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	<title>Alle mit Dahab markierten Surf- und Kitespots in der Übersicht</title>
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	<description>&#124; Wind &#124; Surf &#124; Kite &#124; Wing &#124;</description>
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		<title>Dahab Le Meridien</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2014 10:31:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer, Einsteiger Revier: Stehbereich, Flachwasser Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe Anm. der Redaktion: Anscheinend heisst das ehemalige Hotel &#8222;Helnan&#8220; jetzt &#8222;Le Meridien&#8220;. Falls unsere Quelle falsch sein sollte, bitte kurz informieren! Bin gerade von zwei Wochen Helnan in Dahab zurück, hier meine subjektiven Eindrücke (Ich weiss, dass das ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer, Einsteiger</p>
<p>Revier: Stehbereich, Flachwasser</p>
<p>Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe</p>
<p><strong><br />
Anm. der Redaktion: Anscheinend heisst das ehemalige Hotel &#8222;Helnan&#8220; jetzt &#8222;Le Meridien&#8220;. Falls unsere Quelle falsch sein sollte, bitte kurz informieren!<br />
</strong></p>
<p>Bin gerade von zwei Wochen Helnan in Dahab zurück, hier meine subjektiven Eindrücke (Ich weiss, dass das ein weisser Schimmel ist &#8211; aber um Missverständnissen vorzubeugen, nochmal: <em>subjektiv</em>!!!):</p>
<p>Buchung &#8222;all inclusive&#8220; über 1, 2, fly (so 2550DM incl. Sylvester-Büffet, welches für 80DM extra ein schlechter Scherz war), mein Reisebüro bekommt die schriftliche Bestätigung, dass mein Surfbrett sowohl dem Carrier Hapag-Lloyd mitgeteilt ist als auch der Transport vom Flughafen zum Hotel angemeldet als auch die Mistral-Surfstation über mein Kommen mit eigenem Material informiert ist. &#8211; Vor Ort stellte sich jeweils heraus, dass nichts davon stimmte, also alles glatt gelogen&#8230;</p>
<p>Der Flug ab Paderborn (kostenlose Parkplätze) war trotzdem und auch mit Umsteigen in München unproblematisch, 60DM hin und zurück.<br />
Mein Material ist &#8211; wie immer &#8211; saumässig behandelt worden, das NP 285er Doppelboardbag total eingedreckt (schwarze Fettschmiere), dazu kleiner Riss&#8230; Wirklich schlimm: Mein Brett hat jetzt reichlich Beulen und Macken, achtern sogar die Naht aufgeplatzt&#8230; Hätte man wohl doch besser vor Ort mieten sollen und mit leichtem Gepäck reisen&#8230;</p>
<p>Nach den Erfahrungen von Hurghada von vor einem Jahr und Alacati/Türkei aus den Herbstferien wollte ich aber erstens mein 10er und 8,5er Segel mithaben, um meine zarten 98kg in Bewegung zu bringen, und zweitens liebe ich mein Tiga Free X 281 (= BIC Techno) heiss und innig (Naja, vielleicht doch eher meine Freundin &#8211; nur damit es da keine Missverständnisse gibt ;-)). Segel und Brett waren aber insgesamt deutlich zu gross&#8230; Gelegentlich war ich heftig überpowert unterwegs&#8230;</p>
<p>Transport des Surfgepäcks zum Hotel wurde vor Ort glatt abgelehnt, ich habe ein Taxi nehmen müssen, 120/110 (hin/zurück) Ägyptische Pfund (je ca. 70DM?). Die Einlagerung bei Mistral kostete 165 DM für zwei Wochen.</p>
<h3>Hotel</h3>
<p>Das Helnan liegt südlich von Dahab und damit allein, ca 20 Min. zu Fuss von den anderen Hotels (Swiss Inn etc.) weg, vom eigentlichen Ort noch weiter, also *sehr* ruhig, dafür malerisch vor Felswüstenkulisse und mit wunderschönem Hausriff, traumhaft zum Schnorcheln, aber Einstieg nur über Landesteg wg. Korallen und Seeigeln. Es war ausgesprochen leer, so ca 50 Gäste. Insgesamt etwas verfallener Charme, angeblich seit Kurzem mit neuem Management und neuem Schwung, wovon ich nicht so viel gemerkt habe&#8230;</p>
<p>Das Zimmer war recht gross, mit Terasse zum Meer hin (alle Zimmer), unbequemes Mobiliar, Badewanne mit Sprung, blätternde Farbe, rostiges, viel zu heisses Wasser, Minifernseher mit schlechtem Empfang (DW-TV, Eurosport,VOX plus englischsprachige und arabische und israelische Programme).</p>
<p>Mit dem Essen war ich weder nach Auswahl noch Geschmack zufrieden, dazu fand ich den Service nicht nur im Restaurant zwar freundlich, aber sonst recht mittelmässig&#8230; &#8211; wenn etwa der Roomservice das Duschgel klaut&#8230; Bei &#8222;all inclusive&#8220; habe ich in Sachen Getränkeauswahl und -qualität auch schon anderes erlebt&#8230; Zur Animation will ich mich nicht äussern, da bin ich eh nicht der Typ für&#8230;</p>
<p>Positiv die Kinderbetreuung einschliesslich Bambino-Abendessen. Für Eltern also eine Empfehlung.</p>
<h3>Station</h3>
<p>Über die Mistral-Station kann ich nur Bestes sagen: Leute sehr nett und hilfsbereit, das wirklich neueste und topp-gepflegte Mistral-, Naish- und Northmaterial (auch wenn ich auf beides nicht so stehe), alle Gabeln mit Trapeztampen, Segel überschaubar in der Menge &#8211; aber angemessen für die Zahl der Gäste, wirklich alles topp! Dazu die gepflegteste, sauberste Station, die ich je gesehen habe, z.B. alles mit Teppichen ausgelegt(!). Negatives? Leider recht schmaler, steiniger Einstieg, überreste einer Betonbefestigung: Ohne Surfschuhe kann man das vergessen&#8230;</p>
<h3>Revier</h3>
<p>Kennt man im Prinzip aus den einschlägigen Quellen&#8230; Das hochgelobte Revier Lagune/&#8220;Speedy&#8220; liegt vom Helnan aus eine Reihe von Schlägen &#8222;windaufwärts&#8220;, für Cracks eine Sache von 15 Minuten. Für diese Reviere bieten sich die dortigen Hotels wohl eher an&#8230; Die Lagune selbst ist wegen Böen und Verwirbelungen nur im äusseren (kleinen!) Drittel wirklich sinnvoll befahrbar. Speedy ist aber echt geil, wenn man wirklich kurze Finne fährt, die man dann auch zum Glühen bringen kann&#8230; Hier ist der Wind auch noch etwas heftiger.</p>
<p>Am Helnan selbst heisst es bump &amp; jump wie aus dem Bilderbuch, also nix für Anfänger, Wasserstart (und Höhe laufen ;-)) sollte man drauf haben&#8230; weiter draussen immer mehr Welle, wenn man aus dem Schutz der Landzunge heraus ist, wirklich hohe Dünungswelle, &#8222;darf&#8220; man nur zu dritt hin&#8230;</p>
<p>Schade, dass die ganze Bucht entlang und vor der Sandbank ufernahe Riffe das Anlanden fast überall unmöglich machen, dazu muss man an den beiden Enden von Speedy auf seine Finne aufpassen. Einem Surfer ist vor 4 Tagen das Brett mit Segel übers flache Riff abgehauen und er konnte nicht hinterher, hat sich sofort das Knie aufgeschnitten, dann war das Material weg&#8230; Zum Glück versichert&#8230; Ihn hat das Boot aufgefischt, sonst hätte er so 10 km um die Bucht laufen können, im Neo mit Surfschlappen&#8230;</p>
<p>Das Floss zum Ausruhen gibt es nicht mehr, angeblich störte es die Fischer und die hätten es losgeschnitten und abtreiben lassen&#8230;</p>
<h3>Wind</h3>
<p>Die aktuellen Windwerte waren deutlich über den statistischen Durchschnittswerten: Von 13 Tagen waren 10 mit Gleitwind, davon etwa die Hälfte für Segel unter 6m², leichtere Leute sind teilweise 4,5er gefahren. Morgens geht der Nachtwind schräg ablandig mit kleiner Abdeckung am Einstieg, der Wind ist insgesamt etwas löchrig und kann recht plötzlich aufhören oder nach kurzen Flauten schlagartig auf Sideshore oder Sideonshore drehen und um zwei Windstärken zunehmen, dann also der übliche thermische Tagwind, in Ufernähe etwas böig, weiter draussen mit reichlich Schaumkrönchen versehene Windwellen&#8230; Höhepunkt so zwischen 11.30h und 14.30h, gegen 15.00h ist z.Z. Feierabend, aber im Dezember wurde es auch schon so um 16.30h dunkel, inzwischen so gegen 17.15h. Ach ja, das ist eine Stunde Zeitverschiebung früher als bei uns.</p>
<h3>Autor</h3>
<p>Karl Bonitz</p>
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		<title>Dahab Ibi and Friends</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 10:31:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer, Einsteiger Revier: Stehbereich, Flachwasser, Welle Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe Nun, es ist bei weitem nicht mein erster Besuch in Dahab. Und auch das gebe ich zu: Die meisten Hotels dort kenne ich sowohl von außen als auch innen. Dennoch hat sich dieses mal im Vergleich zu vor [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer, Einsteiger</p>
<p>Revier: Stehbereich, Flachwasser, Welle</p>
<p>Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe</p>
<p>Nun, es ist bei weitem nicht mein erster Besuch in Dahab. Und auch das gebe ich zu: Die meisten Hotels dort kenne ich sowohl von außen als auch innen. Dennoch hat sich dieses mal im Vergleich zu vor 2 Jahren do wieder einiges ge- und verändert.</p>
<p>Als erstes fällt auf, dass die Fraktion der Deutschen (Windsurfer) ihre Vorherrschaft verloren hat. Dieser Platz geht nun unumwunden an die Russen in Dahab. Allerdings, bevor nun ein Stöhnen durch die Reihen geht: Die Russen in Dahab sind in meiner Zeit dort nicht mit denen aus Hurgarda berühmt &#8211; berüchtigten Russen vergleichbar. In Dahab scheinen sich diejenigen ihrem Urlaub und dem Surfen zu widmen, die sich wohltuend von den oben genannten Russen und den klassischen Mallorca-Deutschen abheben.</p>
<p>Also: Auch wenn Deutsch nicht mehr die erste Sprache ist, so haben wir doch in unserer Zeit dort nette Kontakte gefunden, und dies über Nationalitäten hinweg.</p>
<p>Wir haben versucht Dahab, wie die letzten Male, Pauschal zu buchen. Zuerst über Sun + Fun (Happy ist ja nicht mehr Anbieter), dann über Surf + Action. Allerdings war es den Veranstaltern nicht möglich uns Flug und Zimmer in der benötigten Zeit anzubieten. Auch die Preise waren doch extrem gestiegen in den letzten zwei Jahren.<br />
So haben wir uns vor den Rechner gesetzt und unserer Reise selber zusammen gebucht. Und siehe da: Sowohl Flug als auch Zimmer waren in der gewünschten Zeit vorhanden. Und das alles auch noch günstiger als Pauschal.</p>
<p>So haben wir folgendes schon von Deutschland aus gebucht:<br />
* Flug: Air Berlin (ehm. LTU)<br />
* Zimmer: Swiss Inn<br />
* Station: Ibi + Friends</p>
<h3>Flug</h3>
<p>Eines der für mich neuen Probleme war, dass es keine direkten Hin- &amp; Rückflüge mehr nach Sharm el Shaik mehr gab. Entweder wird über Kairo, Hurgarda oder Marsa Alam geflogen, was immer eine Verzögerung um ca. 60 Minuten bedeutet.. mindestens. Allerdings wenn man clever bucht, nur entweder auf dem Hin- oder Rückflug.</p>
<p>Einer der schönen Nebeneffekte unserer eigenen Buchung war, dass wir unser Visum (15 LE/Person (ca. €1,80)) selber kaufen und so schnell die Einreise hinter uns bringen konnten.</p>
<p>Den Transfer hatten wir vorab durch das Hotel bestellt. Allerdings wäre es auch kein Problem gewesen, diesen direkt am Flughafen mit einem Taxifahrer zu organisieren. Aber die Sicherheit, zu wissen, wir werden abgeholt, war uns die Vorabbuchung wert! Wer mit eigenem Material anreist sollte dies allerdings immer vorab buchen!</p>
<h3>Station</h3>
<p>Auch hier haben wir uns vorab über Internet informiert und versucht mit Stationen über E-Mail Kontakt aufzunehmen. Als einzige Station hatte die von Ibi &amp; Kiki (www.ibiandfriends.com) geantwortet, und dies sehr schnell. Vier weitere Dinge sprachen aus unserer Sicht für diese Station:<br />
1. Das Material, welches angeboten wurde<br />
2. Das Preissystem<br />
3. Die Lage<br />
4. Meine Erfahrungen mit Ibi und Kiki (5* Dahab + 1* el Naaba)</p>
<p><strong>Material</strong></p>
<p>Was wir vorfanden an Riggs war in den &#8222;Dahab&#8220;-Größen bis runter zu 4,0qm aktuelles Segelmaterial von 2008. Kleinere Segel waren ein Mix aus guten 2007 und neuen 2008er Segeln. Alles in sehr gutem Zustand. Dies betrifft besonders die Masten, bei denen ich (ich gestehe) doch sehr wählerisch bin. Grade wenn Segel permanent mit gespanntem Vorliek im Regal hängen, ist es oft so, dass die Masten ihr Reflexverhalten negativ verändern. Laienhaft gesagt: Sie sind ausgeleiert. Dies war hier definitiv nicht der Fall. Auch beim 6,9 Duke war das Reflexverhalten sehr gut. Gabeln sind in allen Größen vorhanden und in einem immer noch guten Zustand&#8230; für eine Leihstation.</p>
<p>Boards waren hauptsächlich Fanatics von 2008 und 2007. Einige wenige ältere Bretter waren auch dabei. Bei allen Brettern war der Zustand – Standbelag, Pads, Schlaufen &amp; Gewicht &#8211; sehr gut. Alleiniger Punkt war, dass der Abstand der Fußschlaufen oftmals zu eng war für meine 45er Füße. Hier sollten einige Bretter vielleicht auch für &#8222;big guys&#8220; vorbereitet sein!</p>
<p>Ebenfalls waren einige Hifly Bretter da. Dies waren zwar &#8222;Test-Bretter&#8220;, allerdings waren sie sehr oft benutzt, was wohl, grade bei den Mad&#8217;s für ausgewogene Fahreigenschaften spricht. Für die &#8222;Beginner&#8220; waren ca. 10 Boards in unterschiedlichen Größen, Hersteller und Alter vorhanden, die auch alle (grade vom Standbelag) in gutem Zustand waren.</p>
<p><strong>Preissystem</strong></p>
<p>Bei Ibi and friends konnten wir zwischen 3 Preissystemen wählen:<br />
1. Stunden-/Tagespreis<br />
2. Surfall (Flatrate)<br />
3. Ibi&amp;friends Surfsystem<br />
Grade das letzter ist in windärmeren Zeiten sehr gut: Einmalig € 80,- und dann für jeden Surftag € 20,-. In unseren Augen eine sehr gute Idee!</p>
<p><strong>Die Lage</strong></p>
<p>Hatte Ibi früher die Happy Station vor dem Ganet Sinai, so hat er diese nach der Trennung von Happy an Five Squares (russische Kunden) verkauft und ist an den äußersten Platz nach Lee gezogen. Für alle Surfer, die vor allem nicht in der Bucht sondern in Speedy surfen wollen, ist diese Lage perfekt. Man kann hier mit einem Halb- bis leichtem Amwindkurs rausfahren und kommt gleitend Halbwind bis Raumschots an die Station zurück! Nur die Station von Harry Nass vor dem Dahabeya bietet einen ähnlichen Luxus!</p>
<p>Dazu kommt, dass die Station eben nicht vor einem Hotel liegt. Somit liegen auch keine Badegäste vor der Station, die sich unter Sonnenschirmen auf Liegen braten lassen und sich über Surfer aufregen! Die Lage am Ende des Strands verhindert auch, dass Touries permanent am Wasser vor einem vorbeilaufen und einen begaffen, wenn man mal selber in der Sonne liegt und liest!</p>
<p><strong>Das Drumherum</strong></p>
<p>Ibi versucht vieles, damit seine Station den &#8222;alten Surf Style&#8220; aufrecht erhält. Zum eine ist es nicht wie an den meisten anderen Stationen so, dass Ibi sich auf eine Nation konzentriert. Während wir an der Station waren, trafen wir Russen (klar!), Österreicher, Deutsche, Spanier, Italiener. Allen war gemeinsam, dass sie offen waren für Gespräche und nicht in ihren Nationen-Cliquen abgekapselt lebten. Ganz anders, als ich es vor zwei Jahren bei Planet kennengelernt hatte, als ich als Deutscher nicht in die UK-dominierte Surfclique hereinkam und schließlich um Asyl bei Happy nachfragte.</p>
<p>Freies WiFi für Internet, kostenlose Tee-Bar, preiswerte Getränke, Chillout, Shisha, Kletterwand, Volleyball und gemeinsame Abende runden den Service ab. Dass die Dinge, die zu einer Surfstation eh dazugehören wie Toiletten, Aufbewahrung von Anzügen und privaten Dingen, Betreuung, etc, keinen Anlass zu irgendeiner Beschwerde gaben, will ich nicht weiter erwähnen! Um den Anschein zu vermeiden, dass ich für Ibi &amp; Kiki hier Werbung machen will: Wir haben uns in den 11 Tagen an der Station einfach wohl gefühlt und gut betreut.</p>
<h3>Das Hotel</h3>
<p>Dies war mein vierter Aufenthalt im Swiss Inn. Nebenbei war ich schon im Dahabeya und im Ganet Sinai. Aber der freundliche und professionelle Charme des Swiss Inn hatte mich diesmal auch wieder in dieses Hotel gezogen. Aber auch hier geht die Zeit weiter. An einfachen Dingen lässt sich dieses erkennen: Die Zimmer sind mittlerweile doch etwas in die Jahre gekommen und sollten mal renoviert werden. So war es bei unserem Zimmer (das ich im Übrigen vor 4 Jahren schon mal hatte), dass die Badewanne einen Riss hatte und an anderen Stellen schon repariert, die Terrassentüre das Schloss locker, die Wand nicht mehr als weiß zu bezeichnen war und das Lüftungsgitter der Klimaanlage heraushing. Alles nicht wirklich schlimm, aber eben auch nicht schön.</p>
<p>Dennoch sind die Zimmer ansprechend und schön gelegen. Der Garten vor der Türe macht da einiges wett! Die Ausstattung mit Fernseher, Klimaanlage und Tresor ist für den Preis auch ok.</p>
<p>Gebucht werden kann das Hotel zum einen über Veranstalter (Sun+Fun, FTI, Bucher, etc) oder eben direkt (www.swissinn.net). Wir empfehlen Letzteres! Man hat die Wahl zwischen Halbpension und All Inclusiv. Mal ganz abgesehen davon, ob man den ganzen Urlaub mit einem Plastik-Armband rumlaufen möchte, halten wir aus ein paar Gründen das All Inclusiv für nicht nötig: Zum einen ist eben nicht alles inklusive! Dann ist es so, dass wenn man an der Surfstation ist, man immer zum Hotel laufen müsste, um sein Getränk oder Essen abzuholen. Und letztlich war die Rechnung am Abschluss (keine € 200,- für 2 Personen) doch so, dass All Inclusiv teurer gewesen wäre.</p>
<p>Aber nicht nur das Hotel ist älter geworden, auch seine Gäste. Nun ist mir bewusst, dass ich seit meinem ersten Besuch auch nicht jünger geworden bin. War es aber seinerzeit doch eher so, dass ich mich eher im oberen Mittelfeld vom Alter bewegte, war es nun, dass wir zu den Jungen gehörten. Surfer sind eine Minderheit im Swiss Inn geworden. Pensionäre, Rentner sind die deutliche Mehrheit. Da bekommt es schon etwas Surreales, wenn sich die Gäste über den starken Wind an einem Surfspot aufregen!</p>
<p>Was auch neu unter den Gästen ist, sind die nun sehr starke Fraktion der &#8222;Handtuch vor dem Frühstück auf Liege legen&#8220; Gäste. Wenn man am Hausstrand des Swiss Inn vorbei geht, sieht man fast alle Liegen mit einem Handtuch belegt, aber niemand ist da! Mal eben sich sonnen ist nicht, wenn man nicht schon um 06:30 sein Handtuch verbreitet hat. Hier ist deutlich zu erkennen, dass diese Gäste durch Jahre auf Mallorca in dem Kampf um die Liegen gestählt und erfahren sind. Gleiches fanden wir aber auch am Dahabeya. In dieser Unsitte sind es vor allem die deutschsprachigen Gäste, die sich hervortun!</p>
<p>Noch ein Wort dann zum Essen: Von dem Umfang des Buffets sowohl morgens als auch Abends ist für jeden etwas dabei. Allerdings ist es so, dass nach einer Woche, vor allem beim Abendessen, sich die Speisen deutlich wiederholen. Etwas mehr Kreativität des Kochs wäre hier wünschenswert. Zum anderen haben wir (und andere Gäste) uns eine doch hartnäckige Diarrhöe (Nach 7 Tagen immer noch da!) eingefangen. Bisher war man im Swiss Inn davon, anders als im Ganet, nie betroffen.</p>
<p>Das Buffet wird &#8211; je nach Witterung &#8211; nun auch auf der Terrasse aufgebaut. Das ist sehr angenehm, da es doch an warmen Tagen im Restaurant sehr stickig wird.</p>
<p>Insgesamt aber ist das Swiss Inn immer noch die beste Empfehlung!</p>
<h3>Surfen</h3>
<p>Nun, das Revier hat sich nicht geändert. Auch wenn das Drumherum sich weiter entwickelt, so ist auf dem Wasser alles beim Alten!</p>
<p>Der Wind kommt von Links leicht ablandig. Dadurch hat man die ersten 200 Meter vom Ufer einen böigen Wind, da die Hotels den Wind zwar nicht abdecken aber zerhacken.<br />
Nach dieser Abdeckung ist der Wind konstant. Zumeist fährt man in Dahab Segel zwischen 4,5 und 6,0 qm. Es darf auch mal etwas mehr oder weniger sein. So hatten wir wärend unseres Urlaubs durchaus 3 Tage, die für ein 3,7qm Segel geeignet waren (bei meinen 85kg). Aber dies sind eher Ausnahmen denn die Regel.</p>
<p>Boards sind Freerider, &#8211; mover oder -styler. Je nach Fahrstil und Können. Die meiste Zeit war ich mit dem kleinen Skate unterwegs.</p>
<p>Das Revier teilt sich grob in drei Bereiche:</p>
<p>Die Bucht in Luv. Diese wird gerne von Aufsteigern genutzt und Fahrern, die im Wasserstart noch nicht so fit sind. Von den Stationen von FunSystem, Planet, Mistral und Mark Warner ist dieses Revier bestens zu erreichen. Ebenso, wenn auch mit Abstrichen, von der &#8222;alten&#8220; Station von Harry Nass.</p>
<p><strong>Speedy</strong> liegt im Lee (südlich) der Sandbank, welche die Bucht abtrennt. Hier ist der Wind schön konstant und das Wasser flach. Und flach meint flach. Selbst bei 6 bft findet man hier einen „Chop“ von 1 cm! Dieses Revier ist perfekt zum erlernen von Manövern und eben zum Speeden. Allerdings sollten &#8211; aus unserer Sicht &#8211; hier nur Leute fahren, die den Wasserstart auch beherrschen und Höhe laufen und halten können. Bei einem Problem gibt es eine Rettungsinsel. Diese muss man aber auch erreichen können. Wenn nicht, geht es unweigerlich Richtung Sharm el Shaik. In den 11 Tagen wurden allerdings nur 2 Surfer aus Speedy abgeholt.</p>
<p><strong>Kamikaze</strong> ist der äußere Bereich. Der Name ist schlimmer als das Revier selber. Eine moderate bis höhere Dünungswelle läuft hier mit dem Wind. Und diese Welle macht das Revier aus 2 Gründen gefährlich: Zum einen ist man ca. 1,5 km entfernt von den Stationen, die auf einen aufpassen, zum anderen können sie oft wegen der Welle einen Surfer im Wasser nicht mehr sehen. Deswegen gilt hier eine Regel, die leider von den Stationen nicht mehr mitgeteilt wird: Immer als Gruppe (min 3 Surfer) rausfahren. Hat ein Surfer Trouble, kann einer bei ihm bleiben, einer fährt rein und holt Hilfe. Erreichen kann man Kamikaze, indem man etwas Raum durch Speedy fährt und am südlichen Ende das Riff überquert.</p>
<p>Wie Speedy sind die idealen Stationen dafür Ibi &amp; Friends, Harry Nass vorm Dahabeya, Five Square und so eben noch FunSystem.</p>
<p>Die Stationen haben einen &#8222;Rettungsdienst&#8220; installiert. Dieser besteht aus den Motorbooten der Stationen und der in Speedy verankerten Rettungsinsel. Die Hauptlast der Rettung wird von der Station five Squares (Russen) getragen, was daran liegt, dass ihre Schüler und Gäste am häufigsten Abtreiben. Bis auf Harry Nass beteiligen sich aber gleichberechtigt alle an diesem Service.</p>
<p>Harry Nass dagegen geht eigene Wege: Er holt nur und ausschließlich seine Kunden aus dem Wasser. Und er verbietet sogar den anderen Stationen seinen Gästen zu helfen. Gott sei Dank halten sich die anderen Stationen nicht an die letztere Anweisung. Wir fanden es sehr befremdlich, wenn 8 Boote draußen sind um Surfer reinzuholen und das Boot von Harry (immer gut an der großen Flagge zu erkennen) fährt an winkenden Surfern einfach vorbei. Bei ernsten Problemen würde ich das als unterlassene Hilfeleistung ansehen. Harry und seine Frau sollten ihr Verhalten hier deutlich überdenken!</p>
<p>In unseren 11 Tagen hatten wir 2 Tage ohne Wind, 3 Tage mit Wind von 7 &#8211; 8 bft und der Rest mit 5 &#8211; 6 bft.</p>
<p>Kurzum: Schee wars!</p>
<h3>Autor</h3>
<p>Jens v. Gersdorff</p>
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		<title>Dahab Swiss Inn</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2004 10:31:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer, Einsteiger Revier: Stehbereich, Flachwasser, Welle Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe Es ist das 2. mal, dass ich in Dahab gewesen bin, und es war bestimmt nicht, soviel ist sicher, das letzte Mal! Dahab ist kein heavy Spot, vielmehr ist es ein ideales Revier für Easy Surfing. Sonne, warmes [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer, Einsteiger</p>
<p>Revier: Stehbereich, Flachwasser, Welle</p>
<p>Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe</p>
<p>Es ist das 2. mal, dass ich in Dahab gewesen bin, und es war bestimmt nicht, soviel ist sicher, das letzte Mal! Dahab ist kein heavy Spot, vielmehr ist es ein ideales Revier für Easy Surfing. Sonne, warmes Wasser und relaxter Wind. Hotels, die für jeden Anspruch das Richtige bieten, genauso wie für jeden Geldbeutel.</p>
<p>Letztes Jahr habe ich im Ganet Sinai gewohnt, die dieses Jahr einen neuen Komplex angefügt haben. Diesmal etwas luxuriöser, im Swiss Inn Golden Beach. Meine persönliche Empfehlung ist das Swiss Inn. Aber auch das Ganet Sinai ist, wenn man eine Woche nach Dahab kommt, durchaus empfehlenswert. Abstriche im Ganet Sinai muss man im direkten Vergleich an der Küche und dem Komfort der Zimmer machen. Mit Kindern und/oder einem Lebenspartner, der nicht surft, sollte man allerdings den Mehrpreis für das Swiss Inn nicht scheuen. Denn Kinderbetreuung, schöner Pool und abwechslungsreiche Küche sorgen für den Familienfrieden.</p>
<p>Dahab liegt an der Ostküste des Sinais, ca. 70 Autominuten von Sharm el Sheik nach Norden entfernt. Das ist fast die Hälfte zur Grenze zu Israel. Bisher war Dahab weitestgehend von russischen Touristen verschont geblieben, dies ist aber nun scheinbar vorbei! Nichts gegen Russen, leider benehmen sich etliche wie neureiche Schnösel, die Frauen machen Oben Ohne, was in einem Islamischen Land nicht gerade ein Zeichen von Höflichkeit ist. Aber noch hat Dahab einen ausgewogenen Mix der Nationalitäten und Gäste (Taucher, Surfer, Badegäste). Dieser Mix verhindert auch das typische &#8222;Surf-Town&#8220; Feeling. Das Leben in Dahab dreht sich um viele Dinge, nicht nur um Windsurfen.</p>
<h3>Spotbedingungen</h3>
<p>Dahab als Surfrevier besteht aus einer grossen Bucht, in die der Wind schräg offshore einfällt. Gedankenlose Hoteliers haben, um jeden Meter Strand zu nutzen, ihre Hotels (maximal zweistöckig) genau in den Wind gebaut. Daher ist der Wind in direkter Strandnähe zumeist böig. Dies hat starke Ähnlichkeit mit Carbarete. Nach 200 Metern wird der Wind aber konstant. Der Wind bläst recht zuverlässig, sicher zumeist in der Zeit von 10:00 bis 13:00, im Sommer oft aber auch den gesamten Nachmittag.</p>
<p><strong>Lagoon</strong></p>
<p>Dies ist der Ideale Übungsbereich für alle Surfer der Könnenstufen 1 &#8211; 4. Nach dem böigen Bereich ist das Wasser relativ glatt, nur eine kleine Windwelle (5 &#8211; 10 cm) kräuselt die Oberfläche. Selbst wenn man die Höhe nicht sicher halten kann, treibt einen der Wind immer noch sicher an die Spritze der Sandbank. Der hintere Bereich hat ca. 30 Meter Stehtiefe, ideal zum Erlernen und üben des Beach &#8211; und Wasserstarts. Hier gibt es nach Jahreszeit auch schon mal Quallen, die aber nicht brennen.</p>
<p><strong>Blue Lagoon</strong></p>
<p>Dieser Spot ist im Lee der Sandbank gelegen und von den Stationen von Happy und Planet Windsurf (sun&amp;fun) in einem Schlag hin und zurück zu erreichen. Hier kommt nach Lee wie in allen unten genannten Spots nichts mehr! Deshalb haben die Surfstationen, auf Initiative von Ibi, dem Besitzer der Happy und Planet Windsurf-Stationen, aus Sicherheitsgründen hier eine Rettungsinsel installiert, die man anpaddeln oder, wenn es noch geht, ansurfen kann, wenn man ein Problem hat. Nach dem Hissen der roten Flagge kommt umgehend ein Motorboot, dass einen sicher wieder an Land bringt. Eine vorbildliche Idee und Service.</p>
<p>Wer sich nicht in der Lage fühlt alle Eventualitäten zu meistern sollte im Luv der Insel bleiben und nicht weiter als 200 Meter (Schwimmweite) von dieser Insel in Richtung Rotes Meer surfen. Die Blue Lagoon bietet eine Spiel- und Manöverwiese vom Feinsten. Flach, keine Wellen, ist dies der Spot um Speedmanöver wie 360er, Duck-, Power- und Racejibes zu üben und dann auch regelrecht zu zelebrieren. Dass alles über tiefem, türkiesblauem Wasser von 25° C. Da kommen hawaiianische Gefühle auf!</p>
<p><strong>Speedy</strong></p>
<p>Sobald das Wasser in Richtung Rotes Meer tiefer, also wieder dunkelblau wird, ist man in Speedy. Nach 2 Schlägen am Wind ist man dann in einem &#8222;Null-Welle-Spot&#8220;, der Surfen fast zu Windskaten werden lässt. Nur ein Zischen unter dem Board auf einer ca. 250 Meter langen Piste. Unerfahrene Surfer haben, trotz der einfachen Bedingungen, hier nichts zu suchen, den Bruch führt schneller als es einem lieb ist, zu einem Seenotrettungsfall.</p>
<p>Abgeschlossen wird Speedy von einem Korallenriff, das auf keinem Fall überfahren werden sollte (Finnenbruch!!) und auch nicht darf (Naturschutz und Taucher!!!). Ausserhalb des Riffs, dass im Lee umfahren werden kann, beginnt&#8230;</p>
<p><strong>Kamikaze</strong></p>
<p>Kamikaze ist der &#8222;Wellenspot&#8220;, mehr oder genauer gesagt ein Dünungsspot. Die Dünung kann hier schon mal 2 &#8211; 3 Meter hoch werden. In Kamikaze kann man hervorragend springen und backside Wellen abreiten.</p>
<p>Da Kamikaze vom Ufer aus nicht einsehbar ist (immerhin fast 2 Kilometer draussen!), ist hier Teamgeist gefragt. Nie alleine an dem Riff vorbei hinaus fahren, immer mindestens zu dritt. So kann im Falle eines Problems einer beim Havaristen bleiben und einer Hilfe holen. Alleine wird bei Materialbruch Kamikaze zu einem langen und einsamen Trip.</p>
<h3>Weitere Informationen</h3>
<p>Nun, es gibt, so behaupten manche Leute immer wieder, ein Leben nach dem Surfen. Hier hat Dahab schon einiges zu bieten, wenn auch nicht ein schrilles Nachtleben, was man aber in Sharm el Sheik jederzeit haben kann. Aber die Strandbars lassen im Normalfall auch so abends keine Langeweile aufkommen, zumal man immer nette unverkrampfte Menschen dort findet.</p>
<p><strong>Tauchen/Schnorcheln</strong></p>
<p>Wie überall am Roten Meer findet man einen Tauchplatz neben dem anderen, alle wunderschön, die Legendären (Blue Hole &amp; 3 Pools) aber restlos überlaufen, dass man sie meiden sollte.</p>
<p>Empfehlenswert als Surfer ist es sich an die Tauchstation vor dem Swiss Inn zu wenden, die immer wieder Touren mit Boot und Jeep zum Tauchen und Schnorcheln anbieten. Dies ist für Surfer vor allem dann gut, wenn man ab 10:00 absehen kann, dass es keinen Wind geben wird. Dann eben die 30 Meter gehen, und schon kann man sich die sagenhafte und wirklich umwerfende Unterwasserwelt geniessen.</p>
<p><strong>Reiten</strong></p>
<p>Am Strand sind immer Pferde zu mieten. Wenn der Vermieter merkt, dass man damit auch wirklich umgehen kann, bekommt man auf Nachfrage schon mal einen sehr rassigen Araber, mit dem man alleine losreiten darf.</p>
<p><strong>Wasserski/Wakeboard</strong></p>
<p>Zwei Boote sind in der Bucht, die bei Flaute Leute ziehen. Von Wasserski, über Mono zu Wakeboard ist alles vorhanden. Die Preise sind moderat, allerdings erlaoben sich die Bootsführer den einen oder anderen Gag (Motorausschalten und absaufen lassen (mit Vorliebe wenn Quallen im Wasser sind).</p>
<p><strong>Ausflüge</strong></p>
<p>Ausflugsziele gibt es viele, zum Mosesberg und Katherinenkloster, Colored Canyon, Wanderungen im Sinai, Sharm el Sheik, Quadtouren, etc. Diese Touren können auch kurzfristig gebucht werden, z.B. bei Sinai Experts direkt am Ganet Sinai.</p>
<p>Abends kommt man schnell und preiswert mit dem Taxi nach Asalah, dem Hafenbereich von Dahab, mit Geschäften und Promenade, an der man abwechslungsreich essen und dabei dem Treiben auf der Promenade das eine oder andere Auge zuwerfen kann.</p>
<h3>Surf-Stationen</h3>
<p><strong>Happy &amp; Planet Windsurf</strong></p>
<p>Zwei Stationen, die gleichen Besitzer: Kiki und Ibi, die Stationen auch in El Naaba und Hurgarda ihr eigen nennen. Die Lage der Stationen, die nebeneinander liegen, ist sehr gut: Alle Spots sind direkt in einem Schlag zu erreichen, die Abdeckung des Winds durch die Hotels hält sich in verschmerzbaren Grenzen. Die Wahl der Stationen ist durch den Veranstalter (Happy oder Sun&amp;fun) bedingt, wie aber auch durch die Vorlieben im Material (North Sails vs. Arrows und F2 vs. Fanatic). Happy bietet ausschliesslich einen Pool an, während Planet Windsurf ein flexibleres Mietprogramm halt, in dem man SEIN Board mieten kann, aber immer noch auf passendes Material wechseln kann. Bei Happy ist jeden Morgen erstmal der &#8222;Kampf&#8220; um begehrte Bretter aber vor allem Segel angesagt. Die Betreuung ist bei beiden Stationen sehr gut, mir persönlich hat die Performance von Mohamed, dem Stationsleiter von Happy aber sehr gut gefallen!</p>
<p><strong>FunSystem</strong></p>
<p>150 Meter nach Luv der Planet Windsurf Station, befindet sich die FunSystem Station, die mit VIVA zusammen arbeitet, direkt am Swiss Inn. Das Material besteht aus Naish Boards und Neil Pryde Riggs in guten Zustand und aktueller Auswahl. Vor allem die Naish Titans sind für viele Surfer eine Ideale Wahl, und macht diese Station interessant!</p>
<p><strong>Club Mistral</strong></p>
<p>Woran erkennt man ein gutes Revier? Club Mistral ist vor Ort! So auch eben in Dahab. Leider ist die Lage der Station für Surfer, die vor allem im Lee der Bucht surfen wollen, nicht optimal, da der Nachhauseweg, grade bei nachlassendem Wind, eher beschwerlich ist. Die Auswahl der Riggs ist die Beste in Dahab, die Bretter sind Mistral in gutem Zustand!</p>
<p><strong>Surf &amp; Action</strong></p>
<p>Nichts gegen Surf &amp; Action, aber die Lage der Station von Harry Nass ist die unvorteilhafteste am Revier! Komplett im Luv gelegen ist der Weg zurück von den äusseren Spots wirkliche Arbeit! Mal eben das Segel wechseln überlegt man sich da 3 mal! Wirklich gut liegt die Station für Kiter oder jene, die es werden wollen! Material ist JP und Pryde, im relativ guten Zustand.</p>
<h3>Buchungstips und -erfahrungen</h3>
<p>Ein nicht unkritisches Thema. Angeboten wird Dahab von den Surf-Veranstaltern Happy, Sun &amp; Fun, Surf &amp; Action, Club Mistral und Viva. Ein Preisvergleich lohnt hier allemal, zumal einige auch in schlecht besuchten Zeiten nicht grade mit Flexibilität glänzen. Preisunterschiede von 30 % konnten wir vor Ort bei den Gästen dieser Veranstalter ausmachen, zu erkennen war dies vor allem an den Besucherzahlen der Stationen.</p>
<p>Ein Hotelmanager gab uns zum Thema Reisen folgenden Tipp, den ich hier in dieser Form weitergeben möchte: Das Hotel Swiss Inn wird auch angeboten über www.ltur.de und www.bucherreisen.de. Beide sind Last Minute Anbieter von LTU und Thomas Cook. Dort sind 2 Wochen für 2 Personen für unter € 1000,- zu bekommen. Die Miete eines Bretts vor Ort ist relativ einfach, und nur geringfügig teurer als eine Buchung über einen Surfreiseveranstalter. Auch zu empfehlen ist es, direkt mit den Hotels über Mail Kontakt aufzunehmen und die Zimmer und Transfer dort zu buchen und das Ticket vom Last Minute Markt nach Sharm el Sheik zu suchen!</p>
<p>Surf &amp; Action ist am flexibelsten, was den Preis angeht, mit Happy kann man so gut wie keine Nachlässe, auch bei leeren Hotels, aushandeln. Sun &amp; Fun ist da flexibler, eine intensive Nachfrage lohnt sich. Die Hoteliers, mit denen ich sprach, waren von dieser Praxis nicht begeistert, verwiesen aber auf die oben genannten Alternativen.</p>
<p>Empfehlung: Macht es, wie der Hotelier es empfiehlt! Die Stationsbesitzer weisen Euch bestimmt nicht zurück, wenn Ihr nicht mit den Surfveranstaltern kommt! Als Hotel empfehle ich das Swiss Inn, als Station die Happy Station von Ibi &amp; Kiki.</p>
<p><strong>Persönliche Erfahrungen</strong></p>
<p>Nun, wir hatten die Reise mit Sun &amp; Fun gebucht. über den gesamten Urlaub haben wir niemanden von Sun &amp; Fun gesehen. Dafür wurden wir am Airport nicht abgeholt, was nicht unkritisch ist, wenn man wie wir, mit eigenem Material fliegt. Der anwesende Vertreter von Happy weigerte sich uns zu transportieren, obwohl noch Plätze im Bus frei waren. Wir hatten Glück, dass ein Ägypter unsere Suche nach einem Lift nach Dahab mitbekam und uns einen Transfer anbot! Der Vertreter von Sun &amp; Fun teilte uns, nachdem ich im Hotel bat, ihn zu erreichen, am Telefon mit, man habe uns vergessen&#8230;.. aber er werde sich 2 Tage vor Abflug melden, und mit uns den Transfer zurück besprechen&#8230;. dies geschah dann aber erst 16 Stunden vor dem geplanten Abflug auf Nachfrage des Hotels und in Form eines Zettels an der Tür. Dafür hing an der Rezeption des Hotels ein Schild von Sun &amp; Fun, man möge sich bitte keine Sorgen machen, wenn sich niemand von Sun &amp; Fun melden würde, alles wäre in Ordnung! Nach unseren Erfahrungen bei der Ankunft konnten wir dies nur bedingt glauben!</p>
<p>Der uns zum Airport bringende Mitarbeiter des Busunternehmens war dann aber sehr hilfsbereit und hat uns mit dem Surfmaterial an einer riesigen Schlange vorbei eingecheckt, was eine erhebliche Nerveneinsparung bedeutete. Wir mussten feststellen, dass Sun &amp; Fun, ganz im Gegensatz zu Happy, keinen, oder für uns nicht sichtbaren Service leistet, denn alle Informationen haben wir erst auf Betreiben des Hotels erhalten. Dem Personal des Swiss Inns an dieser Stelle ein grosses Kompliment für absolute Kundenfreundlichkeit!</p>
<p>Als Airline hatten wie Thomas Cook. Abgesehen davon, dass Thomas Cook beim Boardtransport die teuerste Charterline ist (€ 60,- / Board!) wurden sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückflug jeweils Flüge zusammen gelegt. Dies bedeutete auf den Hinflug für uns, trotz Check In am Vorabend, dass wir als Nichtraucher zu den Rauchern gesetzt wurden (kein Einzelschicksal), und eine Verspätung von einer Stunde.</p>
<p>Da dies beim Rückflug wieder passierte (diesmal eine Verspätung von 5 Stunden), ist zu vermuten, dass die Einsparungsmassnahmen von Thomas Cook sehr deutlich auf Kosten des Services gehen. Es gab Passagiere, die an sich einen Flug nach Hurgarda &#8211; Hannover hatten, aber letztlich Hurgarda &#8211; Sharm el Sheik &#8211; München bekamen und alle Anschlüsse verpassten. Thomas Cook ist zur Zeit maximal noch als Last Minute Angebot zu akzeptieren.</p>
<h3>Autor</h3>
<p>Jens v. Gersdorff</p>
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