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	<title>Alle mit Ägypten markierten Surf- und Kitespots in der Übersicht</title>
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	<description>&#124; Wind &#124; Surf &#124; Kite &#124; Wing &#124;</description>
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		<title>Fanatic Boarders Center Marsa Alam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gast]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jun 2018 13:51:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Windsurfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: Windsurfer, Einsteiger Revier: Stehbereich, Welle Windrichtung: beste Sideshore Nord/Nord-West Wegbeschreibung Flug nach Marsa Alam Ägypten ca. 5 Stunden. Ab Flughafen Marsa Alam ca. 1,5 Stunden Transfer zum Hotel Shams Alam Beach Resort oder zum benachbarten Gorgonia Beach Resort. Spotbedingungen Die Station des Fanatic Boarders Center liegt im Shams Alam Beach Resort, ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: Windsurfer, Einsteiger</p>
<p>Revier: Stehbereich, Welle</p>
<p>Windrichtung: beste Sideshore Nord/Nord-West</p>
<h3>Wegbeschreibung</h3>
<p>Flug nach Marsa Alam Ägypten ca. 5 Stunden. Ab Flughafen Marsa Alam ca. 1,5 Stunden Transfer zum Hotel Shams Alam Beach Resort oder zum benachbarten Gorgonia Beach Resort.</p>
<h3>Spotbedingungen</h3>
<p>Die Station des Fanatic Boarders Center liegt im Shams Alam Beach Resort, ist aber auch vom Gorgonia bequem am Strand entlang zu erreichen. Es gibt eine große Auswahl an Fanatic und North Sails Material zum Verleih, geräumige Umkleiden, und eigene Strandliegen für die Surfer und Familie. Man startet optimal in einer Flachwasserbucht und hat weiter draussen je nach Wind eine leichte bis mittlere Welle. Die Windverhältnisse bei unserem Aufenthalt im September waren super. Konstant sideshore, fast den ganzen Tag und fast immer zwischen 5 und 6 bft. An manchen Tagen sogar mehr. Die Atmosphäre unter den Surfern war super und das Team sehr nett und hilfreich!!</p>
<h3>Sonstiges</h3>
<p>Das Shams Alam Hotel ist eine schöne Anlage, gut ausgestattet und es gab auch keine übertriebene Animation, ausser Aktivitäten wie Beachvolleyball, Tischtennis, Aerobic, Massagen etc. Vor dem Hotel liegt ein sehr schönes Riff zum schnorcheln. In der Station konnte man auch SUP und Treetboote mieten. Ausflüge in die Umgebung (Wüstentour, Schnorcheltrip etc.) kann man im Hotel buchen.</p>
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		<title>Marsa Alam</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gast]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2017 16:21:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[familienfreundlich]]></category>
		<category><![CDATA[familientauglich]]></category>
		<category><![CDATA[Flachwasser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer, Einsteiger Revier: Flachwasser, Stehbereich, Welle Windrichtung: beste Nord, Nordwest, fahrbar Nordost, Süd manchmal schwach manchmal super Wegbeschreibung Tommy Friedls Station liegt südlich des Three Corners Equinox Hotels Spotbedingungen Der Spot ist südlich es Stegs an dem die Boote des Hotels und der Tauchstation anlegen. Es wird zügig tiefer, für Windsurfer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer, Einsteiger</p>
<p>Revier: Flachwasser, Stehbereich, Welle</p>
<p>Windrichtung: beste Nord, Nordwest, fahrbar Nordost, Süd manchmal schwach manchmal super</p>
<h3>Wegbeschreibung</h3>
<p>Tommy Friedls Station liegt südlich des Three Corners Equinox Hotels</p>
<h3>Spotbedingungen</h3>
<p>Der Spot ist südlich es Stegs an dem die Boote des Hotels und der Tauchstation anlegen. Es wird zügig tiefer, für Windsurfer und gute Kiter super. Die Dünungswelle kann Masthoch werden. Für Anfänger / Kurse und &#8222;Flachwasserzauberer&#8220; werden Ausflüge in &#8222;die&#8220; Lagune angeboten. Je nach Wasserstand: <a href="http://www.surf-forecast.com/breaks/Marsa-Alaam/tides/latest">http://www.surf-forecast.com/breaks/Marsa-Alaam/tides/latest</a></p>
<h3>Sonstiges</h3>
<p>Der Süden von Ägypten ist deutlich anders als der Norden. Dünn(er) besiedelt, mit Magrovenwäldern Wadi&#8217;s und noch &#8222;fast&#8220; unberührten Korallen ausgestattet. Das Three Corners Equinox Hotel ist sehr gut, auch für den oft gesuchten und selten gefundene Urlaub der Familienurlaub mit Kiten und Windsurfen verbindet. Durchdachtes AI Konzept, Kinderclub, nette Animation nicht aufdringlich und in meinem Alter immer wichtiger ein Spa Berich mit guten Massagen.</p>
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		<title>El Gouna</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2014 06:31:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[El Gouna Mangroovy Beach]]></category>
		<category><![CDATA[Flachwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Kitesurfer]]></category>
		<category><![CDATA[Stehbereich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: Kitesurfer, Einsteiger Revier: Stehbereich, Flachwasser Windrichtung: beste NW, fahrbar alle El Gouna ist der wahr gewordene Traum eines reichen Ägypters, der 1989 began, seine Vision von einem &#8222;Venedig des Roten Meeres&#8220; umzusetzen. Wer beim Stichwort Ägypten an die baufälligen Häuser, grossen Hotels und schmutzigen Strassen Hurghadas denkt, wird 22km weiter nördlich in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: Kitesurfer, Einsteiger</p>
<p>Revier: Stehbereich, Flachwasser</p>
<p>Windrichtung: beste NW, fahrbar alle</p>
<p>El Gouna ist der wahr gewordene Traum eines reichen Ägypters, der 1989 began, seine Vision von einem &#8222;Venedig des Roten Meeres&#8220; umzusetzen. Wer beim Stichwort Ägypten an die baufälligen Häuser, grossen Hotels und schmutzigen Strassen Hurghadas denkt, wird 22km weiter nördlich in El Gouna eines besseren belehrt. Aus der Luft könnte man meinen, der Pilot hätte sich verflogen, und man würde eine invertierte Version der Palme von Dubai sehen. Das Privatgelände in der Grösse einer deutschen Kleinstadt besteht aus ca. 20 Inseln und unzähligen Kanälen, die in die Küstenlinie geschnitten wurden. Kleine, verspielte Häuser, verwinkelte Gassen, schicke Marinas und viele Palmen lassen El Gouna eher wie ein arabisches Fischerdorf wirken, Bausünden sucht man hier vergeblich.</p>
<p><strong>Einreise, Zoll und Duty Free</strong></p>
<p>Die erste (und bestimmt nicht die letzte) Abzocke findet statt, sobald ihr ägyptischen Boden unter den Füssen habt. Während euch der Reiseveranstalter das nötige Visum für €20,00&#8230;30,00 andrehen will, bekommt ihr das gleiche Visum bei den Banken vor der Passkontrolle für nur €13,00 &#8211; und könnt noch gleich Geld wechseln. Noch wichtiger ist der Zoll selber: euer Kitebag sollte nicht mehr als 2 Kites und 1 Board enthalten, sonst kann es passieren, dass ihr das zusätzliche Equipment verzollen müsst. Bei uns waren die Kontrollen eher lax, aber ich würde mich nicht darauf verlassen wollen.</p>
<p>Wenn ihr vom Airport Hurghada nach El Gouna in den Shuttlebus wollt, schlägt der Fahrer gerne mal die Hände über dem Kopf zusammen, wenn ihr euer Kitebag einladen wollt. Vom ägytischen ins deutsche übersetzt heisst das soviel wie &#8222;brauche Baksish, Bag zu gross für meine Bus&#8220;. Wenn er sich mit €5,00 zufrieden gibt, dann gebt ihm ruhig etwas. Will er mehr, dann sucht euch 3 oder 4 Gleichgesinnte und einen Taxifahrer, eine Fahrt nach El Gouna kostet (nach Verhandlung) nur €15,00&#8230;20,00 &#8211; die Fahrt ist schön klimatisiert, und bringt euch direkt zum Hotel, ohne die 10 Zwischenstops bei den anderen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Für €15,00 könnt ihr auch einen Fahrer per E-Mail über die Kitepower Station vorab reservieren, der euch abholt, euer Kitebag zur Station und euch zum Hotel fährt, und auf dem Rückflug wieder hinbringt.</p>
<p><strong>übernachtung</strong></p>
<p>Da sich das beste Nachtleben rund um die Abu Tig Marina abspielt, würde ich eines der dortigen Hotels empfehlen: Ali Pasha, Three Corners Ocean View, Turtles Inn oder Captains Inn. Wir waren im Ali Pasha, das über saubere Zimmer, 2 kleine Pools und ein angeschlossenes indisches Restaurant verfügt. Preis/Leistung stimmten hier absolut, die Mitarbeiter waren freundlich, das Essen im Restaurant sehr gut. Das Ali Pasha ist sehr familienfreundlich, und wird auch gern von Ägyptern frequentiert. Ocean und Turtles kenne ich nur von aussen, machten einen guten Eindruck, und Captains scheint das ideale Single-/Partyhotel zu sein, mit Billardtisch und Kicker, und in fantastischer Lage mit Restauranttischen direkt an der Marina.</p>
<p>Gebucht hatten wir ÜF, um nicht an ein Restaurant gebunden zu sein, bzw abends keine Buffetschlachten mitmachen zu müssen. Beides scheint, zumindest Off Season im Februar, unbegründet zu sein, die Hotelrestaurants haben á la carte serviert, und man konnte mit einem Dine-Around Voucher (erhältlich an der Rezeption des eigenen Hotels) auch in anderen Restaurants essen. Wer also etwas Geld sparen möchte, ist mit HP oder AI besser bedient &#8211; den Dine-Around Voucher bekommt man auch nur dann.</p>
<p>Wir waren auch nachmittags bei Flaute mal am Mövenpick, und haben eine gute halbe Stunde gebraucht, um den Ausgang zu finden <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Dank grosser Pools, toller Strandliegen mit Palmdächern und viel Grünanlagen als AI-Resort-Urlaub sicher für Familien sehr schön, aber für jüngeres Publikum und/oder Singles IMHO eher nicht zu empfehlen, auch wegen des schmalen Kitebeaches (siehe Spotbedingungen).</p>
<p>Als Alternative für mehrere Personen (6+) bieten sich auch Appartments für ca. €350,00 pro Woche an. Die Appartments an der Marina haben teilweise Dachterassen mit Meerblick, und sind mit Küchen ausgestattet &#8211; letzteres dank hoher Preise im Supermarkt nur für den morgentlichen Kaffee zu gebrauchen. Das Reisebüro, Google oder die Jungs von Kitepower können euch da entsprechende Kontakte vermitteln.</p>
<p><strong>Essen &amp; Nitelife</strong></p>
<p>Die Preise für Essen und Getränke sind für ägyptische Verhältnisse hoch&#8230; kein Einheimischer könnte sich ein Steak und ein Bier an der Marina leisten. Trotzdem ist das Preisniveau etwas geringer als in Deutschland, so kostet eine Pizza etwa €7,00, ein grosses Bier ca. €4,00, und wer es richtig krachen lassen will, muss für eine fangfrische Dorade samt Beilage auch nur gerade mal €13,00 bezahlen. Je nach Wind und der damit verbundenen Müdigkeit sind wir inklusive Getränke auf rund €20,00 pro Abend gekommen, mit Coke statt Bier und Pasta statt Fleisch ginge es aber auch deutlich darunter <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Grundsätzlich heisst es bei der Bestellung aber aufpassen&#8230; bei manchen Restaurants kommen noch Sales&amp;Service Tax oben drauf. Ich habe bis zum Schluss das System nicht begriffen, manchmal waren es 10%, teilweise aber auch 27%, die da plötzlich mehr auf der Rechnung standen. Klar im Vorteil, wer lesen kann, denn die Angabe, ob Preis mit oder ex Tax steht auf den Karten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Unsere Favoriten waren einmal der Thai White Elephant in Downtown (gute Preis/Leistung bei Fleisch oder Gambas), das Bella Italia (1 Meter Pizza für 150LE) und das Moods (beste Location in El Gouna, gutes Essen und freies WLAN), die beiden an der Abu Tig Marina. Wer das Abenteuer sucht und günstiger essen möchte, dem sei das Full House in Downtown empfohlen, wo man schon für €2,00 pappsatt wird. Der Imbiss serviert ägyptisches Fastfood, wie Falafel und diverse Pasten, im Brot mit Salat&#8230; und entgegen meinen Erwartungen waren Kohletabletten danach nicht nötig <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Im Gegenteil, wer auf Fleisch und Bier verzichten mag, ist hier gut aufgehoben, 1x sollte man den zumindest ausprobieren. Gegenüber ist das Nathan´s, wo man, ebenfalls sehr günstig, leckere Burger bekommt.</p>
<p>Tip: beim Essen &amp; Trinken sollte man, besonders im Sommer, darauf achten, nur durchgegarte Speisen zu verzehren, und auf Salate &amp; Co komplett zu verzichten. Dito gilt für Eiswürfel im Getränk. Wen Pharaos Rache dann doch mal erwischt, kann sich mit &#8211; aus D mitgebrachter &#8211; Frischhefe (kleines Stückchen reicht) kurieren, soll laut 18-fach ägypten-erfahrenem Surfer besser als Kohletabletten oder andere deutsche Medikamente helfen. Wenn das nicht schnell genug wirkt, lieber das Hotelpersonal oder in der Apotheke nach einheimischen Mitteln fragen. Glücklicherweise war es im Februar noch so &#8222;kalt&#8220; (ca. 20-25°C), dass die Lebensmittel noch nicht so schnell verderben bzw das Leitungswasser umkippt&#8230;</p>
<p>Nach dem Essen waren wir entweder im Moods auf ein paar Gerstenkaltschalen, Shisha und Facebook, oder im Papa´s Island, die mindestens einmal pro Woche gute Live Musik haben. Beide Läden sind auch ideal, um anderen Kitern nochmal die tollen Moves des Tages zu berichten&#8230; in anderen Worten, man lernt schnell Leute kennen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Downtown gibt es noch den Biergarten (der exakt so heisst), einen Irish Pub mit 8-eckigem Pool Table und eine Karaoke Bar, sowie das El Taybeen, das wie das Moods ebenfalls freies WLAN zum Getränk anbietet.</p>
<p><strong>Taxis, Tuk Tuks und Tok Toks</strong></p>
<p>Um in El Gouna vom Hotel zum Spot oder nach Downtown und zurück zu kommen, gibt es auch hier die berühmt-berüchtigten Tuk Tuks und Tok Toks, kleine indische Dreiräder mit Motor (Trikes wäre ein übertriebenes Kompliment) mit überdachter Kabine für maximal 3 Personen. Diese Grenze wird von den Fahrern gerne mal ignoriert, genau wie Wartung, Sicherheit oder &#8222;sinnvolle&#8220; Geschwindigkeit. Wenn euch der Fahrer zu sehr an Schumi erinnert, zögert nicht, ihm das sofort mitzuteilen, denn wenn diese Teile umkippen, ist euer Urlaub mit Pech schon gelaufen.</p>
<p>Der Unterschied zwischen den bunt bemalten Tuk Tuks und den schwarz-gelben Tok Toks ist der Preis &#8211; die Disney Kisten kosten 8LE (ca. €1,00) pro Fahrt, die Tok Toks 5LE (ca. €0,60) pro Person &#8211; einzeln lohnt sich das also. Meistens kann man mit den Fahrern den Preis vorher verhandeln, wenn ihr mit mehreren seid, genau wie bei den richtigen Taxis, die man auf kurzer Strecke schonmal auf Tuk Tuk Preis runterbekommt. Wenn die Taxifahrer sich wehren, sagt einfach, ihr wartet lieber auf das nächste Tuk Tuk <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Seid aber dann nicht zu geizig mit dem Trinkgeld, die Fahrten sind selbst zum Normalpreis sehr günstig.</p>
<p><strong>Shops &amp; Shopping</strong></p>
<p>Für Alkohol und Zigaretten lohnt sich auf jeden Fall der Besuch des Duty Free Shops neben dem Captains Inn an der Abu Tig Marina. Dort kann man bis zu 48h nach der Einreise mit Pass und Geld bewaffnet günstiger als im deutschen Duty Free oder im Flieger einkaufen. An Mengenbegrenzungen sind wir mit 2 Flaschen Vodka, 2 Stangen Zigaretten und einem 24er Heinecken pro Nase nicht gestossen, wahrscheinlich geht auch mehr. Wenn ihr &#8222;Überkapazitäten&#8220; frei habt, geht vorher gegenüber ins Pier 88, der Barbesitzer freut sich über jede günstige Flasche, und ihr habt einen Freund für´s Leben.</p>
<p>Für Lebensmittel und Getränke gibt es einige Supermärkte (zB Best Way an der Marina und Downtown). Die Artikel sind nur selten mit Preisschild versehen, es gibt aber einen Scanner, der euch das Geheimnis rechtzeitig vor der Kasse verrät. Die europäischen Produkte sind durchweg sündhaft teuer, es lohnt sich, die einheimischen Chips (3LE) und Wasser (2LE) zu nehmen&#8230; einfach nur etwas weiter unten im Regal schauen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Komplette Selbstversorgung für Appartments lohnt sich nur dann, wenn man 1x pro Woche nach Hurghada fährt, um dort einzukaufen&#8230; so machen es die Ägypter.</p>
<p>In El Gouna gibt es viele Boutiquen, die günstige Boardshorts (150LE nominal) und Shirts von Billabong, Quiksilver &amp; Co anbieten, sowie Rolex Uhren und ähnlichen Schnickschnack. Soll ich es wirklich schreiben, das es sich dabei um Fakes handelt? Aber gut, die Boardshorts für 120LE hält auch ein knappes Jahr, also was soll´s <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Lohnenswerter sind hier zB Shishas (nur mit festem Koffer zu empfehlen) und Brettspiele wie Schach und Backgammon (Figuren immer extra!), die aufwändig verziert in passabler Qualität bei ca. €40,00&#8230;55,00 komplett je nach Grösse liegen. Downtown gibt es 2 Shopping Areas, wo man die schönsten findet. Parallel zum Biergarten haben wir die besten Preise aushandeln können, der &#8222;Basar&#8220; gleich vorne war teurer. Wie immer in Ägypten gilt hier: wer das zahlt, was draufsteht, ist selber Schuld <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Hier sind teilweise Preisnachlässe möglich, die euren deutschen Kitedealer erblassen lassen würden, aber genau so schnell wird dann auch gemauert, wenn das Ende erreicht ist. Ein wenig spielen, immer freundlich bleiben, und nicht unverschämt werden, das hat in allen Fällen gut gewirkt und viel Geld gespart.</p>
<h3>Spotbedingungen</h3>
<p>El Gouna wird in den Sommermonaten, ca. zwischen Juni und September, von einem relativ verlässlichen Nord bis Nordwest (side-sideoff von links) belüftet, der teilweise thermischen Ursprungs ist. über Mittag flaut er dann häufig etwas ab, um ab 16h00 wieder loszulegen. Ausserhalb des Sommers ist der Wind weniger konstant, doch dafür etwas stärker. Während in den Sommermonaten überwiegend die Kitegrössen jenseits der 9&#8230;10m² und Boarshorts+Lycra zum Einsatz kommen, ist im Frühjahr und Herbst auch schonmal der 7er mit Kurzarm Steamer gefragt, im Winter sogar &lt; 7m³ bei 30kn+ und 4/3er Anzug. Windsurfboard und Segel wird man in El Gouna selten brauchen, da der Bereich zwischen dem vorgelagerten Riff und dem Beach sehr flach, im Sommer teilweise sogar trocken, ist. Dafür ist der sich an der Küste entlangziehende und bis zu 700m breite Stehbereich der Traum aller Anfänger und Flachwasserartisten beim Kiten. Schuhe sind empfiehlsam, einmal wegen dem Riff, aber auch wegen einigen Muscheln und Steinen im Stehbereich. Gerade die Stachelschnecken können schlimmstenfalls für ein unangenehmes Ende des Urlaubs sorgen, sucht mal bei Wikipedia nach Murex tribulus.</p>
<p><strong>Mangroovy Beach</strong></p>
<p>Der Spot wird unter 3 Stationen aufgeteilt, ganz in Luv (Norden) Kiteboarding Club, in der Mitte Redseazone, und in Lee Kitepower. Alle Stationen nehmen zwischen €8,00&#8230;10,00 pro Tag &#8222;Eintritt&#8220;, in denen neben Kompressorbenutzung und Facilities auch Rescue drin ist. Es empfiehlt sich, die passende Station gleich von Deutschland aus zu buchen, 2 Wochen bei zB Kitepower kosten €80,00, inklusive Lagerung des Equipments.</p>
<p>Dort hatten wir auch gebucht, da dort die wenigsten Steine im Wasser liegen, und man am schnellsten im Tiefwasser ist &#8211; dann kann man einen Kiteloop auch mal versemmeln, ohne gleich bis zu den Knien im Sand zu stecken. Der Spot vor Kitepower ist mit Bojen in 3 Bereiche unterteilt: ganz rechts Badebereich (gelbe Bojen), in der Mitte der Trainingsbereich (für Anfänger mit Lehrer, nicht für Manövertraining *FG*), und in Luv der freie Bereich. Hier ist während der Hauptsaison klar im Vorteil, wer Höhe ziehen kann, denn viele Anfänger sorgen mit ihren Kites im Zenith schnell für einen Slalomkurs. Das ist dann auch der einzige Nachteil von Kitepower&#8230; während man sich am KBC nach Luv &#8222;freikämpfen&#8220; kann, ist man bei KP in Luv schnell im Bereich der Redseazone&#8230; was zwar erlaubt, aber genau so voll ist. Wie gesagt, draussen vor dem Riff ist es sehr entspannt, und durch die vorgelagerten Inseln auch nicht zu kabbelig. Ansonsten hat uns Kitepower von der Station selber am besten gefallen, viel Schatten, super nette Jungs, leckere Burger zu Mittag (ca. 50LE) oder Grillabende (100&#8230;120LE). Bei Pausen werden die Leinen aufgewickelt (sollte man an deutschen Spots auch mal einführen), aber die ägyptischen Starthelfer sind so fix, das man die Leinen fast noch nicht wieder abgewickelt hat.</p>
<p><strong>Zeytouna Beach</strong></p>
<p>Hier ist das Mövenpick Resort samt Kitepeople Station zuhause. Wir waren zwar nicht Kiten, aber ich würde annehmen, dass es aufgrund des Resort-Charakters vom Mövenpick hier auch in der Hauptsaison etwas weniger voll wird. Der Stehbereich vor der Station ist schlicht riesig, und war im Februar auch nicht in Bade- und Kitebereich abgeteilt. Einzig erkennbares Manko ist der schmale Start- und Landebereich und die leichte Abdeckung durch eine kleine Insel mit 2 Villen in Luv.</p>
<h3>Alternativprogramm</h3>
<p>Wer wie wir nicht gerade vom Wind gesegnet wird, kann in und um El Gouna immer noch eine Menge machen und erleben. Täglich fahren Tauch-/Schnorchelboote zu den schönsten Korallenriffen (Preise zwischen €15,00&#8230;30,00 inkl. Essen an Board), und die Unterwasserwelt am Roten Meer ist wirklich sehenswert. Auch direkt vor dem Hausriff am Mangroovy lohnt sich eine kleine Schnorcheltour immer, wenn die Flaute länger anhält, Rochen sind neben den unzähligen anderen exotischen Fischen keine seltene Beobachtung. Kleiner Tip: Brot vom Frühstücksbuffet ist auch bei den Fischen sehr beliebt, sie sind fast handzahm <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Als weitere kleine Abwechslung werden Quad-Touren durch die Wüste (ca. €25,00) angeboten, bei denen ihr mit Jeep einige Kilometer ausserhalb gebracht werdet, dort Quads bekommt, und dann ins nahe Gebirge bzw durch dessen Schluchten fahrt. Ein Besuch bei den Bedouinen und ein Sundowner auf dem Plateau runden das Programm ab. Wer es etwas rasanter liebt, sollte als Gruppe einen kleinen Anbieter nehmen&#8230; dann kann man eher mal das Quad &#8222;laufen lassen&#8220;, statt nur in Kolonne im Schneckentempo zu fahren <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Für weitere Trips stehen Kairo (hektisch) und Luxor (Kultur pur) zur Verfügung, beide so um die €70,00&#8230;80,00. Beide Touren gehen sehr früh los, und man verbringt die meiste Zeit im Bus. Andererseits sollte man wenigstens eine der beiden Trips mitnehmen&#8230; wenn man schon um die halbe Welt reist. Wir haben diesen Rat leider nicht beherzigt, aber insbesondere über Luxor (Tal der Könige) nur gutes gehört&#8230; nextes Mal sind wir dabei. Besonders die Lightshow abends soll fantastisch sein, die man aber nur mitbekommt, wenn man (zum etwa gleichen Preis) ein Taxi statt den Tourbus nimmt.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Jeder von uns vieren hat einhellig gesagt, dass das nicht das letzte Mal El Gouna gewesen sein wird. Auch wenn die Windausbeute im Februar 2010 ein Rekord-Tiefststand (2 von 14) erreicht hatte, und es viele andere &#8211; windsicherere &#8211; Spots gibt, so ist die Tatsache, für verhältnismässig wenig Geld in die Sonne und ggf. Wind zu fliegen, doch ein grosses Plus für El Gouna&#8230; Brasilien hätte das Dreifache gekostet, und auch da hätten wir schlicht Pech haben können. El Gouna ist sowohl vom Spot, als auch vom Flair und der gesamten Infrastruktur eines der schönsten &#8222;Retorten-Ziele&#8220;, die man sich vorstellen kann, und liegt ausserdem quasi &#8222;um die Ecke&#8220; (4h Flug). Und wenn man das Alternativprogramm für Flaute richtig zu nutzen weiss, sollte auch dann keine Langeweile aufkommen&#8230; viel Spass beim Ausprobieren!</p>
<h3>Fotos</h3>
<p>Anne Lorenzen, Britta Lorenzen, Olli Knischka</p>
<p> [<a href="https://surfspot.de/surfspots/afrika/aegypten/el-gouna/">See image gallery at surfspot.de</a>] </p>
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		<title>Dahab Le Meridien</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2014 10:31:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer, Einsteiger Revier: Stehbereich, Flachwasser Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe Anm. der Redaktion: Anscheinend heisst das ehemalige Hotel &#8222;Helnan&#8220; jetzt &#8222;Le Meridien&#8220;. Falls unsere Quelle falsch sein sollte, bitte kurz informieren! Bin gerade von zwei Wochen Helnan in Dahab zurück, hier meine subjektiven Eindrücke (Ich weiss, dass das ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer, Einsteiger</p>
<p>Revier: Stehbereich, Flachwasser</p>
<p>Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe</p>
<p><strong><br />
Anm. der Redaktion: Anscheinend heisst das ehemalige Hotel &#8222;Helnan&#8220; jetzt &#8222;Le Meridien&#8220;. Falls unsere Quelle falsch sein sollte, bitte kurz informieren!<br />
</strong></p>
<p>Bin gerade von zwei Wochen Helnan in Dahab zurück, hier meine subjektiven Eindrücke (Ich weiss, dass das ein weisser Schimmel ist &#8211; aber um Missverständnissen vorzubeugen, nochmal: <em>subjektiv</em>!!!):</p>
<p>Buchung &#8222;all inclusive&#8220; über 1, 2, fly (so 2550DM incl. Sylvester-Büffet, welches für 80DM extra ein schlechter Scherz war), mein Reisebüro bekommt die schriftliche Bestätigung, dass mein Surfbrett sowohl dem Carrier Hapag-Lloyd mitgeteilt ist als auch der Transport vom Flughafen zum Hotel angemeldet als auch die Mistral-Surfstation über mein Kommen mit eigenem Material informiert ist. &#8211; Vor Ort stellte sich jeweils heraus, dass nichts davon stimmte, also alles glatt gelogen&#8230;</p>
<p>Der Flug ab Paderborn (kostenlose Parkplätze) war trotzdem und auch mit Umsteigen in München unproblematisch, 60DM hin und zurück.<br />
Mein Material ist &#8211; wie immer &#8211; saumässig behandelt worden, das NP 285er Doppelboardbag total eingedreckt (schwarze Fettschmiere), dazu kleiner Riss&#8230; Wirklich schlimm: Mein Brett hat jetzt reichlich Beulen und Macken, achtern sogar die Naht aufgeplatzt&#8230; Hätte man wohl doch besser vor Ort mieten sollen und mit leichtem Gepäck reisen&#8230;</p>
<p>Nach den Erfahrungen von Hurghada von vor einem Jahr und Alacati/Türkei aus den Herbstferien wollte ich aber erstens mein 10er und 8,5er Segel mithaben, um meine zarten 98kg in Bewegung zu bringen, und zweitens liebe ich mein Tiga Free X 281 (= BIC Techno) heiss und innig (Naja, vielleicht doch eher meine Freundin &#8211; nur damit es da keine Missverständnisse gibt ;-)). Segel und Brett waren aber insgesamt deutlich zu gross&#8230; Gelegentlich war ich heftig überpowert unterwegs&#8230;</p>
<p>Transport des Surfgepäcks zum Hotel wurde vor Ort glatt abgelehnt, ich habe ein Taxi nehmen müssen, 120/110 (hin/zurück) Ägyptische Pfund (je ca. 70DM?). Die Einlagerung bei Mistral kostete 165 DM für zwei Wochen.</p>
<h3>Hotel</h3>
<p>Das Helnan liegt südlich von Dahab und damit allein, ca 20 Min. zu Fuss von den anderen Hotels (Swiss Inn etc.) weg, vom eigentlichen Ort noch weiter, also *sehr* ruhig, dafür malerisch vor Felswüstenkulisse und mit wunderschönem Hausriff, traumhaft zum Schnorcheln, aber Einstieg nur über Landesteg wg. Korallen und Seeigeln. Es war ausgesprochen leer, so ca 50 Gäste. Insgesamt etwas verfallener Charme, angeblich seit Kurzem mit neuem Management und neuem Schwung, wovon ich nicht so viel gemerkt habe&#8230;</p>
<p>Das Zimmer war recht gross, mit Terasse zum Meer hin (alle Zimmer), unbequemes Mobiliar, Badewanne mit Sprung, blätternde Farbe, rostiges, viel zu heisses Wasser, Minifernseher mit schlechtem Empfang (DW-TV, Eurosport,VOX plus englischsprachige und arabische und israelische Programme).</p>
<p>Mit dem Essen war ich weder nach Auswahl noch Geschmack zufrieden, dazu fand ich den Service nicht nur im Restaurant zwar freundlich, aber sonst recht mittelmässig&#8230; &#8211; wenn etwa der Roomservice das Duschgel klaut&#8230; Bei &#8222;all inclusive&#8220; habe ich in Sachen Getränkeauswahl und -qualität auch schon anderes erlebt&#8230; Zur Animation will ich mich nicht äussern, da bin ich eh nicht der Typ für&#8230;</p>
<p>Positiv die Kinderbetreuung einschliesslich Bambino-Abendessen. Für Eltern also eine Empfehlung.</p>
<h3>Station</h3>
<p>Über die Mistral-Station kann ich nur Bestes sagen: Leute sehr nett und hilfsbereit, das wirklich neueste und topp-gepflegte Mistral-, Naish- und Northmaterial (auch wenn ich auf beides nicht so stehe), alle Gabeln mit Trapeztampen, Segel überschaubar in der Menge &#8211; aber angemessen für die Zahl der Gäste, wirklich alles topp! Dazu die gepflegteste, sauberste Station, die ich je gesehen habe, z.B. alles mit Teppichen ausgelegt(!). Negatives? Leider recht schmaler, steiniger Einstieg, überreste einer Betonbefestigung: Ohne Surfschuhe kann man das vergessen&#8230;</p>
<h3>Revier</h3>
<p>Kennt man im Prinzip aus den einschlägigen Quellen&#8230; Das hochgelobte Revier Lagune/&#8220;Speedy&#8220; liegt vom Helnan aus eine Reihe von Schlägen &#8222;windaufwärts&#8220;, für Cracks eine Sache von 15 Minuten. Für diese Reviere bieten sich die dortigen Hotels wohl eher an&#8230; Die Lagune selbst ist wegen Böen und Verwirbelungen nur im äusseren (kleinen!) Drittel wirklich sinnvoll befahrbar. Speedy ist aber echt geil, wenn man wirklich kurze Finne fährt, die man dann auch zum Glühen bringen kann&#8230; Hier ist der Wind auch noch etwas heftiger.</p>
<p>Am Helnan selbst heisst es bump &amp; jump wie aus dem Bilderbuch, also nix für Anfänger, Wasserstart (und Höhe laufen ;-)) sollte man drauf haben&#8230; weiter draussen immer mehr Welle, wenn man aus dem Schutz der Landzunge heraus ist, wirklich hohe Dünungswelle, &#8222;darf&#8220; man nur zu dritt hin&#8230;</p>
<p>Schade, dass die ganze Bucht entlang und vor der Sandbank ufernahe Riffe das Anlanden fast überall unmöglich machen, dazu muss man an den beiden Enden von Speedy auf seine Finne aufpassen. Einem Surfer ist vor 4 Tagen das Brett mit Segel übers flache Riff abgehauen und er konnte nicht hinterher, hat sich sofort das Knie aufgeschnitten, dann war das Material weg&#8230; Zum Glück versichert&#8230; Ihn hat das Boot aufgefischt, sonst hätte er so 10 km um die Bucht laufen können, im Neo mit Surfschlappen&#8230;</p>
<p>Das Floss zum Ausruhen gibt es nicht mehr, angeblich störte es die Fischer und die hätten es losgeschnitten und abtreiben lassen&#8230;</p>
<h3>Wind</h3>
<p>Die aktuellen Windwerte waren deutlich über den statistischen Durchschnittswerten: Von 13 Tagen waren 10 mit Gleitwind, davon etwa die Hälfte für Segel unter 6m², leichtere Leute sind teilweise 4,5er gefahren. Morgens geht der Nachtwind schräg ablandig mit kleiner Abdeckung am Einstieg, der Wind ist insgesamt etwas löchrig und kann recht plötzlich aufhören oder nach kurzen Flauten schlagartig auf Sideshore oder Sideonshore drehen und um zwei Windstärken zunehmen, dann also der übliche thermische Tagwind, in Ufernähe etwas böig, weiter draussen mit reichlich Schaumkrönchen versehene Windwellen&#8230; Höhepunkt so zwischen 11.30h und 14.30h, gegen 15.00h ist z.Z. Feierabend, aber im Dezember wurde es auch schon so um 16.30h dunkel, inzwischen so gegen 17.15h. Ach ja, das ist eine Stunde Zeitverschiebung früher als bei uns.</p>
<h3>Autor</h3>
<p>Karl Bonitz</p>
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		<title>El Tur</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2014 10:31:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: bitte ergänzen Revier: bitte ergänzen Windrichtung: bitte ergänzen Spotbedingungen Zu El Tur sind noch keine weiteren Informationen verfügbar. Wir würden uns freuen, wenn du diese ergänzt, gerne per Mail oder Kontaktformular.</p>
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<p>Geeignet für: bitte ergänzen</p>
<p>Revier: bitte ergänzen</p>
<p>Windrichtung: bitte ergänzen</p>
<h3>Spotbedingungen</h3>
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		<title>Ras Sudr</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2014 10:31:03 +0000</pubDate>
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<p>Geeignet für: bitte ergänzen</p>
<p>Revier: bitte ergänzen</p>
<p>Windrichtung: bitte ergänzen</p>
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		<title>Makadi Beach</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2014 10:31:03 +0000</pubDate>
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<p>Geeignet für: bitte ergänzen</p>
<p>Revier: bitte ergänzen</p>
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		<title>El Naaba</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2014 10:31:03 +0000</pubDate>
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<p>Geeignet für: bitte ergänzen</p>
<p>Revier: bitte ergänzen</p>
<p>Windrichtung: bitte ergänzen</p>
<h3>Spotbedingungen</h3>
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		<title>Zaafarana</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 10:31:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer Revier: Flachwasser, Stehbereich Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe Es gibt einen neuen Spot in Ägypten: Zaafarana. Unglaublich, das noch niemand vorher diesen Platz entdeckt hat, denn laut Energiefirmen, die dort Windenergieanlagen betreiben, bläst in Zaafarana der Wind viel stärker als an anderen Spots in Ägypten &#8211; im Jahresschnitt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer</p>
<p>Revier: Flachwasser, Stehbereich</p>
<p>Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe</p>
<p>Es gibt einen neuen Spot in Ägypten: Zaafarana. Unglaublich, das noch niemand vorher diesen Platz entdeckt hat, denn laut Energiefirmen, die dort Windenergieanlagen betreiben, bläst in Zaafarana der Wind viel stärker als an anderen Spots in Ägypten &#8211; im Jahresschnitt mit 10,2m/s. Zaafarana liegt ca. 240km nördlich von Hurghada und 210km südlich von Kairo im Golf von Suez.</p>
<p>In Zaafarana gibt es nichs ausser das Hotel Royal Zaafarana und eine Windsurf- und Kitestation, die von Ibi &amp; Friends betrieben wird. Das Hotel Royal Zaafarana ist soweit in Ordnung, irgendetwas zwischen 3 und 4 Sternen. Die Zimmer sind gross und gemütlich, das Essen ist geschmackvoll und okay. Halt nicht 5 Sterne mässig, aber vollkommen ausreichend. Die Station ist sehr gut ausgestattet. In der Nähe befindet sich die sehenswerte St. Pauls Monastry.</p>
<h3>Spotbedingungen</h3>
<p>Der Wind kommt in Zaafarana aus Nord und durch die Lage der Station sideshore von links. Es gibt einen weitläufigen Strand mit feinem Sand, und das Wasser ist fast überall stehtief, aber immer tief genug, damit die Surfer direkt vom Strand aus starten können. Platz ohne Ende, ca. 2km in der Breite, mit kleinen Lagunen zum Kiten in Luv, und mehr als genug Auslauf nach Lee und in Richtung tiefes Wasser vom Golf von Suez. Wenn man ca. 600m weit raus surft, hat man sogar kleine Kabbelwellen mit guten Startrampen für Freestyle Moves.</p>
<p>Der Spot ist ideal für Kiter und Surfer, und vor allem sicher, denn es gibt dort keine Korallen, Riffe, Steine oder sonstiges, fast überall stehtiefes Wasser, und für Notfälle sogar ein Rettungsboot an der Station.</p>
<p>Wir werden in Zukunft sicher noch viel von Zaafarana hören, da der Spot als neue Destination in Ägypten weder zugebaut noch überlaufen ist. Als kleiner Tip für alle Ägypten-Fans: fahrt hin, solange es noch so ist <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h3>Autor</h3>
<p>Kiki</p>
<p> [<a href="https://surfspot.de/surfspots/afrika/aegypten/zaafarana/">See image gallery at surfspot.de</a>] </p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Dahab Ibi and Friends</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 10:31:29 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Dahab]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer, Einsteiger Revier: Stehbereich, Flachwasser, Welle Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe Nun, es ist bei weitem nicht mein erster Besuch in Dahab. Und auch das gebe ich zu: Die meisten Hotels dort kenne ich sowohl von außen als auch innen. Dennoch hat sich dieses mal im Vergleich zu vor [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer, Einsteiger</p>
<p>Revier: Stehbereich, Flachwasser, Welle</p>
<p>Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe</p>
<p>Nun, es ist bei weitem nicht mein erster Besuch in Dahab. Und auch das gebe ich zu: Die meisten Hotels dort kenne ich sowohl von außen als auch innen. Dennoch hat sich dieses mal im Vergleich zu vor 2 Jahren do wieder einiges ge- und verändert.</p>
<p>Als erstes fällt auf, dass die Fraktion der Deutschen (Windsurfer) ihre Vorherrschaft verloren hat. Dieser Platz geht nun unumwunden an die Russen in Dahab. Allerdings, bevor nun ein Stöhnen durch die Reihen geht: Die Russen in Dahab sind in meiner Zeit dort nicht mit denen aus Hurgarda berühmt &#8211; berüchtigten Russen vergleichbar. In Dahab scheinen sich diejenigen ihrem Urlaub und dem Surfen zu widmen, die sich wohltuend von den oben genannten Russen und den klassischen Mallorca-Deutschen abheben.</p>
<p>Also: Auch wenn Deutsch nicht mehr die erste Sprache ist, so haben wir doch in unserer Zeit dort nette Kontakte gefunden, und dies über Nationalitäten hinweg.</p>
<p>Wir haben versucht Dahab, wie die letzten Male, Pauschal zu buchen. Zuerst über Sun + Fun (Happy ist ja nicht mehr Anbieter), dann über Surf + Action. Allerdings war es den Veranstaltern nicht möglich uns Flug und Zimmer in der benötigten Zeit anzubieten. Auch die Preise waren doch extrem gestiegen in den letzten zwei Jahren.<br />
So haben wir uns vor den Rechner gesetzt und unserer Reise selber zusammen gebucht. Und siehe da: Sowohl Flug als auch Zimmer waren in der gewünschten Zeit vorhanden. Und das alles auch noch günstiger als Pauschal.</p>
<p>So haben wir folgendes schon von Deutschland aus gebucht:<br />
* Flug: Air Berlin (ehm. LTU)<br />
* Zimmer: Swiss Inn<br />
* Station: Ibi + Friends</p>
<h3>Flug</h3>
<p>Eines der für mich neuen Probleme war, dass es keine direkten Hin- &amp; Rückflüge mehr nach Sharm el Shaik mehr gab. Entweder wird über Kairo, Hurgarda oder Marsa Alam geflogen, was immer eine Verzögerung um ca. 60 Minuten bedeutet.. mindestens. Allerdings wenn man clever bucht, nur entweder auf dem Hin- oder Rückflug.</p>
<p>Einer der schönen Nebeneffekte unserer eigenen Buchung war, dass wir unser Visum (15 LE/Person (ca. €1,80)) selber kaufen und so schnell die Einreise hinter uns bringen konnten.</p>
<p>Den Transfer hatten wir vorab durch das Hotel bestellt. Allerdings wäre es auch kein Problem gewesen, diesen direkt am Flughafen mit einem Taxifahrer zu organisieren. Aber die Sicherheit, zu wissen, wir werden abgeholt, war uns die Vorabbuchung wert! Wer mit eigenem Material anreist sollte dies allerdings immer vorab buchen!</p>
<h3>Station</h3>
<p>Auch hier haben wir uns vorab über Internet informiert und versucht mit Stationen über E-Mail Kontakt aufzunehmen. Als einzige Station hatte die von Ibi &amp; Kiki (www.ibiandfriends.com) geantwortet, und dies sehr schnell. Vier weitere Dinge sprachen aus unserer Sicht für diese Station:<br />
1. Das Material, welches angeboten wurde<br />
2. Das Preissystem<br />
3. Die Lage<br />
4. Meine Erfahrungen mit Ibi und Kiki (5* Dahab + 1* el Naaba)</p>
<p><strong>Material</strong></p>
<p>Was wir vorfanden an Riggs war in den &#8222;Dahab&#8220;-Größen bis runter zu 4,0qm aktuelles Segelmaterial von 2008. Kleinere Segel waren ein Mix aus guten 2007 und neuen 2008er Segeln. Alles in sehr gutem Zustand. Dies betrifft besonders die Masten, bei denen ich (ich gestehe) doch sehr wählerisch bin. Grade wenn Segel permanent mit gespanntem Vorliek im Regal hängen, ist es oft so, dass die Masten ihr Reflexverhalten negativ verändern. Laienhaft gesagt: Sie sind ausgeleiert. Dies war hier definitiv nicht der Fall. Auch beim 6,9 Duke war das Reflexverhalten sehr gut. Gabeln sind in allen Größen vorhanden und in einem immer noch guten Zustand&#8230; für eine Leihstation.</p>
<p>Boards waren hauptsächlich Fanatics von 2008 und 2007. Einige wenige ältere Bretter waren auch dabei. Bei allen Brettern war der Zustand – Standbelag, Pads, Schlaufen &amp; Gewicht &#8211; sehr gut. Alleiniger Punkt war, dass der Abstand der Fußschlaufen oftmals zu eng war für meine 45er Füße. Hier sollten einige Bretter vielleicht auch für &#8222;big guys&#8220; vorbereitet sein!</p>
<p>Ebenfalls waren einige Hifly Bretter da. Dies waren zwar &#8222;Test-Bretter&#8220;, allerdings waren sie sehr oft benutzt, was wohl, grade bei den Mad&#8217;s für ausgewogene Fahreigenschaften spricht. Für die &#8222;Beginner&#8220; waren ca. 10 Boards in unterschiedlichen Größen, Hersteller und Alter vorhanden, die auch alle (grade vom Standbelag) in gutem Zustand waren.</p>
<p><strong>Preissystem</strong></p>
<p>Bei Ibi and friends konnten wir zwischen 3 Preissystemen wählen:<br />
1. Stunden-/Tagespreis<br />
2. Surfall (Flatrate)<br />
3. Ibi&amp;friends Surfsystem<br />
Grade das letzter ist in windärmeren Zeiten sehr gut: Einmalig € 80,- und dann für jeden Surftag € 20,-. In unseren Augen eine sehr gute Idee!</p>
<p><strong>Die Lage</strong></p>
<p>Hatte Ibi früher die Happy Station vor dem Ganet Sinai, so hat er diese nach der Trennung von Happy an Five Squares (russische Kunden) verkauft und ist an den äußersten Platz nach Lee gezogen. Für alle Surfer, die vor allem nicht in der Bucht sondern in Speedy surfen wollen, ist diese Lage perfekt. Man kann hier mit einem Halb- bis leichtem Amwindkurs rausfahren und kommt gleitend Halbwind bis Raumschots an die Station zurück! Nur die Station von Harry Nass vor dem Dahabeya bietet einen ähnlichen Luxus!</p>
<p>Dazu kommt, dass die Station eben nicht vor einem Hotel liegt. Somit liegen auch keine Badegäste vor der Station, die sich unter Sonnenschirmen auf Liegen braten lassen und sich über Surfer aufregen! Die Lage am Ende des Strands verhindert auch, dass Touries permanent am Wasser vor einem vorbeilaufen und einen begaffen, wenn man mal selber in der Sonne liegt und liest!</p>
<p><strong>Das Drumherum</strong></p>
<p>Ibi versucht vieles, damit seine Station den &#8222;alten Surf Style&#8220; aufrecht erhält. Zum eine ist es nicht wie an den meisten anderen Stationen so, dass Ibi sich auf eine Nation konzentriert. Während wir an der Station waren, trafen wir Russen (klar!), Österreicher, Deutsche, Spanier, Italiener. Allen war gemeinsam, dass sie offen waren für Gespräche und nicht in ihren Nationen-Cliquen abgekapselt lebten. Ganz anders, als ich es vor zwei Jahren bei Planet kennengelernt hatte, als ich als Deutscher nicht in die UK-dominierte Surfclique hereinkam und schließlich um Asyl bei Happy nachfragte.</p>
<p>Freies WiFi für Internet, kostenlose Tee-Bar, preiswerte Getränke, Chillout, Shisha, Kletterwand, Volleyball und gemeinsame Abende runden den Service ab. Dass die Dinge, die zu einer Surfstation eh dazugehören wie Toiletten, Aufbewahrung von Anzügen und privaten Dingen, Betreuung, etc, keinen Anlass zu irgendeiner Beschwerde gaben, will ich nicht weiter erwähnen! Um den Anschein zu vermeiden, dass ich für Ibi &amp; Kiki hier Werbung machen will: Wir haben uns in den 11 Tagen an der Station einfach wohl gefühlt und gut betreut.</p>
<h3>Das Hotel</h3>
<p>Dies war mein vierter Aufenthalt im Swiss Inn. Nebenbei war ich schon im Dahabeya und im Ganet Sinai. Aber der freundliche und professionelle Charme des Swiss Inn hatte mich diesmal auch wieder in dieses Hotel gezogen. Aber auch hier geht die Zeit weiter. An einfachen Dingen lässt sich dieses erkennen: Die Zimmer sind mittlerweile doch etwas in die Jahre gekommen und sollten mal renoviert werden. So war es bei unserem Zimmer (das ich im Übrigen vor 4 Jahren schon mal hatte), dass die Badewanne einen Riss hatte und an anderen Stellen schon repariert, die Terrassentüre das Schloss locker, die Wand nicht mehr als weiß zu bezeichnen war und das Lüftungsgitter der Klimaanlage heraushing. Alles nicht wirklich schlimm, aber eben auch nicht schön.</p>
<p>Dennoch sind die Zimmer ansprechend und schön gelegen. Der Garten vor der Türe macht da einiges wett! Die Ausstattung mit Fernseher, Klimaanlage und Tresor ist für den Preis auch ok.</p>
<p>Gebucht werden kann das Hotel zum einen über Veranstalter (Sun+Fun, FTI, Bucher, etc) oder eben direkt (www.swissinn.net). Wir empfehlen Letzteres! Man hat die Wahl zwischen Halbpension und All Inclusiv. Mal ganz abgesehen davon, ob man den ganzen Urlaub mit einem Plastik-Armband rumlaufen möchte, halten wir aus ein paar Gründen das All Inclusiv für nicht nötig: Zum einen ist eben nicht alles inklusive! Dann ist es so, dass wenn man an der Surfstation ist, man immer zum Hotel laufen müsste, um sein Getränk oder Essen abzuholen. Und letztlich war die Rechnung am Abschluss (keine € 200,- für 2 Personen) doch so, dass All Inclusiv teurer gewesen wäre.</p>
<p>Aber nicht nur das Hotel ist älter geworden, auch seine Gäste. Nun ist mir bewusst, dass ich seit meinem ersten Besuch auch nicht jünger geworden bin. War es aber seinerzeit doch eher so, dass ich mich eher im oberen Mittelfeld vom Alter bewegte, war es nun, dass wir zu den Jungen gehörten. Surfer sind eine Minderheit im Swiss Inn geworden. Pensionäre, Rentner sind die deutliche Mehrheit. Da bekommt es schon etwas Surreales, wenn sich die Gäste über den starken Wind an einem Surfspot aufregen!</p>
<p>Was auch neu unter den Gästen ist, sind die nun sehr starke Fraktion der &#8222;Handtuch vor dem Frühstück auf Liege legen&#8220; Gäste. Wenn man am Hausstrand des Swiss Inn vorbei geht, sieht man fast alle Liegen mit einem Handtuch belegt, aber niemand ist da! Mal eben sich sonnen ist nicht, wenn man nicht schon um 06:30 sein Handtuch verbreitet hat. Hier ist deutlich zu erkennen, dass diese Gäste durch Jahre auf Mallorca in dem Kampf um die Liegen gestählt und erfahren sind. Gleiches fanden wir aber auch am Dahabeya. In dieser Unsitte sind es vor allem die deutschsprachigen Gäste, die sich hervortun!</p>
<p>Noch ein Wort dann zum Essen: Von dem Umfang des Buffets sowohl morgens als auch Abends ist für jeden etwas dabei. Allerdings ist es so, dass nach einer Woche, vor allem beim Abendessen, sich die Speisen deutlich wiederholen. Etwas mehr Kreativität des Kochs wäre hier wünschenswert. Zum anderen haben wir (und andere Gäste) uns eine doch hartnäckige Diarrhöe (Nach 7 Tagen immer noch da!) eingefangen. Bisher war man im Swiss Inn davon, anders als im Ganet, nie betroffen.</p>
<p>Das Buffet wird &#8211; je nach Witterung &#8211; nun auch auf der Terrasse aufgebaut. Das ist sehr angenehm, da es doch an warmen Tagen im Restaurant sehr stickig wird.</p>
<p>Insgesamt aber ist das Swiss Inn immer noch die beste Empfehlung!</p>
<h3>Surfen</h3>
<p>Nun, das Revier hat sich nicht geändert. Auch wenn das Drumherum sich weiter entwickelt, so ist auf dem Wasser alles beim Alten!</p>
<p>Der Wind kommt von Links leicht ablandig. Dadurch hat man die ersten 200 Meter vom Ufer einen böigen Wind, da die Hotels den Wind zwar nicht abdecken aber zerhacken.<br />
Nach dieser Abdeckung ist der Wind konstant. Zumeist fährt man in Dahab Segel zwischen 4,5 und 6,0 qm. Es darf auch mal etwas mehr oder weniger sein. So hatten wir wärend unseres Urlaubs durchaus 3 Tage, die für ein 3,7qm Segel geeignet waren (bei meinen 85kg). Aber dies sind eher Ausnahmen denn die Regel.</p>
<p>Boards sind Freerider, &#8211; mover oder -styler. Je nach Fahrstil und Können. Die meiste Zeit war ich mit dem kleinen Skate unterwegs.</p>
<p>Das Revier teilt sich grob in drei Bereiche:</p>
<p>Die Bucht in Luv. Diese wird gerne von Aufsteigern genutzt und Fahrern, die im Wasserstart noch nicht so fit sind. Von den Stationen von FunSystem, Planet, Mistral und Mark Warner ist dieses Revier bestens zu erreichen. Ebenso, wenn auch mit Abstrichen, von der &#8222;alten&#8220; Station von Harry Nass.</p>
<p><strong>Speedy</strong> liegt im Lee (südlich) der Sandbank, welche die Bucht abtrennt. Hier ist der Wind schön konstant und das Wasser flach. Und flach meint flach. Selbst bei 6 bft findet man hier einen „Chop“ von 1 cm! Dieses Revier ist perfekt zum erlernen von Manövern und eben zum Speeden. Allerdings sollten &#8211; aus unserer Sicht &#8211; hier nur Leute fahren, die den Wasserstart auch beherrschen und Höhe laufen und halten können. Bei einem Problem gibt es eine Rettungsinsel. Diese muss man aber auch erreichen können. Wenn nicht, geht es unweigerlich Richtung Sharm el Shaik. In den 11 Tagen wurden allerdings nur 2 Surfer aus Speedy abgeholt.</p>
<p><strong>Kamikaze</strong> ist der äußere Bereich. Der Name ist schlimmer als das Revier selber. Eine moderate bis höhere Dünungswelle läuft hier mit dem Wind. Und diese Welle macht das Revier aus 2 Gründen gefährlich: Zum einen ist man ca. 1,5 km entfernt von den Stationen, die auf einen aufpassen, zum anderen können sie oft wegen der Welle einen Surfer im Wasser nicht mehr sehen. Deswegen gilt hier eine Regel, die leider von den Stationen nicht mehr mitgeteilt wird: Immer als Gruppe (min 3 Surfer) rausfahren. Hat ein Surfer Trouble, kann einer bei ihm bleiben, einer fährt rein und holt Hilfe. Erreichen kann man Kamikaze, indem man etwas Raum durch Speedy fährt und am südlichen Ende das Riff überquert.</p>
<p>Wie Speedy sind die idealen Stationen dafür Ibi &amp; Friends, Harry Nass vorm Dahabeya, Five Square und so eben noch FunSystem.</p>
<p>Die Stationen haben einen &#8222;Rettungsdienst&#8220; installiert. Dieser besteht aus den Motorbooten der Stationen und der in Speedy verankerten Rettungsinsel. Die Hauptlast der Rettung wird von der Station five Squares (Russen) getragen, was daran liegt, dass ihre Schüler und Gäste am häufigsten Abtreiben. Bis auf Harry Nass beteiligen sich aber gleichberechtigt alle an diesem Service.</p>
<p>Harry Nass dagegen geht eigene Wege: Er holt nur und ausschließlich seine Kunden aus dem Wasser. Und er verbietet sogar den anderen Stationen seinen Gästen zu helfen. Gott sei Dank halten sich die anderen Stationen nicht an die letztere Anweisung. Wir fanden es sehr befremdlich, wenn 8 Boote draußen sind um Surfer reinzuholen und das Boot von Harry (immer gut an der großen Flagge zu erkennen) fährt an winkenden Surfern einfach vorbei. Bei ernsten Problemen würde ich das als unterlassene Hilfeleistung ansehen. Harry und seine Frau sollten ihr Verhalten hier deutlich überdenken!</p>
<p>In unseren 11 Tagen hatten wir 2 Tage ohne Wind, 3 Tage mit Wind von 7 &#8211; 8 bft und der Rest mit 5 &#8211; 6 bft.</p>
<p>Kurzum: Schee wars!</p>
<h3>Autor</h3>
<p>Jens v. Gersdorff</p>
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		<title>Hurghada Sultana Beach</title>
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		<pubDate>Thu, 11 May 2006 10:31:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Hurghada Sultana Beach]]></category>
		<category><![CDATA[Kitesurfer]]></category>
		<category><![CDATA[Windsurfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer Revier: keine Angabe Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe Reisebericht Ich habe im Anfang Januar meinen jährlichen „Einwochensurftrip“ diesesmal nach Ägypten unternommen. Gebucht habe ich die Reise über das Happy-Büro in Freiburg und muss sagen das die Beratung wieder einmal hervorragend war. Die Empfehlung lautete Hurghada und es war [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer</p>
<p>Revier: keine Angabe</p>
<p>Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe</p>
<h3>Reisebericht</h3>
<p>Ich habe im Anfang Januar meinen jährlichen „Einwochensurftrip“ diesesmal nach Ägypten unternommen. Gebucht habe ich die Reise über das Happy-Büro in Freiburg und muss sagen das die Beratung wieder einmal hervorragend war. Die Empfehlung lautete Hurghada und es war wirklich auf mich zugeschnitten. Hier auch noch einmal herzlichen Dank an Claudi.</p>
<p><strong>Anreise:</strong></p>
<p>Die Anreise war unkompliziert. Ich bin in den Flieger in Stuttgart eingestiegen und nach ca. 4 Stunden in Hurhgada gelandet. Nachdem ich vorher einiges über die Abfertigung und vor allem das Bakschisch-Thema gelesen hatte habe ich mir die Tasche mit 10+20 Cent Münzen vollgestopft.</p>
<p>Gleich beim Betreten des Gebäudes stand aber schon der Happy-Mitarbeiter da und gab mir ein paar Infos wie es funktioniert. Da ich das Visum schon vorher ausgefüllt hatte ging ich gleich zur Kontrolle und nach 2 kritischen und einem freundlichen Blick war alles klar und keine 5 Minuten später stand ich am Gepäckband.</p>
<p>Gleich als erstes kam auch mein Gepäck und dann dachte ich &#8211; nun geht es mit ganzen Theater von wegen Koffer tragen und dem anderen lästigen „Hilfsmassnahemen“ los. Aber nichts geschah. Der Happy Mitarbeiter grüsste ein paar Leute, wir gingen zum Kleinbus und das wars. 15 Minuten später war ich im Hotel.</p>
<p><strong>Hotels:</strong></p>
<p>Die Happystation liegt auf dem Areal des Sultana Beach. Vorab möchte ich sagen das es super ist wie sich Kiki und Mohamed von der Surfstation als Schnittstelle zum Hotel bewähren. Das Hotel genügt normalen Ansprüchen – ist aber keine Luxusherberge. Es kann auch schon einmal einen Stromausfall geben; die Duschen nicht so funktionieren wie man es kennt; aber dank der Stationsleitung wird alles gleich wieder behoben. Bezogen auf den europäischen Standard würde ich es auf etwa 2,5 Sterne einschätzen.</p>
<p>Das Hotel liegt etwas ausserhalb von Hurghada, es ist aber kein Problem in die Stadt zu kommen da die Station immer Taxis zum Festpreis organisiert und man so schnell in der Stadt ist; wenn man will.</p>
<p>Ansonsten nervt (mich) das Geldgetausche der Hotel-Angestellten. Tauschen würde ich in der Stadt – der Kurs ist besser.</p>
<p><strong>Essen:</strong></p>
<p>Ich hatte eine Halbpension gebucht und nachdem der Koch nach ein paar Tagen gewechselt hatte war das Essen ok. Es gab verschiedene Hauptgerichte mit Vor- und Nachspeisen die mir geschmeckt haben. Ist aber vom Koch abhängig.</p>
<p>Mittags konnte man an der Strandbar Pizza, Spagetti oder Hamburger bestellen. Auch das war in Ordnung. Mineralwasser, Softdrinks und Bier kann man an der Beachbar kaufen – zu erschwinglichen Preisen. Zwischen 5 + 6 Uhr abends gab es eine Happy-Hour.</p>
<p><strong>Was macht man abends:</strong></p>
<p>Hier muss ich den Happy-Leuten ein grosses Lob aussprechen. Sie haben sich jeden Abend etwas überlegt. Vom Lagerfeuer am Strand, über einen Spieleabend an der Station bis hin zu Shopping-Touren in der Stadt war wirklich immer was dabei. Auch ein gemeinsames Essen mit allen Surfern der Station war arrangiert und welches dann in einem arabischen Restaurant stattfand &#8211; was wirklich toll war. Man kann aber auch wie gesagt sich selbst ein Taxi zu bestellen und auf eigene Faust loszuziehen. In diesem Fall aber den Preis immer vorher ausmachen. Hier hilft die Stationsleitung bei der Organisation.</p>
<p><strong>Surfen:</strong></p>
<p>Die Station hatte im Januar bereits die 2006er Ware von F2 und North. Es waren alle Bretttypen und Segel bis 7,5 m2 in ausreichender Anzahl und guter Qualität vorhanden. Es gab sogar ein GPS F2 Board; welches nach Absprache benutzbar war.</p>
<p>Der Stehbereich ist recht gross und ragt min. 200 m ins Wasser. Der Shorebreak ist selbst bei 7 Windstärken harmlos. Der Wind kam schräg auflandig von links und man konnte gut rausfahren. Da die Station auf einer vorgeschobenen Landzunge liegt und rechts und links auch stehtiefe Buchten hat gab es überhaupt kein Problem mit den Kitern auf der Station.</p>
<p>Man kann dann in ein paar Schlägen auf die sogenannte „Speedy“ Strecke hochkreuzen und hat dann im Schatten eines Riffes super Freeridebedingungen. In der zweiten Januarwoche hatte ich an einem Tag keinen Wind, aber sonst so zwischen 4 + 7 Windstärken.</p>
<p>Der windlose Tag war kein Problem weil direkt an der Station ein Boot liegt und man mit einem ehemaligen Tauchlehrer eine Schnorchelexkursion unternehmen kann. Aber auch Quadfahren und Busreisen nach Luxor, Kairo usw. werden angeboten.</p>
<p>Es ist ratsam Surfschuhe mitzunehmen. Es ist zwar im Wasser, ausser am Einstieg alles Sand aber im Wasser liegen natürlich häufig Korallen die schon ganz schön scharf sind. Zudem gibt es Altölreste die schwer von den Füssen zu entfernen sind.</p>
<p><strong>Land und Leute:</strong></p>
<p>Da es sich um einen absoluten Touristenort handelt wird man natürlich überall angesprochen ob man etwas kaufen, tauschen oder sonst etwas will. Man mag dieses oder man mag es nicht. Die Happyleute haben uns aber immer in Restaurants, Cafes oder Kneipen geführt wo eigentlich nie jemand störend war. Dieses war sehr angenehm.</p>
<p>Was ich extrem nervend fand war die Tatsache, das ich bei der Ausreise dann nach der Zollkontrolle vom einem Uniformierten, also im internationalen Bereich, angesprochen wurde der mi ch nach 5 Euro fragte und nicht locker liess bis ich ihm 2 Euro in die Hand drückte. Dann erst ging er weiter &#8211; zum nächsten Fluggast. Dieses Erlebnis hat meine gesame Urlaubsstimmung natürlich nicht gefördert.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Surferisch war der Urlaub eine tolle Sache &#8211; das Material stimmte, der Wind und das Meer waren toll; die Station war sehr bemüht und nett. Die Einschränkungen für mich persönlich waren aber das bekannte Phänomen des angesprochen werdens.</p>
<h3>Autor</h3>
<p>Michael &#8222;Lurchi&#8220; Pieper</p>
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		<title>Wadi Lahami</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Dec 2004 10:31:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Einsteiger]]></category>
		<category><![CDATA[Flachwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Kitesurfer]]></category>
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		<category><![CDATA[Wadi Lahami]]></category>
		<category><![CDATA[Windsurfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer, Einsteiger Revier: Flachwasser, Stehbereich Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe Reisebericht Vorweg will ich euch ein bisschen was Historisches über Wadi Lahami erzählen. Wadi heisst meines Wissen nach Tal. Lahami heisst übersetzt Fleisch. Tal des Fleisches? Hört sich an als wenn dort Kühe gezüchtet worden sind. Es rennen zwar [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer, Einsteiger</p>
<p>Revier: Flachwasser, Stehbereich</p>
<p>Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe</p>
<h3>Reisebericht</h3>
<p>Vorweg will ich euch ein bisschen was Historisches über Wadi Lahami erzählen. Wadi heisst meines Wissen nach Tal. Lahami heisst übersetzt Fleisch. Tal des Fleisches? Hört sich an als wenn dort Kühe gezüchtet worden sind. Es rennen zwar einige Kamele dort unten rum, aber fleischig sehen diese nicht gerade aus. Nein, die Geschichte geht in eine ganz andere und eher traurige Richtung. Zu den Zeiten, als die Römer noch in diesem Land verweilten, und schon viele Jahre vorher, wurde dieser Ort als Sklavenmarkt benutzt. Von hier aus wurden die Sklaven auf Boote und Schiffe verladen um sie im arabischen Reich zu verkaufen. Traurig aber wahr. Nun ja, die Sklaverei gibt es nicht mehr hier die meisten Leute tragen freiwillig ihre Tauchflaschen!</p>
<p>Also gut, zum Camp selbst: Die Zelte sind recht gross mit einer Mittelstange. Darin stehen zwei Feldbetten und ein Bambusregal. Es gibt eine Glühbirne und eine Steckdose. Im Hauptgebäude sind zwei Duschen und Toilette pro Geschlecht, die werden mehrmals täglich gereinigt. Das Camp hat Vollpension! Drei warme Mahlzeiten und Kuchen am Nachmittag, auch alkoholfreie Getränke sind gratis. Die Flasche Stella kostet 2€. Die Versorgung mit Wein funktioniert nur auf &#8222;Mailzuruf&#8220; an Thomas Krakhofer von www.Redseadesertadventures.com, der das Camp mit den Getränken versorgt. Das Essen kann als einfach gelten, ich finde es aber lecker und vermeidet problematische Inhaltsstoffe wie Blattsalat, weshalb es nur wenige ausgefallene Urlaubstage wegen Durchfall gab. Mangels Pool stecken sich die Leute auch nicht gegenseitig an. Die Küche kam auch gut mit unserer Glutein- und Milchunverträglichkeit zurecht, besser als manche Hotels. Ein Vorteil, das es kein Buffet gibt, ist das man nicht jeden Tag das &#8222;bisschen Fisch, bisschen Fleisch, bisschen Geflügel, etwas Pasta&#8220; Hotelessen isst. Für die Leute die, Zitat eines Neckermann Reiseleiters, schon wenn sie Gangway heruntergehen wissen, das sie gleich Probleme haben werden, kann leider auch im Camp nichts / wenig getan werden.</p>
<p>Die Infrastruktur des Camps ist ansich für Taucher ausgelegt, aber Kiter und Surfer sind normalerweise asyncron zu den Tauchern &#8211; bleiben am Abend länger auf als die Taucher, die 95% der Camp Gäste ausmachen, und schlafen länger. Damit sind wir zur Rushhour morgens, wenn die Taucher rauswollen, und mittags, wenn der beste Wind ist, nicht im Weg und belasten die Infrastruktur nicht. Insgesamt ist der Spirit des Camps kaum zu überbieten, wir hatten schon Abende mit 5 Nationen an einem Tisch, Taucher, Kiter, Surfer und Weltreisende, die das Camp gerne benutzen, um mal wieder eine Dusche von innen zu sehen und ein Essen nicht aus der Dose zu bekommen.</p>
<p>Zum Spot: Wir hatten, zum dritten mal in Folge, eine super Zeit, jeden Tag auf dem Wasser, Kiten, nicht Wakeboard fahren. Die Surfstation ist klein, aber supersortiert mit JP Boards und Neilpryde Segel für die Windsurfer. Für den “Rest” Kites und Boards von North. Das Store ist nur 50m vom Wasser entfernt, und spart so unnützte Wege beim Materialwechsel. Zum Kites aufpumpen gibts Pressluft aus der Tauchflasche, obwohl ich nicht sicher bin, ob sich das Flaschenschleppen energetisch und zeitlich rentiert gegenüber den Kite normal zu pumpen. Wir haben uns auch mal Zeit genommen, uns unter Anleitung mit verschiedenen Marken und Systemen zu beschäftigen. Der Vergleich Flysurfer PS2 zu Vegas und Rhino von North mit und ohne 5th Element war echt interessant. Wir sind extra in den relativ böigen Morgenwind hinausgefahren, um die Eigenschaften bei solchen Bedingungen zu vergleichen. Auch die Gelegenheit, mal ein 92cm Carved zu fahren, war interessant. Auch unsere Anfänger haben etwas gelernt, aber das ist bei dem Kitelehrer (Ben) auch nicht verwunderlich. (Dieser Kommentar kommt von Martina und Sabine).</p>
<p>Wir waren am Abend immer recht geschafft, so das wir uns erst in der zweiten Woche aufraffen konnten, eine Quad Tour zu machen, natürlich mit Ben als Tourguide, da wirds nicht langweilig. Die Quads waren in recht gutem Zustand, von den mehrfach reparierten Reifen mal abgesehen. Das Wadi selbst ist wirklich schön und viel grösser, als es von aussen aussieht, und wahrscheinlich auch ein Grund für die stabile Thermik, die mir schon den dritten Urlaub in Folge 100% Wind beschert hat. Falls doch mal keinen Wind haben sollte, wir haben gehört das es so was geben soll, gibt es ein Alternativprogramm, das sich nicht verstecken muss. Ein Ausflug nach Shalantine, in die Wüste und natürlich ins Rote Meer sind mehr als nur Pausenfüller.</p>
<p>Der Stehbereich ist &#8222;richtig&#8220; gross, also auch nicht zu riesig, das man bei Ebbe zu weit zu gehen hat, und ist fast Stein und völlig Korallenfrei. Zum im Internet bekannten und beworbenen Camel Beach sind es nur 10 Km. Die Surfstation kümmert sich um die Permits, bitte schon bei der Buchung angeben, es muss schliesslich auch ein Auto beschafft werden. Der Camel Beach ist ein ca 2km² grosser Stehbereich mit schönem, konstanten Wind mit der Windrichtung: Sideshore bis leicht Sideonshore, einer Mangrovenansammlung im Luv und einem ca 150 Meter breiten Kanal in den Mangroven, perfekt zum cruisen. Eine kleine Mangroveninsel ist ca. 600 Meter vom Ufer entfernt. Zwei vorgelagerte Inseln in einer Entfernung von ca. 3 Kilometern zum Strand, der Stehbereich ist durch ein Aussenriff (Entfernung vom Strand ca. 2km) vor Wellengang geschützt. Der Boden im Stehbereich ist aus superfeinem Sand, leider mit ein paar Muschelbeimengungen. Der Camel Beach ist auf jeden Fall einen Ausflug wert, es gibt Angebote, die eine Woche Schulung dort anbieten, ich halte das für übertrieben, die Schüler können am Anfang ja eh nur in den Schirm schauen und haben nichts vom der Landschaft.</p>
<p>Fazit: Wadi Lahami Camp ist für alle Surfer und Kiter etwas, die Rides an einem der coolen fast unberührten Spot ausserhalb der Hotelhochburgen Ägyptens zu schätzen wissen. Wir fanden den Verzicht auf TV, Internet, den Kampf am Büffet und Animationsteams als wirklich erholsam.</p>
<h3>Autor</h3>
<p>Thomas Riedl</p>
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			</item>
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		<title>Dahab Swiss Inn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Import aus Version 8]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2004 10:31:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer, Einsteiger Revier: Stehbereich, Flachwasser, Welle Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe Es ist das 2. mal, dass ich in Dahab gewesen bin, und es war bestimmt nicht, soviel ist sicher, das letzte Mal! Dahab ist kein heavy Spot, vielmehr ist es ein ideales Revier für Easy Surfing. Sonne, warmes [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer, Einsteiger</p>
<p>Revier: Stehbereich, Flachwasser, Welle</p>
<p>Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe</p>
<p>Es ist das 2. mal, dass ich in Dahab gewesen bin, und es war bestimmt nicht, soviel ist sicher, das letzte Mal! Dahab ist kein heavy Spot, vielmehr ist es ein ideales Revier für Easy Surfing. Sonne, warmes Wasser und relaxter Wind. Hotels, die für jeden Anspruch das Richtige bieten, genauso wie für jeden Geldbeutel.</p>
<p>Letztes Jahr habe ich im Ganet Sinai gewohnt, die dieses Jahr einen neuen Komplex angefügt haben. Diesmal etwas luxuriöser, im Swiss Inn Golden Beach. Meine persönliche Empfehlung ist das Swiss Inn. Aber auch das Ganet Sinai ist, wenn man eine Woche nach Dahab kommt, durchaus empfehlenswert. Abstriche im Ganet Sinai muss man im direkten Vergleich an der Küche und dem Komfort der Zimmer machen. Mit Kindern und/oder einem Lebenspartner, der nicht surft, sollte man allerdings den Mehrpreis für das Swiss Inn nicht scheuen. Denn Kinderbetreuung, schöner Pool und abwechslungsreiche Küche sorgen für den Familienfrieden.</p>
<p>Dahab liegt an der Ostküste des Sinais, ca. 70 Autominuten von Sharm el Sheik nach Norden entfernt. Das ist fast die Hälfte zur Grenze zu Israel. Bisher war Dahab weitestgehend von russischen Touristen verschont geblieben, dies ist aber nun scheinbar vorbei! Nichts gegen Russen, leider benehmen sich etliche wie neureiche Schnösel, die Frauen machen Oben Ohne, was in einem Islamischen Land nicht gerade ein Zeichen von Höflichkeit ist. Aber noch hat Dahab einen ausgewogenen Mix der Nationalitäten und Gäste (Taucher, Surfer, Badegäste). Dieser Mix verhindert auch das typische &#8222;Surf-Town&#8220; Feeling. Das Leben in Dahab dreht sich um viele Dinge, nicht nur um Windsurfen.</p>
<h3>Spotbedingungen</h3>
<p>Dahab als Surfrevier besteht aus einer grossen Bucht, in die der Wind schräg offshore einfällt. Gedankenlose Hoteliers haben, um jeden Meter Strand zu nutzen, ihre Hotels (maximal zweistöckig) genau in den Wind gebaut. Daher ist der Wind in direkter Strandnähe zumeist böig. Dies hat starke Ähnlichkeit mit Carbarete. Nach 200 Metern wird der Wind aber konstant. Der Wind bläst recht zuverlässig, sicher zumeist in der Zeit von 10:00 bis 13:00, im Sommer oft aber auch den gesamten Nachmittag.</p>
<p><strong>Lagoon</strong></p>
<p>Dies ist der Ideale Übungsbereich für alle Surfer der Könnenstufen 1 &#8211; 4. Nach dem böigen Bereich ist das Wasser relativ glatt, nur eine kleine Windwelle (5 &#8211; 10 cm) kräuselt die Oberfläche. Selbst wenn man die Höhe nicht sicher halten kann, treibt einen der Wind immer noch sicher an die Spritze der Sandbank. Der hintere Bereich hat ca. 30 Meter Stehtiefe, ideal zum Erlernen und üben des Beach &#8211; und Wasserstarts. Hier gibt es nach Jahreszeit auch schon mal Quallen, die aber nicht brennen.</p>
<p><strong>Blue Lagoon</strong></p>
<p>Dieser Spot ist im Lee der Sandbank gelegen und von den Stationen von Happy und Planet Windsurf (sun&amp;fun) in einem Schlag hin und zurück zu erreichen. Hier kommt nach Lee wie in allen unten genannten Spots nichts mehr! Deshalb haben die Surfstationen, auf Initiative von Ibi, dem Besitzer der Happy und Planet Windsurf-Stationen, aus Sicherheitsgründen hier eine Rettungsinsel installiert, die man anpaddeln oder, wenn es noch geht, ansurfen kann, wenn man ein Problem hat. Nach dem Hissen der roten Flagge kommt umgehend ein Motorboot, dass einen sicher wieder an Land bringt. Eine vorbildliche Idee und Service.</p>
<p>Wer sich nicht in der Lage fühlt alle Eventualitäten zu meistern sollte im Luv der Insel bleiben und nicht weiter als 200 Meter (Schwimmweite) von dieser Insel in Richtung Rotes Meer surfen. Die Blue Lagoon bietet eine Spiel- und Manöverwiese vom Feinsten. Flach, keine Wellen, ist dies der Spot um Speedmanöver wie 360er, Duck-, Power- und Racejibes zu üben und dann auch regelrecht zu zelebrieren. Dass alles über tiefem, türkiesblauem Wasser von 25° C. Da kommen hawaiianische Gefühle auf!</p>
<p><strong>Speedy</strong></p>
<p>Sobald das Wasser in Richtung Rotes Meer tiefer, also wieder dunkelblau wird, ist man in Speedy. Nach 2 Schlägen am Wind ist man dann in einem &#8222;Null-Welle-Spot&#8220;, der Surfen fast zu Windskaten werden lässt. Nur ein Zischen unter dem Board auf einer ca. 250 Meter langen Piste. Unerfahrene Surfer haben, trotz der einfachen Bedingungen, hier nichts zu suchen, den Bruch führt schneller als es einem lieb ist, zu einem Seenotrettungsfall.</p>
<p>Abgeschlossen wird Speedy von einem Korallenriff, das auf keinem Fall überfahren werden sollte (Finnenbruch!!) und auch nicht darf (Naturschutz und Taucher!!!). Ausserhalb des Riffs, dass im Lee umfahren werden kann, beginnt&#8230;</p>
<p><strong>Kamikaze</strong></p>
<p>Kamikaze ist der &#8222;Wellenspot&#8220;, mehr oder genauer gesagt ein Dünungsspot. Die Dünung kann hier schon mal 2 &#8211; 3 Meter hoch werden. In Kamikaze kann man hervorragend springen und backside Wellen abreiten.</p>
<p>Da Kamikaze vom Ufer aus nicht einsehbar ist (immerhin fast 2 Kilometer draussen!), ist hier Teamgeist gefragt. Nie alleine an dem Riff vorbei hinaus fahren, immer mindestens zu dritt. So kann im Falle eines Problems einer beim Havaristen bleiben und einer Hilfe holen. Alleine wird bei Materialbruch Kamikaze zu einem langen und einsamen Trip.</p>
<h3>Weitere Informationen</h3>
<p>Nun, es gibt, so behaupten manche Leute immer wieder, ein Leben nach dem Surfen. Hier hat Dahab schon einiges zu bieten, wenn auch nicht ein schrilles Nachtleben, was man aber in Sharm el Sheik jederzeit haben kann. Aber die Strandbars lassen im Normalfall auch so abends keine Langeweile aufkommen, zumal man immer nette unverkrampfte Menschen dort findet.</p>
<p><strong>Tauchen/Schnorcheln</strong></p>
<p>Wie überall am Roten Meer findet man einen Tauchplatz neben dem anderen, alle wunderschön, die Legendären (Blue Hole &amp; 3 Pools) aber restlos überlaufen, dass man sie meiden sollte.</p>
<p>Empfehlenswert als Surfer ist es sich an die Tauchstation vor dem Swiss Inn zu wenden, die immer wieder Touren mit Boot und Jeep zum Tauchen und Schnorcheln anbieten. Dies ist für Surfer vor allem dann gut, wenn man ab 10:00 absehen kann, dass es keinen Wind geben wird. Dann eben die 30 Meter gehen, und schon kann man sich die sagenhafte und wirklich umwerfende Unterwasserwelt geniessen.</p>
<p><strong>Reiten</strong></p>
<p>Am Strand sind immer Pferde zu mieten. Wenn der Vermieter merkt, dass man damit auch wirklich umgehen kann, bekommt man auf Nachfrage schon mal einen sehr rassigen Araber, mit dem man alleine losreiten darf.</p>
<p><strong>Wasserski/Wakeboard</strong></p>
<p>Zwei Boote sind in der Bucht, die bei Flaute Leute ziehen. Von Wasserski, über Mono zu Wakeboard ist alles vorhanden. Die Preise sind moderat, allerdings erlaoben sich die Bootsführer den einen oder anderen Gag (Motorausschalten und absaufen lassen (mit Vorliebe wenn Quallen im Wasser sind).</p>
<p><strong>Ausflüge</strong></p>
<p>Ausflugsziele gibt es viele, zum Mosesberg und Katherinenkloster, Colored Canyon, Wanderungen im Sinai, Sharm el Sheik, Quadtouren, etc. Diese Touren können auch kurzfristig gebucht werden, z.B. bei Sinai Experts direkt am Ganet Sinai.</p>
<p>Abends kommt man schnell und preiswert mit dem Taxi nach Asalah, dem Hafenbereich von Dahab, mit Geschäften und Promenade, an der man abwechslungsreich essen und dabei dem Treiben auf der Promenade das eine oder andere Auge zuwerfen kann.</p>
<h3>Surf-Stationen</h3>
<p><strong>Happy &amp; Planet Windsurf</strong></p>
<p>Zwei Stationen, die gleichen Besitzer: Kiki und Ibi, die Stationen auch in El Naaba und Hurgarda ihr eigen nennen. Die Lage der Stationen, die nebeneinander liegen, ist sehr gut: Alle Spots sind direkt in einem Schlag zu erreichen, die Abdeckung des Winds durch die Hotels hält sich in verschmerzbaren Grenzen. Die Wahl der Stationen ist durch den Veranstalter (Happy oder Sun&amp;fun) bedingt, wie aber auch durch die Vorlieben im Material (North Sails vs. Arrows und F2 vs. Fanatic). Happy bietet ausschliesslich einen Pool an, während Planet Windsurf ein flexibleres Mietprogramm halt, in dem man SEIN Board mieten kann, aber immer noch auf passendes Material wechseln kann. Bei Happy ist jeden Morgen erstmal der &#8222;Kampf&#8220; um begehrte Bretter aber vor allem Segel angesagt. Die Betreuung ist bei beiden Stationen sehr gut, mir persönlich hat die Performance von Mohamed, dem Stationsleiter von Happy aber sehr gut gefallen!</p>
<p><strong>FunSystem</strong></p>
<p>150 Meter nach Luv der Planet Windsurf Station, befindet sich die FunSystem Station, die mit VIVA zusammen arbeitet, direkt am Swiss Inn. Das Material besteht aus Naish Boards und Neil Pryde Riggs in guten Zustand und aktueller Auswahl. Vor allem die Naish Titans sind für viele Surfer eine Ideale Wahl, und macht diese Station interessant!</p>
<p><strong>Club Mistral</strong></p>
<p>Woran erkennt man ein gutes Revier? Club Mistral ist vor Ort! So auch eben in Dahab. Leider ist die Lage der Station für Surfer, die vor allem im Lee der Bucht surfen wollen, nicht optimal, da der Nachhauseweg, grade bei nachlassendem Wind, eher beschwerlich ist. Die Auswahl der Riggs ist die Beste in Dahab, die Bretter sind Mistral in gutem Zustand!</p>
<p><strong>Surf &amp; Action</strong></p>
<p>Nichts gegen Surf &amp; Action, aber die Lage der Station von Harry Nass ist die unvorteilhafteste am Revier! Komplett im Luv gelegen ist der Weg zurück von den äusseren Spots wirkliche Arbeit! Mal eben das Segel wechseln überlegt man sich da 3 mal! Wirklich gut liegt die Station für Kiter oder jene, die es werden wollen! Material ist JP und Pryde, im relativ guten Zustand.</p>
<h3>Buchungstips und -erfahrungen</h3>
<p>Ein nicht unkritisches Thema. Angeboten wird Dahab von den Surf-Veranstaltern Happy, Sun &amp; Fun, Surf &amp; Action, Club Mistral und Viva. Ein Preisvergleich lohnt hier allemal, zumal einige auch in schlecht besuchten Zeiten nicht grade mit Flexibilität glänzen. Preisunterschiede von 30 % konnten wir vor Ort bei den Gästen dieser Veranstalter ausmachen, zu erkennen war dies vor allem an den Besucherzahlen der Stationen.</p>
<p>Ein Hotelmanager gab uns zum Thema Reisen folgenden Tipp, den ich hier in dieser Form weitergeben möchte: Das Hotel Swiss Inn wird auch angeboten über www.ltur.de und www.bucherreisen.de. Beide sind Last Minute Anbieter von LTU und Thomas Cook. Dort sind 2 Wochen für 2 Personen für unter € 1000,- zu bekommen. Die Miete eines Bretts vor Ort ist relativ einfach, und nur geringfügig teurer als eine Buchung über einen Surfreiseveranstalter. Auch zu empfehlen ist es, direkt mit den Hotels über Mail Kontakt aufzunehmen und die Zimmer und Transfer dort zu buchen und das Ticket vom Last Minute Markt nach Sharm el Sheik zu suchen!</p>
<p>Surf &amp; Action ist am flexibelsten, was den Preis angeht, mit Happy kann man so gut wie keine Nachlässe, auch bei leeren Hotels, aushandeln. Sun &amp; Fun ist da flexibler, eine intensive Nachfrage lohnt sich. Die Hoteliers, mit denen ich sprach, waren von dieser Praxis nicht begeistert, verwiesen aber auf die oben genannten Alternativen.</p>
<p>Empfehlung: Macht es, wie der Hotelier es empfiehlt! Die Stationsbesitzer weisen Euch bestimmt nicht zurück, wenn Ihr nicht mit den Surfveranstaltern kommt! Als Hotel empfehle ich das Swiss Inn, als Station die Happy Station von Ibi &amp; Kiki.</p>
<p><strong>Persönliche Erfahrungen</strong></p>
<p>Nun, wir hatten die Reise mit Sun &amp; Fun gebucht. über den gesamten Urlaub haben wir niemanden von Sun &amp; Fun gesehen. Dafür wurden wir am Airport nicht abgeholt, was nicht unkritisch ist, wenn man wie wir, mit eigenem Material fliegt. Der anwesende Vertreter von Happy weigerte sich uns zu transportieren, obwohl noch Plätze im Bus frei waren. Wir hatten Glück, dass ein Ägypter unsere Suche nach einem Lift nach Dahab mitbekam und uns einen Transfer anbot! Der Vertreter von Sun &amp; Fun teilte uns, nachdem ich im Hotel bat, ihn zu erreichen, am Telefon mit, man habe uns vergessen&#8230;.. aber er werde sich 2 Tage vor Abflug melden, und mit uns den Transfer zurück besprechen&#8230;. dies geschah dann aber erst 16 Stunden vor dem geplanten Abflug auf Nachfrage des Hotels und in Form eines Zettels an der Tür. Dafür hing an der Rezeption des Hotels ein Schild von Sun &amp; Fun, man möge sich bitte keine Sorgen machen, wenn sich niemand von Sun &amp; Fun melden würde, alles wäre in Ordnung! Nach unseren Erfahrungen bei der Ankunft konnten wir dies nur bedingt glauben!</p>
<p>Der uns zum Airport bringende Mitarbeiter des Busunternehmens war dann aber sehr hilfsbereit und hat uns mit dem Surfmaterial an einer riesigen Schlange vorbei eingecheckt, was eine erhebliche Nerveneinsparung bedeutete. Wir mussten feststellen, dass Sun &amp; Fun, ganz im Gegensatz zu Happy, keinen, oder für uns nicht sichtbaren Service leistet, denn alle Informationen haben wir erst auf Betreiben des Hotels erhalten. Dem Personal des Swiss Inns an dieser Stelle ein grosses Kompliment für absolute Kundenfreundlichkeit!</p>
<p>Als Airline hatten wie Thomas Cook. Abgesehen davon, dass Thomas Cook beim Boardtransport die teuerste Charterline ist (€ 60,- / Board!) wurden sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückflug jeweils Flüge zusammen gelegt. Dies bedeutete auf den Hinflug für uns, trotz Check In am Vorabend, dass wir als Nichtraucher zu den Rauchern gesetzt wurden (kein Einzelschicksal), und eine Verspätung von einer Stunde.</p>
<p>Da dies beim Rückflug wieder passierte (diesmal eine Verspätung von 5 Stunden), ist zu vermuten, dass die Einsparungsmassnahmen von Thomas Cook sehr deutlich auf Kosten des Services gehen. Es gab Passagiere, die an sich einen Flug nach Hurgarda &#8211; Hannover hatten, aber letztlich Hurgarda &#8211; Sharm el Sheik &#8211; München bekamen und alle Anschlüsse verpassten. Thomas Cook ist zur Zeit maximal noch als Last Minute Angebot zu akzeptieren.</p>
<h3>Autor</h3>
<p>Jens v. Gersdorff</p>
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		<title>Hurghada Kitebeach</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Import aus Version 8]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2003 10:31:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Hurghada Kitebeach Jasmin Village]]></category>
		<category><![CDATA[Kitesurfer]]></category>
		<category><![CDATA[Magawish]]></category>
		<category><![CDATA[Windsurfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer Revier: keine Angabe Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe Reisebericht Das übergepäck wird von der LTU gerne mitgenommen, allerdings gegen einen Aufpreis von 30 € für eine Kitesurftasche in 180 cm Länge. Deshalb hab ich mich für die LTU Card entschieden, die den selben Preis kostet, Sportgepäckmitnahmen zulässt, aber [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer</p>
<p>Revier: keine Angabe</p>
<p>Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe</p>
<h3>Reisebericht</h3>
<p>Das übergepäck wird von der LTU gerne mitgenommen, allerdings gegen einen Aufpreis von 30 € für eine Kitesurftasche in 180 cm Länge. Deshalb hab ich mich für die LTU Card entschieden, die den selben Preis kostet, Sportgepäckmitnahmen zulässt, aber dazu noch ein Jahr Gültigkeit hat.</p>
<p>Die Anreise war in meinem Fall eher beschwerlich: Glücklicherweise hat mir der Expedient aus dem Reisebüro verschwiegen, dass der Hinflug über Luxor geht: nach 4 Stunden Zwischenlandung in Luxor, Fluggäste steigen ein und aus: das kann nervig sein, wenn man schon seit 6 Uhr auf den Beinen ist. Wir haben Hurghada dann um ca. 3 Uhr erreicht – von Luxor aus ist Hurghada nur eine halbe Flugstunde entfernt.</p>
<p>Für die Einreise bekommt man während des Fluges ein Visa Formular (Einreisekarte): die Eintrittskarte nach Ägypten: Die Karte sollte, um Zeit zu sparen, schon während des Fluges ausgefüllt werden. Viele Reiseveranstalter haben das Visum im Reisepreis inbegriffen, in meinem Falle kostete es 25 Euro (Normalpreis). Es gibt zwei Aufkleber in den Reisepass, die am Zoll abgestempelt werden. Bei der Ausreise wiederholt sich die Zeremonie: die Ausreisekarte muss ausgefüllt werden.</p>
<p>Am Flughafen erhält man denn auch sein Gepäck wieder: mein Pro Limit Kiteboardbag sah schon nach dem Hinflug aus wie ca. 6 Jahre gealtert. Löcher, Knicke, Risse und Verschmutzungen – was solls, Hauptsache die Boards und Kites sind heile: sind ja auch noch mal extra verpackt mit Luftpolsterfolie, Handtüchern und den Neoprenen als Stossschutz &#8230;</p>
<p>Verlässt man die Flughalle, stürmen sofort mehrere Ägypter auf einen zu: Ägypten ist ein armes Land, der durchschnittliche Monatsverdienst liegt bei 300 ägyptische Pfund, wobei 2 Pfund in etwa einer DM entsprechen und zwischen 4 – 4,5 Pfund einem Euro. Diese Menschen erscheinen Freundlich und Hilfsbereit – aber im Grunde wollen sie „Backshish“, was soviel heisst wie „Trinkgeld“.<br />
Gehst du auf sie ein, sind sie freundlich, solange bis es ums Geld geht: davon wollen sie immer mehr: gehst du nicht auf sie ein, werden sie manchmal sogar aggressiv. Ich bin nicht das erste mal in Ägypten, daher gehe ich sofort auf Distanz: ich sehe niemanden an, vermeide Blickkontakte und wenn mich jemand anspricht ignoriere ich ihn. Will mir jemand die Tasche aus der Hand reissen, sehe ich Ihn böse an und sage einfach „no“. Das hilft. Auf diese Art und Weise erreiche ich „sicher“ den Bus und werde zum Hotel gebracht. Im Hotel geht die Gepäckträgergeschichte direkt weiter: nur diesmal mit dem Hotelpersonal: gleiches Spiel. Bin ich 60 und sehe gebrechlich aus ? Als ob ich meine Tasche nicht selber ins Zimmer rollen könnte.</p>
<p>Leider haben wir das Hotel erst um 16 Uhr erreicht. Um 17:00 Uhr wird es dunkel, da ist an kiten als nicht mehr zu denken, obwohl einige grosse Schirme unterwegs waren. Das Hotel Aladdin macht einen guten Eindruck: die Hotelanlage ist sauber und gepflegt, die Zimmer sind in Ordnung, halt typisch südlicher Standard: als Kiter/Surfer sollte man die Zimmer 140 – 170 nehmen oder 900 – 950. Diese liegen näher an dem Tommy Friedl F2 Procenter &#8211; die Anlage ist gross, man kann sich mit einem Kite und einem Brett unter dem Arm schnell einen Wolf laufen&#8230;</p>
<p>Das Essen im Hotel schwankt meines Erachtens nach deutlich: zeitweise war es schlecht, überwiegend aber – besonders zu dem „Arabischen Abend“ wurde sich grosse Mühe gegeben und das Essen war ganz hervorragend. Im Beach Albatros im Januar war das Essen von gleichbleibender guter Qualität. Was im Aladdin beim Frühstück stört ist, dass man seinen Kaffe mit heissem Wasser und Kaffepulver selber machen muss. Nichts für ungut, sonst gibt es nur positives zum Frühstück zu sagen.</p>
<p>All Inclusive heisst leider hier nicht alles immer drinnen: drinnen ist ein Mittagessen im Restaurant und das Essen an der Poolbar zwischen 15 und 16 Uhr (wer isst denn dann eigentlich zu Mittag???) sowie antialkoholische Getränke, Bier und Wein, landesübliche Spirituosen – für Internationale Markenspirituosen muss man bezahlen. Nun – warum ist das nennenswert? Ich möchte nicht, dass Ihr Euch den Urlaub versaut: es gibt einen Whiskey, der Johnnie Walker heisst. Nun, das Komplementärprodukt aus Ägypten heisst „Red Label“ und sieht für Nicht-Kenner genauso aus wie Johnnie Walker: nur dass ein übermässiger Verzehr dieses Getränkes mit Cola am Nachmittag nicht nur übelkeit und Choliken hervorrufen können: die Kopfschmerzen am nächsten Tag sind gesichert. Und zudem bin ich fest davon überzeugt, dass Dauerkonsum dieses Getränkes zur Erblindung führt.</p>
<p>Nochmal zu den Zimmern: die Zimmer sind OK: meistens ebenerdig, man kann also kein Fenster auflassen. Zumindest sollte man das nicht. Es gibt aber auch Zimmer im zweiten Stock. Wer möchte, kann so eines an der Rezeption abfragen. Mein Zimmer hat nur ein kleines Fenster: es gibt aber auch welche, die eine grosse Glasfront mit Terasse haben: auch das ist manipulierbar. Ich finde Zimmer mit mehr Tageslicht schöner, auch wenn man sich überwiegend am Strand aufhält. Mein Zimmer 153 war ganz in der nähe vom Strand zum Procenter.</p>
<p>Es gibt in Hurghada 2 Spots, an denen sich die Kiter treffen, die auch optimal zum Kiten sind: das Colona Wassersportzentrum vor dem Hotel Magawish und das Tommy Friedl Pro Center vor dem Aladdin/ Jasmin Village. An beiden Spots herrschen ähnliche Windverhältnisse: side- bis sideonshore, auf der Basis der thermischen Verhältnisse manchmal auch Side-offshore Wind.</p>
<p>Der Kitebeach am Tommy Friedl Pro Center vor dem Aladdin ist gepflegt und schön. Der Vorteil von genau dieser Stelle in Hurghada ist, dass der Wind hier seitlich auflandig ankommt. An den Stränden vor den anderen Hotels weht er genau Sideshore: hier macht die Bucht einen kleinen Knick, so dass man im Notfall bei Leinenriss immer wieder in absehbarer Entfernung das Land erreicht. Das Angebot von Tommy Friedl für 35 Euro das Material einzulagern, die Kompressorpumpe verwenden zu dürfen und einen Rückholservice mit Motorboot im Notfall zu haben ist nicht unbedingt schlecht. Legt man auf Service Wert: es gibt dann sogar Ägypter die einem den Kite und das Brett zum Strand tragen.</p>
<p>Am Colona Wassersportzentrum vor dem Hotel Magawish findet man ähnliche Bedingungen: eine aufgeräumte Station mit gepflegtem Sandstrand und nettem Personal. Internationales Publikum schafft auch hier eine angenehme Atmosphäre. Die Station ist gut equipped, neues Material sowie ein Motorboot gehören auch hier zu den den Bedingungen, die man vorfindet.</p>
<p>Hier trifft man täglich zig Kiter aller Nationen. Kontakt ist schnell geknüpft: die Leute sind alle sehr nett. Alleine Starten und Landen sollte man vermeiden: das Risiko, dass etwas passiert ist zu hoch (der Strand ist streckenweise auch ganz schön voll), und es sind immer Leute da, die hilfsbereit sind.<br />
Am Strand bitte aufpassen: Anfänger (hier treten gerne die Italiener und die Russen hervor), die man hier trifft, sind oftmals Autodidakten, die den Kite noch nicht so gut beherrschen und durch die Sprachbarriere Tipps nicht so gut aufnehmen. Man sagt, es fliegt jede Woche einer vor die Hotelbegrenzungsmauer am Jasmin. In der Zeit in der ich da war, habe ich das so zum Glück nicht erlebt, passiert ist aber trotzdem vieles.<br />
Der Strand ist sandig und direkt am Wasser auch recht sauber. Weiter hinten an der Betonwand finden sich eine menge Müll, der erst mal nur visuell stört. In Ägypten sind die Untergründe vor der Küste immer aus Riff, Schuhe sind hier Pflicht. Das Riff ist weitestgehend aus flachem, aber steinigem Untergrund. Der Streifen am Strand ist dennoch sandig und erhält deshalb das Prädikat anfängertauglich.</p>
<p>Der Wind in Ägypten ist ein reiner thermischer Wind: je heisser die Wüste desto doller der Wind: verstärkt werden kann der Wind durch ein Hoch / Tief, das dann aber eine Nord Süd Ausrichtung haben muss: der Wind geht immer von Norden nach Süden über das rote Meer: die Bedingungen sind in Dahab, Hurghada, Safaga, El Naaba und El Quisir gleich. Der Wind ist in den Monaten April bis Oktober i.d.R. zuverlässig zwischen 4,5 – 6,5 Bft, in den Wintermonaten muss die Thermik durch die Wetterlage unterstützt werden: gibt es diese Unterstützung nicht ist der Wind böig und baut sich oftmals auf bis 4 Bft auf, bricht dann aber gerne schon mal wieder zusammen. Auch kurze 4 Bft Phasen fliessen in die Windstatistik mit &gt;4 Bft ein. Auf jeden Fall sollte man sich an solchen Tagen nicht zu weit vom Ufer entfernen oder sicher sein, dass man von der Station beobachtet wird.</p>
<p>Nachdem der erste Tag wegen Zwischenstopp in Luxor kein Kitettag war, gab es dafür am 2. Tag Wind: der Wind kam mit 3 – 5 Bft sogar zeitweise recht kräftig. Ein schöner Tag: in Boardshorts nur mit Trapez endlich mal wieder bei Temperaturen von 28 Grad Luft und 22 Grad Wasser&#8230;.wie in der heimischen Badewanne, nur mit mehr Wind! Leider war der Wind böig, so dass zeitweise richtig geschwommen werden musste – und wenn man gestreckte Hochleister fliegt, sollte man weiter draussen den Kite nicht gerade in einem Windloch droppen. Dann gibt’s nochmals eine Extraportion Schwimmen. Gab es in Hurghada nicht Haie ? Ich glaub ich hab beim Tauchen früher mal welche gesehen&#8230;</p>
<p>Die darauffolgenden 3 Tage waren vom Wetter superfein: jeweils 28 Grad : keine Wolke am Himmel: Sonnenbaden bis das Sonnenöl auf der Haut verdampft: wenn man aus unserem good cold Germany kommt ein Genuss: hier kommt einem dann auch das all inclusive zugute: Drinks an der Bar holen, so viele man möchte, ohne zu bezahlen.</p>
<p>Leider war der Wind weg. Wie weggeblasen. Es gab jeden Tag immer nur eine Thermik mit bis zu 3 Bft – zu wenig auch für grosse Kites: mein 16er Lift (ausgelegt 23.5) lag am Strand genauso wie der 16,4er Airblast und ein 15,5er Flysurfer Psycho. Manchmal fährt einer kurz raus: ahhh der Wind reicht – Panik und Hektik am Strand – schnell alle hinterher. Doch nicht. Wieder Landen. An dieser Stelle sei gesagt, das die Bedingungen für den Einsteiger optimal sind, um mit einem kleinen Kite Flugübungen zu machen: an Brettübungen ist leider nicht zu denken.</p>
<p>Die Tage plätschern dahin. Wir sind mittlereweile am Abend des 4. Tages: ich treffe einen Kollegen, Volker ist mit einer ganzen Truppe auch seit ein paar Tagen hier. “Naa, heute Wind gehabt?“. „Sehr witzig“ sage ich. „Nee nich? Wir aber“. Meine Gesichtszüge versteifen sich. Ich muss furchtbar unentspannt gewirkt haben. „Ihr&#8230;. Ich &#8230;ähh. wieso. Wo denn“, stammele ich. „Wir haben den Wind auf Windfinder gecheckt. Im Süden sind immer 10 Knoten angesagt. Für Hurghada nur 5. Daher haben wir beschlossen für 150 Pfund einen Bus zu mieten und uns nach Safaga bringen zu lassen.“ Blitzschnell schiesst es mir durch den Kopf. Safaga ist nur 45 km weiter, wenn der Wind da schon ausreicht&#8230; „Was habt Ihr denn für Kites geflogen“ frage ich – ruhig war ich bestimmt nicht. „Na ja, waren schon grosse Kites, aber der Wind hat gereicht. Die Vorhersage für die nächsten Tage sieht genauso aus, wir machen morgen die 2 Tages Wüstentour von Tommy in die Marsa Alam Wüste mit. Da kann man bestimmt Kiten.“ Wusch. Volker stand in einer Staubwolke. Tut mir leid, dass ich das Gespräch nicht beenden konnte, Volker, aber die Nervosität und die Furcht, den Rest des Urlaubs bei 5 knoten unkitebarem Wind in Hurghada abzuhängen, trieb mich ganz a la Roadrunner Richtung Tommys Station.</p>
<p>Bei Tommy hab ich noch einen Platz buchen können: am nächsten Tag um 5 Uhr war treffen an der Station angesagt. Es ist stockfinster. Kalt (nun, wir sind ja schon 28 Grad gewohnt). Wir sind müde. 8 Personen ist kein Problem. Wir sind nur sieben mit dem ägyptischen Führer Magdi, der wüstenfit ist, sind wir acht. Der Jeep ist ein Toyota Land Cruiser. Ein altes Gerät, in Deutschland sicher nicht TüV tauglich. Hauptsache er läuft. 8 Personen kein Problem ? Wenn jeder der 7 Kiter 3 Kites und 2 Boards dabei hat&#8230;? Kitematerial von 7 Leuten, ein Zelt und Verpflegung liegen auf einem Haufen. Wie sollen wir das Zeug bloss alles auf das Dach bekommen ? Am Ende war es geschafft: ein ca. 2.5 m hoher Berg ist auf dem Landcruiser mit 6 Spanngurten Festgezurrt. Alle ins Auto. Los geht’s.</p>
<p>Wir fahren von Hurghada über Safaga an El Naaba Bay (Happy Station) und El Quisir in die Marsa Alam Wüste. Schon in Safaga dämmert es: wir sind sehr spät losgekommen und der Weg (380 Wüstenkilometer) ist noch weit. Hinter Safaga laufen lange weisse Schäfchen über das Wasser: es hat Wind. Dem Wellenbild nach zu urteilen bestimmt einen guten Vierer. Genug für einen 11.8er AB. Ich will jetzt schon anhalten, erbarmungslos ruckelt der Landcruiser weiter. Vorbei an traumhaften Stränden, die dank der Unsauberkeit der Ägypter zu halben Müllkippen verkommen sind. Hört die Zivilisation auf – hört der Müll auf. Da wo Menschen sind, produzieren sie Müll. Der Wind verteilt ihn über den Strand.</p>
<p>Vorbei an traumhaften türkisen Buchten, durch die die Riffs weiss/türkis durchschimmern. Steile Küste, Klippen, Fels Sandküste. Eine Mixtur aus beige braun Tönen werden von der Wasserkante von den türkis/blauen Tönen des Wassers getrennt. Mischelement ist das gleissend hell strahlende gelbe Sonnenlicht. Es ist ein Traum. Ausser uns kaum mehr Autos auf der Strasse: schon hinter Safaga wird die Verkehrsdichte lockerer. In der Wüste sind ausser den Checkpoints, an denen man von maschinengewehr-bewaffneten Soldaten nach Nationalität und Begehr in der Wüste gefragt wird, nichts.</p>
<p>Um 12:00 Uhr kommen wir an. Wir sind am Reiseziel, dass uns Magdi versprochen hat: ein Riff mit vorgelagerter Sandbank: ca. 2 km ins Wasser: weisses – türkises Wasser ca. 60 cm tief bei Flut, nur 30 cm bei Ebbe ! Nach 1,5 km: die Riffkante. Weitere 500 Meter: eine kleine Insel. Es hat Wind. Der Wind kommt über die Sandbank seitlich zum Strand. Das Wasser ist spiegelglatt. Der Wind ist schwer zu schätzen. Ich glaube, so an 4 Bft, es kann auch mehr sein.</p>
<p>Ich bin hektisch. Wir reissen die Taschen vom Wagen herunter: hat keiner ein Skalpell für die Spanngurt ??? Ich ziehe meinen 11.8er und das rote Carved aus meiner Tasche und Pumpe den Kite knallhart auf. Bloss keinen Stall haben, dann nicht mehr starten können, die Bar loslassen müssen und die Leinen verheddern. Nein. Heute nicht. Es hat traumhafte Bedingungen.</p>
<p>Weltrekord. So schnell hat noch niemand die Leinen ausgelegt und angeschlossen. Ich springe in meine Boardshorts und ziehe mein Trapez an – hänge schon im Depowerloop: „Kann mir jemand beim Starten helfen ?“. Alle pumpen oder legen Leinen aus. Keiner hört zu. In der Hektik habe ich wohl das Zauberwort vergessen. „Bitte ..“ Jan erbarmt sich. Lässt seine Bar fallen und dreht meinen Airblast um. Ich gehe mit meinem Board zum Wasser. Ich prüfe den Adjuster. Er steht auf halb. Hab ich genug Dampf im Schirm ? Ich lasse den Adjuster nach. Die Frontlines verlängern sich um 10 cm. Vorsichtig fliege ich den Kite von 11:30 Uhr auf 12:30 Uhr. Sanft hebt er die Gravitation auf. Ich bin ganz Leicht. Es hat mehr als nur einen 4er. „Es hat einen guten 5er. Der 11.8er ist gut angeblasen!“ Das waren meine letzten Worte. Ich setze mich in das 15 cm tiefe Wasser, schlüpfe in die Fussschlaufen. Ziehe den Kite vorsichtig vom Himmel in die Powerzone – es geht los. Wie eine Rasierklinge schneidet die Kante durch das fast spiegelglatte Wasser. Ein, zwei fette Sprayerturns zum Warmfahren. Schauen wir doch mal, wie die Höhenluft schmeckt. Voll angedübelt vernichte ich die ersten höhegelaufenen Meter. Falle ein zwei Meter ab und ziehe den Kite auf 12 – die Bar an mich ran. Es geht hoch. Woooaaaawhhh. Stylen nicht vergessen. Hand von der Bar ans Brett. Ich halte mich am Brett fest, es ist schon ganz gut hoch hier oben. Bloss den Kite nicht verreissen und in das 30 cm tiefe Flachwasser stürzen. Ich sehe das Riff &#8230; Ein paar aufgeschreckte Fische zischen vom Flachen ins tiefe Wasser. Das Riff lächelt mir mit gelben und Türkisen tönen zu. Von oben sehe ich wie die anderen die Kites aufbauen. Das Dach des Landcruisers funkelt rot am Strand.</p>
<p>Schnell kommen die anderen auf das Wasser. Mit Stefan liefere ich mir ein Jumpduell, das seinesgleichen sucht. Gut – keine abgedrehten 360 er, aber hohe Sprünge, wie ich sie schon lange nicht mehr gemacht habe. Wir springen über seine Freundin, die mit einer spritzwassergeschützten Digitalkamera Aufnahmen macht. Eine Gruppe schaulustige Ägypter laufen am Strand zusammen. Flyin People –wie man so schön sagt – haben sie noch nicht gesehen.</p>
<p>Wir kiten zur Insel. Erst Wolli und ich, dann Wolli mit Volker. Nein, was macht Volker da? Er übt springen, genau in dem Bereich, in dem man nicht mehr stehen kann, und droppt den Schirm. Restart unmöglich, er muss die Bar loslassen. Mit vereinten Kräften holen wir ihn zurück aufs Riff: erst den gelben X-Shooter einsammeln und zum Strand bringen. Dann Volker mit Kite. Zwischendurch immer die zu vielgefahrene Höhe mit fetten Airs niedermachen. Geil. Für Volker ist die Session zuende. Leinensalat. Das Knäul zu entwirren dauert bestimmt 2 Stunden.</p>
<p>Es ist 16:30 Uhr. Wir müssen zusammenpacken, immerhin müssen wir noch unser Nachtlager vorbereiten. Der gelbe X Shooter vom havarierten Volker ist weg. Ich habe das Brett an die Wasserkante auf den Strand 100 Meter in Lee gelegt. Die Flut hat ihr übriges getan: am Strand ist es nicht mehr zu finden. Stefan kitet downwind, Thilo läuft am Strand nach dem Brett suchen. Wir sammeln beide später mit dem Landcruiser 2 km in Lee wieder ein – Thilo hat das Board auf einem Riff gefunden.</p>
<p>überglücklich rütteln wir in die Wüste – Campieren am Strand ist verboten. Wir finden eine geeignete Stelle, unter dem einzigen ausgetrockneten Baum, der zu sehen ist, und schlagen das Zelt auf. Am Lagerfeuer gibt es Gemüsepfanne mit Rotwein. Im hellen Mondlicht entwirren wir Volkers Bar. Schon um 21:00 Uhr fallen wir müde auf die mitgenommenen Strandliegenauflagen und Wolldecken im Zelt und schlafen glücklich ein.</p>
<p>Am nächsten Tag ist wieder aufladen angesagt. Nach dem Frühstück (Kaffee gab es leider keinen, aber wir sind ja in der Wüste) geht’s zurück Richtung Norden. Wir wollen ja noch einen anderen Spot suchen.</p>
<p>Viele Buchten haben leider keinen geeigneten Einstieg. In einigen Buchten, die einen Sandeinstieg haben, lugen Riffsteine gefährlich aus der Wasseroberfläche heraus. Wir können uns nicht so recht entscheiden und fahren bis El Naaba Bay zurück. 10 km dahinter finden wir eine Sandbucht mit Flachwasser. Das Riff befindet sich hier 100 Meter oberhalb der Einstiegsstelle.</p>
<p>Mittlererweile ist es 12:00 Uhr, alle sind wieder heiss aufs Wasser zu kommen. Der Wind ist nicht ganz so stark wie am Vortag, vielleicht liegt es auch daran, dass wir weiter nördlicher sind. Wir pumpen die Kites auf und gehen aufs Wasser. Am Riff wässert ein Taucherboot, das wir gut anfahren können. In Lee vom Boot werden Airs geübt. Stefan spritzt die am Strand zurückgebliebenen mit Wasserfontänten seiner dicht unter Land gezogenen Carved &#8211; Turns nass. Der Tag geht dahin wie Butter in der Sonne schmilzt. Leider viel zu kurz. Gegen 16:00 Uhr machen wir uns auf den Heimweg.</p>
<p>Zurück im Hotel erfahren wir, dass es auch an diesen beiden Tagen in Hurghada keinen Wind gegeben hat. Eine gute Entscheidung die Tour zu fahren. Auch an meinem Letzten Tag, es ist mittlerweile Donnerstag, gibt es kaum Wind. Ein zwei Lockböen kite ich mit dem grossen 16er, das Aufbauen hat sich kaum gelohnt.</p>
<p>Die Abreise und der Rückflug sind unkompliziert. Der Flieger geht pünktlich um 16:50 Uhr, Ankunft in Düsseldorf um 21:00 Uhr (Zeitverschiebung – 1 Std.)</p>
<p>Erlebnisreiche Tage in Ägypten. Man sollte allerdings die Reisezeit so wählen, dass man eine gewisse Windsicherheit hat. Wahlweise kann man auch weiter in den windsicheren Süden fliegen (El Naaba oder El Quisir) oder eine Wüstentour machen. Eine solche Tour ist sehr zu empfehlen&#8230;</p>
<h3>Autor</h3>
<p>Niko Woditsch</p>
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		<title>Dahab Ganet Sinai</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Import aus Version 8]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2001 10:31:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Dahab Ganet Sinai]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer, Einsteiger Revier: Stehbereich, Flachwasser, Welle Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe Die Umgebung von &#8222;Dahab&#8220; Je nach Abflughafen liegt der Ankunftsairport Sharm El Sheik ca. 6 Flugstunden von Deutschland entfernt. Der Transfer zum Surfspot dauert etwa eine Stunde und führt auf der von den Israelis gebauten Strasse quer durch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer, Einsteiger</p>
<p>Revier: Stehbereich, Flachwasser, Welle</p>
<p>Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe</p>
<h3>Die Umgebung von &#8222;Dahab&#8220;</h3>
<p>Je nach Abflughafen liegt der Ankunftsairport Sharm El Sheik ca. 6 Flugstunden von Deutschland entfernt. Der Transfer zum Surfspot dauert etwa eine Stunde und führt auf der von den Israelis gebauten Strasse quer durch den Sinai.</p>
<p>Man sollte dem Fahrer besser über die Schulter schauen um ihm sein Temperament zu zügeln, manche fahren buchstäblich einen &#8222;heissen Reifen&#8220;. Lasst Euch von den &#8222;Grenzern&#8220; nicht ins Boxhorn jagen, sie verlagen gern und für teures Geld ein Visum. Und dieses, obwohl es hierfür keine Grundlage gibt. Also, hält man sich nicht mehr als 2 Wochen im Sinai auf und hat nicht vor nach Kairo oder Luxor weiterzureisen, dann sagt dem freundlichen Grenzer doch einfach das Zauberwort: &#8222;GOLF&#8220;. Das hat mit dem Golfspielen nichts zu tun, es soll nur heissen, dass man sich HIER in der Region, also im GOLF aufhält. Und schon braucht man keine Gebühr zu bezahlen. Vor Ort sind so manche Hotels aus dem Boden gestampft worden. Etwas für den dicken Geldbeutel findet sich ebenso, wie für den etwas schmaleren. Entsprechend ist dann auch der Komfort gestaltet.</p>
<p>Wer sich nur zum Surfen in Dahab aufhält und ansonsten keine allzu grossen Ansprüche an seine Unterkunft stellt, dafür aber sauber wohnen möchte und eine gute Atmosphäre haben möchte, der ist im Hotel Ganet Sinai gut aufgehoben.</p>
<p>Dem Hotel ist die Surfstation von &#8222;Happy&#8220; angeschlossen, F2-Bretter und die neuesten Riggs von North sind in ordentlichem Zustand und werden gut gewartet. Die Stationsleitung (Kiki und Ibi) haben Ihre Sache auf langjährige Praxis aufgebaut und gut im Schuss, sie haben für alle Eventualitäten vorgesorgt, Ihr stellenweise einheimisches Team (Brettpflege etc.) versteht inzwischen ausser Englisch auch sehr gut Deutsch und ist äusserst hilfsbereit. Gleiches gilt übrigens auch für das Hotelpersonal.</p>
<p>Dahab, das verschlafene Dorf &#8211; übersetzt &#8222;Gold&#8220; &#8211; ist eine uralte Beduinensiedlung und liegt etwa 100 km nördlich von Sharm el Sheik, 140 km südlich von Eilat (Israel) an der bergigen Ostküste des Sinai. Grosse Einkaufsmöglichkeiten bestehen hier nicht. Es gibt eine Post, eine Bank, zwei kleine &#8222;Supermärkte&#8220; (wesentlich billiger als die vom Hotel!) &#8230; das war es auch schon. Den &#8222;Busbahnhof&#8220; muss man eigentlich nicht extra erwähnen, reicht doch schon die ausgestreckte Hand, und jeder Autofahrer wird zum Taxifahrer. Für ein paar Groschen kann man sich dann in den nächst grösseren Ort &#8222;Asala&#8220; bringen lassen (hierzu mehr später).Geld tauschen sollte man übrigens direkt am Flughafen, oder auf der Bank in Dahab. Im Hotel gibt es einen &#8211; wie üblich &#8211; schlechten Kurs.Auch das Telefonieren aus dem Hotel sollte man sich verkneifen und besser zur Post gehen oder mit einer Telefonkarte seine Liebsten anrufen. Es kommt auf jeden Fall billiger.</p>
<p>Das Klima im Sinai ist sehr trocken, Regen kennt man hier so gut wie nicht. Man beachte einmal die Scheibenwischer an den Autos &#8211; oftmals nur eine Zier!</p>
<p>Die Sommermonat sind ziemlich heiss, in den Wintermonaten kann der Europäer abends schon einmal einen Pulli gebrauchen. Selbst Anfang März ist das Surfen im Shorty oft schon möglich. Man sollte sich jedoch vorher die Temperaturen am besten vor dem Abflug erfragen (siehe auch kleine Statistik). Die Wassertemperaturen sinken &#8211; meines Wissens &#8211; nicht unter 20 °C.</p>
<p>An Ausflügen bietet sich die Nachtwanderung zum Mosesberg an (der genialste Sonnenaufgang aller Zeiten). Der Aufstieg dauert knapp 3 Stunden und sollte nicht von &#8222;Fusskranken&#8220; durchgeführt werden. Tipp am Rande: Man muss diesen Ausflug nicht im Hotel buchen. Weitaus günstiger fährt man, wenn man in &#8222;Asala&#8220; sich um einen Führer, bzw. Wagen kümmert. Mit 4 Leuten zusammen kann man da seine Urlaubskasse erheblich entlasten. Eine weitere Empfehlung für eine Wanderung &#8211; und oftmals von den Reiseveranstaltern angeboten: Eine Wanderung durch den Coulered Canyon ist absolut faszinierend. Tipp am Rande: Guter Orientierungssinn und eine Extraportion Wasser dürfen nicht fehlen. (Verlässt man sich auf andere &#8230; ist man oftmals verlassen!)</p>
<p>Klettern im Sinai ist nicht gerade einfach, der rote Sandstein ist brüchig. Wer aber hinter den Hotelanlagen in den Sinai &#8222;aufsteigt&#8220;, der hat Ruhe pur. Erschreckend für unsere Ohren, hört man doch überhaupt nichts, ausser dem Rauschen des Blutes in seinen eigenen Ohren. Ein Abendausflug nach &#8222;Asala&#8220; lohnt sich allemal, meist wird dies auch vom Hotel angeboten &#8230; bei Happy ist ein Ausflug im Preis enthalten. Wer sich gerne in die 60-er Jahre versetzt fühlt ist hier richtig aufgehoben. Musik von Cat Stevens etc. läuft am laufenden Band, und die Anmache auf der Strasse &#8222;&#8230; hey komm doch hier rein &#8230;&#8220; läuft ebenso. Preiswert sind hier die Klamotten, und auch das Porto ist hier komischerweise billiger als im Hotel. Wer Silber und Gold gern hat, der kann in den unzähligen kleinen und grossen Geschäften fündig werden. Normalerweise sind ja Surfer über dem Wasser, ich rate jedoch jedem an, seine Schnorchelutensilien mitzunehmen. Die Vielzahl und die Farben der Fische ist einfach gigantisch, von uns über dem Wasser dahinfetzenden Surfer nie beachtet. Ein Erlebnis ohne Gleichen, noch dazu kostenlos.</p>
<h3>Spotbedingungen</h3>
<p>Der Wind kommt in Dahab in der Regel das ganze Jahr schräg ablandig aus sideshore. Die ersten 15 &#8211; 20 Meter (vor dem Ghanet Sinai) sind Stehbereich und eignen sich meiner Meinung nach am besten zum Start. Leider wird der Wind durch die Hotelneubauten (Swiss-Inn und Hilton) abgefälscht und erweist sich damit als böig. Ist man ca. 200 Meter weiter draussen kann man den &#8222;richtigen&#8220; Druck im Segel geniessen.</p>
<p>Die stehtiefe Lagune bietet Sicherheit für Anfänger und beste Trainingsmöglichkeiten für Fortgeschrittene. Dort wo auf der Karte Stehbereich steht (ein Schlag ohne grossartige Anstrengung mit Höhelaufen) bläst der Wind schon konstant. Man sollte in diesem Bereich auf seine Finne und seine Füsse aufpassen. Angeschwemmte Korallen und Muscheln (scharfkantig) hinterlassen oftmals schmerzliche Urlaubserinnerungen.</p>
<p>Rechts daneben und kurz vor dem Riff kann man wahrlich Speederfahrungen sammeln. Bei ablandigem Wind (!!!) und fast keiner Welle lässt sich heizen ohne Ende. Das Revier besticht dadurch, dass es selbst bei enormem Hack keine Welle aufbaut. Hat man am Ufer noch ca. 5 Beaufort, dann sollte man dort draussen von einer Windstärke mehr ausgehen. Um in das <strong>&#8222;Speedy&#8220;</strong> zu gelangen, muss man eine Hürde nehmen: Ein Riff (auf der Karte nicht eingezeichnet!). Das heisst, man muss sich abfallen lassen, um dann wieder Höhe zu laufen. Dank &#8222;Happy&#8220; kann man sich seit diesem Jahr auch auf dem Wasser ausruhen, ohne sich einen Seeigel beim Landgang einzufangen. Die Jungs haben nämlich dort eine schwimmende Insel aufgebaut, wahrlich ein Erfolg. Was für manche Surfer fehlt ist ein Zigarettenautomat und der Wasserkanister. Letzteres wird bei Nachfrage schon mal mitgenommen.</p>
<p>Und dann kommen wir in das dritte Revier: Ca. 2 &#8211; 3 Kilometer ausserhalb geht es nochmals durch ein Riff. Gekennzeichnet ist die ungefähr 10 Meter breite Furche durch eine Fahne. Hinter dem Riff beginnt dann das Vergnügen im <strong>&#8222;Kamikaze&#8220;</strong>, einem wahrlich wunderschönen Wellenrevier. Die Wellen kommen schön rund und brechen nur selten. Die Strömung ist human, der Wind ist gleichmässig. Die Wellen können schon mal mit 3 Metern daherkommen &#8211; genial zum Abreiten. Doch Vorsicht: In dieses Revier sollte man nicht alleine fahren. Am besten sind immer 3 Surfer(innen), nur für den Notfall. Wer will schon alleine mit gebrochenem Mast oder Gabel die Bekanntschaft von den Saudis machen? Wasserstart ist übrigens Pflicht, versteht sich eigentlich von selber.</p>
<p>Als Bretter eigenen sich Slalom- und Waveboards. Diese mitzunehmen erachte ich als unnötig, in den Hotelanlagen hat man sich voll und ganz auf die Surfer(innen) und ihre Wünsche eingestellt. Die Brettpaletten sind reichlich.</p>
<p>Wer die Mittagspause für einen kleinen Snack nutzen will, dem sei hier die Pizza an der beachbar im Ghanet Sinai wärmstens empfohlen. Auch die Hamburger sind köstlich zubereitet, und als kleiner Snack äusserst willkommen.</p>
<p>An dieser Stelle schönen Dank an Kiki und Ibi (und die ganze Crew). Bisher hatte jeder Urlaub bei Euch den erwünschten Erholungseffekt und die dafür notwendige Windausbeute.</p>
<h3>Tips für einen Trip nach Dahab</h3>
<p><strong>Alkohol</strong></p>
<p>Da es sich um ein islamisches Land handelt wird natürlich der Alkohol ausschliesslich in den Hotels und in den Kneipen verkauft. Das einheimische Bier ist für starkbiergewohnte Bayovaren ein Graus (habe ich mir sagen lassen), es enthält zwischen 1,5 % und 3,0 % Alkohol. Sollte das Bier schon beim Aufmachen einen schalen Geschmack verbreiten, so sollte man es tunlichst zurückgeben. Fehlproduktionen sind an der Tagesordnung. Wein und sonstige Spirituosen erhält man in den Hotels, eben eine Preisfrage.</p>
<p>Übrigens sitzen die Jungs (und Mädels) der Station oftmals lange Zeit &#8222;auf dem Trockenen&#8220;. Freude über ein wohlmundendes Bier (Mitbringsel?) kommt unter Garantie auf. Man muss dieses nicht unbedingt im Flieger mitschleppen, direkt am Ausgang des Flughafens in Sharm El Sheik (noch im Terminalbereich) kann man sich &#8211; so man will &#8211; noch damit eindecken.</p>
<p><strong>Einreise</strong></p>
<p>Die Einreisebestimmungen sehen einen längeren Aufenthalt von 6 Monaten nicht vor. Mann / Frau benötigt einen gültigen Reisepass (mindestens noch 6 Monate), Kinder müssen im Besitz eines gültigen Kinderausweises sein.</p>
<p><strong>Impfungen</strong></p>
<p>Man sollte sich nach Möglichkeit (wie bei jedem Aufenthalt im Ausland) zumindest gegen Hepatitis A impfen lassen. Leitungswasser sollte man nach Möglichkeit nicht konsumieren.</p>
<p><strong>Internet</strong></p>
<p>Wer unbedingt die neuesten Börseninformationen oder sonstige wichtige Informationen benötigt, für den besteht in Azzalah und im Hotel Ganet Sinai in sogenannten Internetcafes die Möglichkeit, sich gegen Gebühr ins Internet einzuklicken. Die Rechner sind oftmals schnell, was man jedoch von den Leitungen nicht gerade behaupten kann.</p>
<p><strong>Klamotten</strong></p>
<p>Die Klamotten sollte man tunlichst dem Glauben auch anpassen, d. h. man sollte sich nicht gerade wie ein Urlauber am Ballermann 6 aufführen (kurze Shorts beim Besuch des Dorfes etc.). Am Strand reicht hingegen kurze und luftige Bekleidung, für den Abend sollte man sich schon einen Pulli mitnehmen, die Nächte können (verhältnismässig) kühl sein.</p>
<p>Frauen sollten die Sitten des Landes berücksichtigen und am Strand zum Leidwesen des &#8222;starken Geschlechts&#8220; oben etwas drüber tragen.Eine Kopfbedeckung kann einen Sonnenstich verhindern, eine Sonnenbrille die Augen schonen.</p>
<p><strong>Krankenhaus</strong></p>
<p>In Dahab gibt es ein Krankenhaus; dieses wird gerade neu erweitert (Stand 03/2000). Ein dort angestellter Arzt betreut auch in seiner privaten Praxis in Azzalah. Vergesst nicht eine Auslandskrankenversicherung abzuschliessen.</p>
<p><strong>Mitbringsel</strong></p>
<p>Für die Jungs und Mädels der Surfschule:<br />
Die freuen sich am meisten über Nutella, Süssigkeiten jeglicher Art, Schwarzbrot und Kaffee.</p>
<p>Für die Lieben zu Hause:<br />
Ist ein bisschen Schmuck angesagt, dann schaut man am besten einmal in Azzalah im Laden &#8222;ELHANAA BAZAAR&#8220; rein. Bei den Klamotten sollte man aufpassen, sie sind überwiegend aus 100 % Baumwolle und verziehen daher nach dem Waschen sehr rasch.</p>
<p><strong>Zigaretten</strong></p>
<p>Für Nikotinsüchtige sei angemerkt, dass man die westlichen Marken natürlich erhält, gegen entsprechendes Geld. Also entweder noch im Flieger sich eindecken oder auf ägyptische Zigaretten umsteigen.</p>
<p><strong>Reiseapotheke</strong></p>
<p>Die Reiseapotheke sollte neben den gängigen Mitteln auch etwas gegen Durchfall und gegen Sonnenbrand parat haben, die Mitnahme eines Desinfektionsmittels (bei Schnitten) und einer Pinzette empfiehlt sich. Ganz zu schweigen natürlich von der Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Ebenso ist ein Schmerzmittel und entsprechende Salben bei Prellungen etc. anratsam. Zur Not ist die HAPPY-Station mit diversen &#8222;Heilkräutern&#8220; gut ausgestattet.</p>
<p><strong>Netzspannung</strong></p>
<p>Die Netzspannung beträgt 220 Volt, Spannungsdifferenzen können vorkommen. Ein Reiseföhn für 15,00 DM tut es also auch. In manchen Hotels sollte ein Adapter verwendet werden.</p>
<p><strong>Surfklamotten</strong></p>
<p>Zum Surfen reicht meist ein Shorty, Frostbeulen sollten sich einen etwas dickeren Anzug mitnehmen (ausser im Sommer). Surfschuhe sind m. E. ein MUSS, bleibt aber natürlich einem jedem selber überlassen. Sollte man etwas vergessen haben, so hat die Happy-Station auch Trapeze sowohl im Verleih als auch zum Verkauf, ebenso Schuhe, Handschuhe und F2 Mode. Anzüge gibt es ebenso im Verleih.</p>
<p><strong>Trinkgeld</strong></p>
<p>In Ägypten wird ein Trinkgeld erwartet (Bakschisch). Es sollte 10 % des Betrages nicht übersteigen. Eine kleine Aufmerksamkeit für den Zimmerboy tut ebenso wahre Wunder. Übrigens stehen die Jungs (und Taxifahrer) auf Walkman und Sonnenbrillen.</p>
<p><strong>Visum</strong></p>
<p>Hält Mann / Frau sich nicht länger als 2 Wochen in Dahab auf, dann ist ein Visum nicht nötig. Man sollte sich am Flughafen ein solches nicht &#8222;aufschwatzen&#8220; lassen. Das Zauberwort heisst GOLF. Damit ist die Region gemeint, und dafür benötigt man kein Visum.</p>
<p><strong>Währung</strong></p>
<p>Die Landeswährung ist das Ägyptische Pfund, ausführen darf man nichts, also weg mit dem Geld! Der Umtausch kann direkt am Flughafen in Sharm El Sheik oder in der Bank in Dahab erfolgen (Zeit mitbringen). Ebenso tauschen natürlich die Hotels um, wen wundert es &#8230; zu einem schlechten Kurs natürlich.</p>
<h3>Autor</h3>
<p>Winny Seidel</p>
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		<title>Soma Bay</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Import aus Version 8]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Dec 2000 10:31:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Kitesurfer]]></category>
		<category><![CDATA[Soma Bay]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer Revier: keine Angabe Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe Reisebericht Angefangen hat alles Ende Juni, Samstag Nacht, beim Durchlesen der neuen Surf. Steht doch da 1 Woche Surfen mit Robby Naish, Classic to Cool Event. Ich habe erst mal zum Telefon gegriffen und mir auf Band einen Platz reserviert, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer</p>
<p>Revier: keine Angabe</p>
<p>Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe</p>
<h3>Reisebericht</h3>
<p>Angefangen hat alles Ende Juni, Samstag Nacht, beim Durchlesen der neuen Surf. Steht doch da 1 Woche Surfen mit Robby Naish, Classic to Cool Event. Ich habe erst mal zum Telefon gegriffen und mir auf Band einen Platz reserviert, am Montag dann die ganze Sache per Fax bestätigt, und dann überlegt, wie ich diesen Urlaub finanzieren soll&#8230;bis Dezember ist ja lang.</p>
<p>Im Oktober kam dann der erste Brief von Surf und Robinson Club in dem mitgeteilt wird, bitte eigenes Material mitbringen und Boardverleih nur gegen Vorlage eines Surfscheines &#8211; und Robby Naish kommt nur für 3 Tage als Stargast! Oh Schreck, ich hatte keinen Surfschein und eigenes Material ? Ja Leichtwind &#8211; Custom Made und Gorch Fock Segel &#8211; also eigentlich nichts für einen Surfurlaub. Na ja dacht ich mir, wir werden sehen.</p>
<p>Die Anreise verlief dann ganz normal &#8211; sprich in München alles ok und in Hurghada geordnetes, gut organisiertes Chaos &#8211; mit Kofferträgern die nur nerven. Nachdem wir im klimatisierten Bus die Grossbaustelle Hurghada verlassen haben, nur Wüste und weites Land bis zur Gebirgskette. Soma Bay ist eine Halbinsel ca. 40 Km südl. von Hurghada, und ein Grossbauprojekt, das in den nächsten Jahren mit etlichen Millionen $ ausgebaut werden soll.</p>
<p>Der Robinson Club Soma Bay wurde vor gut 1 Jahr eingeweiht und ist einfach phantastisch, ich habe mich gleich wohl gefühlt. Eine traumhaft schöne Anlage, sehr weitläufig, mit grünen Inseln, alle Zimmer (grosse Zimmer) mit Meerblick.</p>
<p>Am Anreisetag hatten wir super Windverhältnisse, nur zum Surfen bin ich nur ganz kurz gekommen, sprich mal einen Mund voll Salzwasser, dann hat die Mistral-Station geschlossen. Donnerstag Abend nach einem grandiosen Abendbüfett &#8211; wie fast jeden Abend &#8211; die Vorstellung des Trainerteams, Steve Chismar, Surf Redakteur und Testfahrer, Hanspeter Lange Trainer der Olympiamannschaft und Privattrainer von Andrea Hoeppner, Andreas Eberbach, Andi Lammerer und Dirk Rademacher, kurze Besprechung und Verteilung der Event T-Shirts, bei der leider einige leer ausgingen, weil ein paar Robinson Gäste sich auch bedienten, anschliessend Urlaubseinstimmung mit Folkloreabend des Robinson Teams.</p>
<p>Freitag früh Wind mit ca. 5-6, aber ohne offizielle Reviereinweisung gab es kein Material. Da es ja auch ein windsicheres Revier sein soll, hat es keinen gestört, dass erst die Gruppeneinteilung nach Leistungsstufe stattfand, und ein paar organisatorische Ding besprochen wurden.</p>
<p>Dann ging es endlich los, 34 gute bis sehr gute Surfer bei der Schlacht ums Material &#8211; glücklich jetzt, wer eigenes Equipment dabei hatte &#8211; mit Robinson Club Gästen waren es rund 60 Surfer &#8211; die sonst sehr gute Station, Mistral Boards und North Sails, hat natürlich keine 60 Bretter und Segel in einer Grösse, sprich man musste nehmen was da war und nicht was man gerne fahren will. Der Wind hat dann auch mitgespielt, hat nach kurzer Zeit etwas viel nachgelassen &#8211; Zeit für Schwachwind trixen &#8211; Materialtausch war nicht möglich, weil einfach nichts fahrbares mehr da war. Für mich als Alpsee und Rottachspeicher-(kennt das überhaupt jemand)-Surfer die optimalen Bedingungen, wer fährt schon Duck Tack und Duck Jibe bei 2 &#8211; 3 Windstärken?</p>
<p>Ein paar Worte zum Revier: Vor der Surfstation meist ablandiger Wind, etwas in Luv ein sehr grosser Stehbereich, draussen leichte, gleichmässige Dünung bzw. Windwelle. Weit in Luv (nicht in Sichtweite der Surfstation) ein Megarevier, ablandiger Wind, bei Mikrowelle und 2 m unter Land fährt man Manöver wie auf Schienen. Mit dem Lichteinfall surfen wie im Paradies&#8230; selbst Surfchef Gerd Kloos war sogar mal begeistert.</p>
<p>Die ganzen kulinarischen Highlites (als gelernter Koch kann ich nur gratulieren, zu dieser Leistung) Frühstücksbüfett, Beachrestaurant und Abendbüfett muss man einfach erlebt haben. Eine überaus reichhaltige Auswahl an lukullischen Genüssen und das ständig frisch zubereitet, reichhaltig und zu jeder Zeit zu bekommen &#8211; keine Schlacht am Büfett. Ein Genuss!!!</p>
<p>Da wir mit Hanspeter einen Fitnessexperten dabei hatten, gabs Abends nach dem Surfen immer einen kleinen Workout, für Surfer zugeschnitten und anschliessend gings für mich in den Saunapark zum Entspannen.</p>
<p>Samstag dann etwas undurchsichtige Bedingungen, ich habe mich mit dem Material vergriffen, zum Tauschen ist natürlich nichts mehr da, sprich für mich mehr Kampf wie Spass &#8211; und einen ersten Gruss an meine Surferhände.</p>
<p>Im Urlaub habe ich mir wieder mal nichts aufgeschrieben, man tut sich hinterher dann etwas schwer mit den Windtagen &#8211; war es jetzt Samstag oder Sonntag mit den Hammerbedingungen &#8211; oder wie??? Auf jeden Fall waren die Bedingungen sehr wechselhaft, sprich unsrer Gruppentrainer Steve hatte einen schweren Stand. Zum einen war das Leistungsniveau sehr hoch, dann wollte jeder ein anderes Manöver lernen, Volcan, Spinloop, Backwindjibe, Push Tack und Duck Tack &#8211; da war doch noch was &#8211; , und alle ½ Stunde hätte man Material wechseln können, wie hält man da eine Gruppe von 9 Mann zusammen???</p>
<p>Sonntag, bei Flaute ging es dann zum Schnorcheln nach Tobia Island, ausgemacht war 14 Uhr. Ich war wegen der guten Küche erst um 20 nach 2 am Strand, dachte bei der Ägyptischen Organisation reicht das leicht, Pech gehabt. Das Boot war schon unterwegs, Mist. Doch bei den Robinsons wird Service und Freundlichkeit gross geschrieben, das heisst, wir 2 Nachzügler wurden einfach ohne grosse Worte mit einem der 2 Rettungsbooten, die ständig bereit waren, dem Tauchschiff nachgefahren und hatten so einen Traumhaft schönen Schnorchelausflug an dem Korallenriff vor Tobia Island. Du fühlst dich dort wie im Aquarium und wer die Augen offen hält sieht so manch exotischen Fisch und erlebt eine tolle Unterwasserwelt.</p>
<p>Und Robby Naish ??? Am Montag stand Robby einfach so ohne Hofgefolge am Strand, schaute sich die Bedingungen an und baute sein Material selbst auf. Für mich die Surflegende schlechthin &#8230; also nichts wie hin und small talk. Ein unglaublich sympathischer Mensch, ohne irgendwelche Starallüren, einfach spitze.</p>
<p>Dann gings wieder zum Surfen &#8211; mit Robby. Man sieht gleich die unterschiede zwischen einem Profi, der Windsurfgeschichte geschrieben hat, und einem Hobbysurfer. Robby ist zwischen den einzelnen Gruppen hin und her gependelt und hat die einzelnen Wunschmanöver einfach so schnell gefahren, auf den Punkt und bei Bedarf mit Wiederholung, mit einer Board und Segelkontrolle die an Zauberei grenzt.</p>
<p>Ich habe Robby später mal gefragt, wie sein vergangenes Jahr aussah, daraufhin meinte er: Täglich auf dem Wasser, vormittags Windsurfen, und nachmittags Kiten &#8211; 300 Tage Wassersport im Jahr. Da sehe ich mit meinen 5 &#8211; 20 Tagen die ich im Jahr vielleicht zusammen bringe ganz schön alt aus. Die Kite &#8211; Show die uns Robby lieferte war einfach mega grandios, übriges Glückwunsch Robby zum Kite-Weltmeistertitel.</p>
<p>Mr. Naish startete direkt vor der Station, lief mehr Höhe als manch Surfer an Land, um anschliessend mit einem mega Sprung über das vorgelagerte Hausriff zu fliegen. Für mich als Alpensurfer die erste Gelegenheit Kite-Surfen hautnah zu erleben, und dann gleich vom Weltmeister. Einfach unbeschreiblich mit welcher Leichtigkeit ein Könner fast ohne Welle Sprünge, nein Flüge hinlegt von weit über 15 m Höhe und bestimmt 50 m Weite. Da wir ein Filmteam dabei hatten sind ein paar der Flüge auf Video festgehalten&#8230;das glaubt eim ja sonst niemand.</p>
<p>An Land war Robby einfach easy, er schrieb Autogramme, stellte sich zu Fotoshootings mit seiner Frau KT und stand jeder Zeit Rede und Antwort &#8211; für diesen Superstar einfach toll. Auch bei Strandspielen machte Robby jederzeit mit, so beim Tischtennisballweit-spucken, beim Tauziehen und auch -wie heisst das?- um eine Flasche kreisen und anschliessend die Richtung nicht verlieren?!</p>
<p>Die Zeit vergeht dann leider viel zu schnell und ich hätte an Robby noch so viel Fragen und wäre gerne noch öfter mit Ihm rausgesurft, stellt Euch vor, ich geh einfach hin zu Robby, frage, wollen wir eine Runde surfen, und er sagt einfach sicherlich und wir fahren dann eine Runde&#8230;.kennt Ihr das?</p>
<h3>Autor</h3>
<p>Jürgen Mai</p>
<h3>Fotos</h3>
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		<title>Safaga</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Nov 2000 10:31:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Kitesurfer]]></category>
		<category><![CDATA[Safaga]]></category>
		<category><![CDATA[Windsurfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer Revier: keine Angabe Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe Reisebericht Hi Leute, bin Ende November aus Safaga zurückgekommen und möchte hier mal meine Eindrücke zum Besten geben. Der vorrangigste Grund nach Safaga zu fahren, war der angeblich etwas stärker wehende Wind als er vergleichbar in Hurghada weht. Die nach [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer</p>
<p>Revier: keine Angabe</p>
<p>Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe</p>
<h3>Reisebericht</h3>
<p>Hi Leute, bin Ende November aus Safaga zurückgekommen und möchte hier mal meine Eindrücke zum Besten geben. Der vorrangigste Grund nach Safaga zu fahren, war der angeblich etwas stärker wehende Wind als er vergleichbar in Hurghada weht. Die nach Hurgada fahrenden Surfer werden vielleicht genau das Gegenteil sagen. Vielleicht kann ich einigen Leuten, die sich ebenso wie ich in erster Linie surferischer Weise in Safaga betätigen wollen, ein paar Tipps geben – die ich leider nicht hatte!</p>
<p>Ich beginne mit dem wichtigsten und zähle mal die Surfstationen der Reihe nach von Norden nach Süden auf:</p>
<p><b>1) Mistral </b>&#8211; Die mit Abstand beste Stelle um ins Wasser zu gehen ist am Hotel Shams. Das Wasser ist ca. 50m weit rein stehtief und falls Wind ist??? – kann man seinen Lieben am Strand eine Halse, Duck Jibe oder, oder nach dem anderen vorführen – Kamera nicht vergessen! Dort befindet sich auch das Mistral Surfcenter mit sehr gutem Material. Leider haben alle anderen Surfschulen einen schlechteren Standort.</p>
<p><b>2) F2 Tornado</b> &#8211; Ist überhaupt nicht zu empfehlen, weil nördlich ( da kommt auch der Wind her ) ein Steg liegt an dem mittelgrosse Ausflugs-Yachten festgemacht sind – mal mehr mal weniger. Es kann sich jeder vorstellen, dass bei soviel im Wasser liegender „Gegend“ der Wind extrem böig ist 0-5Bft ist keine Seltenheit und erfordert sehr gutes Gleichgewichtsgefühl, ausserdem schwimmen mehrere 10Meter lange Festmacherleinen quer im Wasser. Mit Sicherheit fährt man am Anfang darüber und legt sich galant ab &#8211; wenn die Finne heil geblieben ist, hat man Glück gehabt! Das im Background liegende Hotel Holiday Inn tut sein übriges um für nicht ausreichende Vortriebskraft zu sorgen. Das Material ist in einem schlechten Zustand – allerdings ist das Ausleihen dort am günstigsten – wir haben für 12Tage 400DM bezahlt.</p>
<p><b>3) Vasco Renna &#8211;</b> Das Material ist sehr gut! Neuste Fanatic Boards und North Segel. Der Standort ist ebenso wie bei F2 unglücklich aber nicht ganz so extrem &#8211; deshalb fahren sie dort jeden morgen zu der vorgelagerten Insel Tobia  &#8211; kostet allerdings 35DM täglich zusätzlich und das haut rein!</p>
<p><b>4) &#8211; Habe </b>den Namen des Centers vergessen, irgendwas mit Simon&#8230;&#8230;Das Center liegt direkt am Menaville Hotel. Der Standort ist nach dem Shams mit der Mistral Station  meiner Meinung nach der Beste. Allerdings finde ich das Material nicht sehr gut; Bic Boards und wenn ich mich nicht irre Gun Sails – na ja wer´s mag? Das Ausleihen ist überall etwa gleich teuer ca. 350DM für 1Woche – ich denke man sollt auf jeden Fall versuchen zu handeln. Denn eins ist sicher: mit dem Surfboom ist es vorbei und bevor sie dort das Material verstauben lassen nehmen die sicherlich auch ein paar Mark weniger.</p>
<p><b>Das Thema Wind:</b> Nach meinen Infos soll der Wind in Wintermonaten um einiges stärker wehen als im Sommer. Leuchtet mir als Yachtsegler auch ein, weil es Thermikwinde sind die abhängig von der Land/Wassertemperatur stärker oder schwächer ausfallen. Um so grösser die Tag/Nacht -Temperaturunterschiede sind um stärker müsste es morgens wehen. Na ja, soviel zur Theorie! Da mein Freund und ich zu Hause mit relativ kurzem Brett fahren (Axxis262) dachten wir natürlich, dass es dort zumindest zu 70% für 5.5 Segel ausreichen müsste. Leider konnte wir von solch einem Segel nur träumen. Für 2Std reichte es gerade mal fur`n 5.7 Segel, ansonsten nur 6.5 und aufwärts. Ok, ok die Könnensstufe spielt auch eine Rolle, aber egal wie gut jemand fährt, 4Bft sind einfach zu wenig um mit o.g. Brett zu fahren &#8211; wer jetzt noch sagt, wenns reicht für so´n Segel &#8211; ist doch auch ok &#8211; der hat noch nicht den Spass erfahren, mit einem kleinen Brett und einem dazu passendem Segel zu surfen. Ausserdem ist es schlicht und ergreifend einfacher mit einem kleinern Segel den Wasserstart zu machen als mit einem grossen Lappen. Eigentlich wollten wir das Blauwasser-Feeling in Safaga ausgiebig geniessen und mal 12Tage bei 23Grad Wassertemperatur und 28Grad Lufttemperatur uns so richtig auspowern &#8211; Scheisse war’s!!! Möglicherweise weht im nächsten Monat ein besserer Wind. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Angaben auf der HP zutreffend sind. Ich möchte hier Safaga nicht schlecht machen, allerdings haben die Preise <u>nichts</u> mit der Infrastruktur zu tun – es ist einfach alles überteuert.</p>
<p><b>Zum gemütlichen Teil</b> &#8211; nämlich die Abende an denen wir das eine oder andere Bier vernichtet haben -kann ich nur sagen, dass ich im nachhinein froh bin, dass wir „All Inclusive“ hatten. Die Preise für eine 0,5L Flasche local Sakara oder Stella Bier liegen zwischen 5-8DM, für eine Flasche Wein 0,5L ca. 35DM und das hätte unseren Urlaub extrem verteuert. Die hohen Preise für´s Bier oder für den Wein kann ich in einem moslemischen Land noch verstehen, aber für Cola/Fanta ca. 4-5DM, eine Portion Fritten ohne alles ca. 7DM ( am Holiday Inn ), ich finde das grenzt an Nepp.</p>
<h3>Autor</h3>
<p>Rainer Niklowitz</p>
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