch halsen, bevor man auf den Steinen landet. Die Ritte sind relativ kurz, so 2 Turns gehen mit Glück, mit gutem Auge erwischt man aber schon mal eine grössere Welle. Für Waveeinsteiger sind die Bedingungen wirklich gut. Wenn der Wind onshore kommt, kann man immer noch gut springen, Buhnen, die behindern, gibt es nicht.

Der Einstieg in Kramnitse ist relativ unangenehm, denn bei richtig Wind kommt das Wasser bis an den Deich heran, und man muss über die grossen Steine gehen, aber meist gibt es 20m weiter eine bessere Stelle. Am Grund liegen auch Steine, diese stören aber nicht beim surfen.

Alternativprogramm

Zum Strandurlaub ist Kramnitse nicht geeignet, denn der Strand fehlt. Die Nachbarorte Bredfjed und Humminge haben einen. Bredfjed eignet sich am besten, denn hier liegen auf dem Grund nur Kiesel. Für einen Badetag lohnt sich aber auch die Fahrt nach Gedesby oder Maryelist auf Falster, dort gibt es einen super Strand, allerdings ist es bei gutem Wetter in den Sommerferien ziemlich voll (man findet dann aber auch immer jemanden für’s Volleyball). Die Fahrt nach Nakskov könnte man aus ähnlichen Motiven antreten. Hier gibt es einen Strand mit schönem Sand, einen grossen Spielplatz, einen Campingplatz und natürlich Volleyballfelder, das Ganze ist gemacht wie eine Promenade hinter der Stadt. Sonst gibt es im Hafen noch ein altes russisches U-Boot zu besichtigen.

Autor

Johannes

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