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	<title>Chile - Die besten Surfspots zum Windsurfen, Kitesurfen und Wellenreiten</title>
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	<description>&#124; Wind &#124; Surf &#124; Kite &#124; Wing &#124;</description>
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		<title>Antofagasta</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Mar 2014 10:00:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>
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		<category><![CDATA[Kitesurfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: bitte ergänzen Revier: bitte ergänzen Windrichtung: bitte ergänzen Spotbedingungen Zu Antofagasta sind noch keine weiteren Informationen verfügbar. Wir würden uns freuen, wenn du diese ergänzt, gerne per Mail oder Kontaktformular.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: bitte ergänzen</p>
<p>Revier: bitte ergänzen</p>
<p>Windrichtung: bitte ergänzen</p>
<h3>Spotbedingungen</h3>
<p>Zu Antofagasta sind noch keine weiteren Informationen verfügbar. Wir würden uns freuen, wenn du diese ergänzt, gerne per Mail oder Kontaktformular.</p>
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		<title>Bahia Inglesa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gast]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Mar 2006 10:31:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Bahia Inglesa]]></category>
		<category><![CDATA[Kitesurfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer Revier: Welle Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe Teil der 11 monatigen Reise von Sten &#38; Grit Uhlig um die Welt Muenchen &#8211; Moskau und zurueck, das entspricht in etwa der Nord-Sued-Ausdehnung Chiles. Auf seinen 4.300 km Laenge ist das Land ein Eldorado fuer Outdoorsportler &#8211; vom Sandboarden in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer</p>
<p>Revier: Welle</p>
<p>Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe</p>
<p><em>Teil der <a href="/author/sonnemeerundschnee/">11 monatigen Reise</a> von Sten &amp; Grit Uhlig um die Welt</em></p>
<p>Muenchen &#8211; Moskau und zurueck, das entspricht in etwa der Nord-Sued-Ausdehnung Chiles. Auf seinen 4.300 km Laenge ist das Land ein Eldorado fuer Outdoorsportler &#8211; vom Sandboarden in der trockensten Wueste der Welt ueber Snowboarden, Bergsteigen und Kitesurfen bis zum Trekken zwischen den Gletschern Patagoniens.</p>
<p>Von Santiago de Chile aus &#8211; strategisch guenstig im Zentrum des Landes gelegen &#8211; reisen wir zunaechst Richtung Norden. Das Ziel ist die Atacama Wueste. Da aber weder Sten, Julia (die gerade zu Besuch ist) noch ich unserem Sitzfleisch 30 Stunden Busfahrt zumuten wollen, legen wir einen Zwischenstopp am Meer ein. Caldera ist umgeben von nichts als Sandduenen. Menschen bekommen wir hier kaum zu Gesicht. Dafuer gibt es reichlich Wind. Und so wird Chile zum zehnten bekiteten Land auf unserer Reise.</p>
<p>Nach dieser &#8222;Hinternerholpause&#8220; geht es weiter nach San Pedro de Atacama &#8211; durch 15 Stunden NICHTS &#8211; kein Busch, kein Baum, nur Sand! San Pedro ist eine kleine Oase in der trockensten Wueste der Welt &#8211; der Atacama. Die den Ort umgebenden Duenen erinnern an feinste Tiefschneehaenge und laden zum Sandboarden ein, der vertrocknete Salzsee (Salar) formt eine surreale Kulisse.</p>
<p>Unser Hoehepunkt hier ist aber die Besteigung des 6.010 m hohen Vullkans Sairecabur. Wir starten in einer Vollmondnacht. Das Farbspiel beim Lichtwechsel zum Sonnenaufgang laesst die karge Landschaft wie eine Maerchenwelt erscheinen. In der Eiseskaelte des fruehen Morgens steigen wir in einer Hoehe von 5.000 m los. Wir kraxeln ueber riesige Felsbloecke. Einen normalen Weg gibt es nicht. Der Aufstieg ist anspruchsvoll und gespickt von schwierigen Passagen und endlosen Ausblicken bis nach Bolivien und Argentinien. Der Weg nach oben vergeht wie im Flug! Nach 4,5 Stunden stehen wir auf dem winzigen Gipfelplateau in 6.010 m Hoehe. Das Gefuehl ist berauschend! Den Einfluss der Hoehe bekommen wir auf dem Abstieg ueber die schneebedeckte Flanke auf der bolivianischen Seite des Sairecabur zu spueren. Wir fuehlen uns wie betrunken, bekommen leichte Kopfschmerzen. Aber unser Gelaendewagen, der uns zureuck nach San Pedro chauffiert, wartet schon und so sind wir schnell wieder in ertraeglichen Hoehen.</p>
<p>Unser naechstes Ziel liegt ca. 1.500 km suedlich. Chillán ist das groesste Skigebiet Chiles &#8211; leider aber wegen zu viel Wind geschlossen. Also hiken wir mit den geliehenen Snowboards bevor wir uns am Abend am Kaminfeuer bei einem leckeren chilenischen Rotwein wieder aufwaermen.</p>
<p>Weitere 600 km suedlich liegt Chiloe. Der Lonely Planet beschreibt es als gemuetliches Inselchen auf dem man viel von der urspruenglichen chilenischen Lebensweise sieht. Ein Mitreisender hingegen behauptet, man muesse nicht unbedingt nach Chiloe. Man koennte sich auch zu Hause in voller Montur im Dunkeln unter die kalte Dusche stellen und haette das original Chiloe-Erlebnis. Irgendwie haben beide Recht. Die meiste Zeit ueber finden wir das einzige trockene und warme Plaetzchen am Bollerofen. In den seltenen Faellen, in denen sich die Sonne dann doch durch die Wolken kaempft, verspruehen die vielen bunten Holzhaeuschen suedchilenisches Flair.</p>
<p>Aber was waere eine Chilereise ohne Patagonien! Also begeben wir uns noch weiter Richtung Sueden. Diesmal per Schiff. Unsere drei Tage auf der Navimag Faehre sind vollgepackt mit strahlenden Sonnenaufgaengen, Ausblicken auf den riesigen Gletscher &#8222;Campo de Hielo Sur&#8220;, Robben und Delfinen die das Schiff begleiten und einer Nacht mit maechtigem Seegang, der nur in der Horizontalen ertraeglich ist. Und da wir hier in Suedamerika sind, duerfen wir jederzeit auf die Bruecke, um dem Kapitaen ueber die Schulter zu schauen &#8211; in Europa unvorstellbar!</p>
<p>Wir landen im tiefsten Winter Patagoniens. Trotzdem entscheiden wir uns fuer eine dreitaegige Trekkingtour durch den Torres del Paine Nationalpark. Im Sommer schieben sich Herden von Wanderern durch die Weglein des Parks. Im Winter trifft man kaum eine Menschenseele. Ob das vielleicht daran liegt, dass unser Zelt jeden Morgen von innen gefroren ist und Naechte mit minus 15 Grad keine Seltenheit sind? Wir verbringen unsere Tage mit langen Wanderungen zu riesigen Gletschern, vorbei an Eisbergen die mit lautem Krachen aus dem Eisfluss brechen. Maechtige Lawinen gehen mit einem tiefen Grollen von den breiten vereiste Waenden ab. Der strahlende Sonnenschein macht es tagsueber angenehm warm. Mit der Nacht kommt die Kaelte. Gut dass die Ranger im einzigen im Winter geoeffneten Refugio im Park ein gutes Herz haben und uns am Feuer sitzen lassen, bevor wir in unsere dicken Schlafsaecken im Zelt kriechen und von unseren Abenteuern in einem der laengsten Laender der Welt traeumen.</p>
<p>Chiles kulinarische Highlights: Pastel de Jaiba &#8211; ein leckerer Auflauf aus Krabbenfleisch und leckerer lokaler Rotwein der hier billiger als Bier ist.</p>
<h3>Spotbedingungen</h3>
<p><strong>Anfahrt</strong><br />
Mit dem Bus von Santiago 13h nach Norden bis Caldera. Von da mit dem Taxi 10Minuten nach Bahia Inglesa.</p>
<p><strong>Wind</strong><br />
Wenn der Wind auf suedwest dreht ist das ein gutes Zeichen. Ab ca. 12Uhr gehts zur Sache.</p>
<p><strong>Wasser</strong><br />
Ok. Wenn auch in den Wintermonaten recht kuehl.</p>
<p><strong>Spot</strong><br />
Die Bahia ist eine riesige runde Bucht in mitten der Wueste. Man findet fuer fast alle Windrichtungen einen Sideshorespot.</p>
<p><strong>Temperatur</strong><br />
Langer Neo ist noetig.</p>
<p><strong>Meistgefahrene Kites</strong><br />
8qm, 12qm, 16qm</p>
<p> [<a href="https://surfspot.de/surfspots/suedamerika/chile/bahia-inglesa/">See image gallery at surfspot.de</a>] </p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Puclaro</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2005 10:31:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Kitesurfer]]></category>
		<category><![CDATA[Puclaro]]></category>
		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Windsurfer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer Revier: keine Angabe Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe Reisebericht Puclaro ist der ideale Spot für Kiter und Windsurfer in Chile! Puclaro ist ein relativ neuer Stausee ca. 60km östlich von La Serena, im Valle de Elqui. Durch seine aussergewöhnliche Lage hat er angeblich das ganze Jahr über Starkwind [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer</p>
<p>Revier: keine Angabe</p>
<p>Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe</p>
<h3>Reisebericht</h3>
<p>Puclaro ist der ideale Spot für Kiter und Windsurfer in Chile! Puclaro ist ein relativ neuer Stausee ca. 60km östlich von La Serena, im Valle de Elqui. Durch seine aussergewöhnliche Lage hat er angeblich das ganze Jahr über Starkwind und schönes Wetter, daher der ideale Spot zum üben und Kiten bis ans Ende der Kräfte!</p>
<p>Meine Theorie ist, dass durch den fast immer wolkenlosen Himmel und die starke Sonneneinstrahlung in den Anden und das kalte Meer bei La Serena eine Thermik erzeugt wird, die durch das Tal in Richtung Anden zieht und im verengten Bereich bei der Talsperre den Wind extrem verstärkt.</p>
<p>Ich hatte leider nur meinen 14er North Vegas mitgnommen. Damit konnte man morgens um 11Uhr bei noch etwas böigem Wind starten, um 14 Uhr war definiv Schluss. Dann waren nur noch 10er Kites möglich. Angeblich bleibt der Wind bis ca. 20Uhr erhalten. Das Wasser hat Trinkwasserqualität und war im März noch angenehm warm, ein 3mm Neopreneanzug vollkommen ausreichend.</p>
<p>Eine Surfstation gibt es noch nicht. Sicherlich nur eine Frage der Zeit, denn so einen Spot gibt es nicht oft. Der Stausee wurde erst vor 2 oder 3 Jahren fertiggestellt und danach lange gefüllt. Aus einem unerklärlichen Grund hat man die Bäume und Weinsträucher vor dem Füllen nicht gefällt und stellen daher eine Gefahr für Kiter und Surfer dar. Am Ufer stehen noch Schilder die Wassersport verbieten. Was aber niemanden davon abhält. Zur Zeit wird das Wasserniveau wieder gesenkt, um die abgestorbenen Bäume zu fällen.</p>
<p>Der Spot liegt auf der Nordseite des Stausees. Man fährt von la Serena kommend in Richtung Vicuna. Ca. 4km nach der Staumauer kommt auf der rechten Seite die Piscobrennerei Ruta Norte, nach etwa 500m links abbiegen und auf die Nordseite des Sees fahren. Durchquert den am Reisbrett geplanten Ort Hualliguaica (hier wohnen die umgesiedelten Einwohner des gleichnahmigen Ortes, der beim Anstauen des Sees verlorenging), und fahrt am Ortsende runter ans Ufer. Dort zelten auch die wenigen Surfer und Kiter, die zumeist aus Santiago kommen. Die ersten Freaks haben sich bereits in Hualliguaica eingemietet.</p>
<p>Wenn ihr mit Freundin/family fahrt, könnt ihr in Vicuna bleiben, einem sehr schönen Ort mit etwas internationalem Tourismus Das Valle de Elqui ist unter Esoterikern berühmt, wer dazu eine Neigung hat ist am richtigen Platz.</p>
<p>Wenn die Freundin/family lieber zum Strand will, bleibt in La Serena und fahrt morgens hoch. Es sind ca. 45min gut ausgebaute Strasse. In den Monaten Januar und Februar ist es allerdings in La Serena voll, dann müsst ihr vorher reservieren.</p>
<p>La Serena ist 4-5 Autostunden nördlich von Santiago. Ihr könnt entweder direkt dorthinfliegen, oder nehmt euch einen Mietwagen in Santiago. Ansonsten die sehr guten Reisebusse von TUR-Bus.</p>
<p>Wollt ihr nur in Puclaro kiten, nehmt einen 10er, max 12er Kite. Wollt ihr auch zum Meer (Pichilemu, Pichidangui), dann braucht ihr schon einen 14er. Mehr Infos gibt es unter www.kiteboarding.cl , insbesondere gute Spotbeschschreibungen.</p>
<h3>Autor</h3>
<p>Dirk Meyer</p>
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		<title>Pichilemu (5 Spots)</title>
		<link>https://surfspot.de/surfspots/suedamerika/chile/5-spots-in-pichilemu/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Import aus Version 8]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2005 10:31:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Curanipe]]></category>
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		<category><![CDATA[La Serena]]></category>
		<category><![CDATA[Llico]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: Windsurfer Revier: keine Angabe Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe Reisebericht Fast das ganze Jahr über hatten wir unserem neuen Projekt entgegengefiebert. Die herbstliche Kälte und die inzwischen viel zu kurzen Tage in Deutschland liessen keinen Zweifel daran aufkommen, dass wir hierzulande wohl keine Gelegenheit mehr zum Windsurfen haben würden. Ende [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: Windsurfer</p>
<p>Revier: keine Angabe</p>
<p>Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe</p>
<h3>Reisebericht</h3>
<p>Fast das ganze Jahr über hatten wir unserem neuen Projekt entgegengefiebert. Die herbstliche Kälte und die inzwischen viel zu kurzen Tage in Deutschland liessen keinen Zweifel daran aufkommen, dass wir hierzulande wohl keine Gelegenheit mehr zum Windsurfen haben würden. Ende Oktober war es dann endlich soweit: Abflug nach Chile, wo zu dieser Zeit gerade der schönste Frühling herrschte. Das über 4.000 km lange und an seiner schmalsten Stelle nur 90 km breite Land am &#8222;Ende der Welt&#8220; wartet mit einer Fülle landschaftlicher Reize und natürlich mit endlosen Stränden auf.</p>
<p>16 Stunden etwa dauert es, bis man nach einer kurzen Zwischenlandung in São Paulo, Brasilien auf dem modernen und übersichtlichen Flughafen von Santiago de Chile einschwebt. Als Fluggesellschaften bieten sich u.a. LAN Chile und Lufthansa an. Zu dem Thema hat ein Freund von mir mal eine Zusammenstellung von &#8222;Surfer Friendliness Factors&#8220; gefunden. Dort kam LAN Chile zwar nur mit &#8222;unfriendly&#8220; davon, aber ich hätte sie aufgrund anderweitiger Empfehlungen schon einmal gerne ausprobiert. Nachdem die chilenische Airline mir jedoch telefonisch mitteilte, sie könne nicht garantieren, dass mein Board mit demselben Flieger ankommt wie ich (&#8222;am besten einen Tag vorher absenden&#8230;&#8220;) und der Spass dann auch noch über 500 US$ (pro Strecke!) kosten sollte, bin ich lieber wieder auf den &#8222;freundlichen&#8220; Kranich zurückgekommen.</p>
<p>Entsprechend der von mehreren Seiten geäusserten Empfehlungen mieteten wir uns ein 4-Wheel-Drive und machten uns gut bepackt auf den Weg durch das Valle Central in Richtung Süden. Es schadet zwar nie, auf einem Surftrip in einsame Gegenden ein geländegängiges Fahrzeug zu haben, aber unserer Erfahrung nach wären sämtliche interessanten Spots auch gut ohne Allradantrieb zu erreichen. Dies nur als kleiner zusätzlicher Tipp, da die Mietpreise der Car Rentals durch die Bank exorbitant hoch sind. Die preiswerteste und durchaus nicht schlechteste Variante wäre die Fahrt mit einem der zahllosen Reisebusse, die auch in komfortabler Ausstattung bis in die entlegensten Winkel des Landes fahren. Und das Gepäck? Nach Aussagen Einheimischer würden Chilenen bisweilen sogar ihre Möbel beim Umzug mit diesen Bussen transportieren. Jeder nach seinem Geschmack! Auf jeden Fall bräuchte man sich dann nicht so mit der &#8211; wie wir fanden &#8211; bescheuerten Strassenbeschilderung herumzuschlagen. Wir waren froh, uns aus der Grossstadt herausgewuselt zu haben und endlich auf der &#8222;Ruta 5&#8220; dem landschaftlich reizvolleren Teil dieser VI. Region (&#8222;Region Bernardo O&#8217;Higgins&#8220;) entgegenzusteuern.</p>
<p>Zunächst ging es Richtung Pichilemu, das rund 270 km von Santiago de Chile entfernt liegt. Der wohl bekannteste Ort in Sachen Surfing ist zugleich eine gute Basisstation, um sich umgeben von im Neopren herumfeckelnden Wellenreitern gleich ein bischen in Stimmung versetzen zu lassen. Man kann den im Wesentlichen aus 2 &#8222;Geschäftsstrassen&#8220; bestehenden Ort hässlich finden oder man kann ihn mögen. Die in die Bucht einlaufende, von links brechende und vor allem endlose Welle muss man einfach lieben. Bis die Sonne untergeht, plantschen die Jungs ohne Segel im kühlen Nass und versuchen, noch die eine oder andere Welle zu erheischen. Als Windsurfer muss man in der Tat etwas Geduld mitbringen, bis der Wind in Pichilemu stimmt. Bei schwachem Wind und sogar aus der Entfernung riesig anmutenden Wellenbergen sind wir gleich weiter nach Süden gefahren und konnten letzlich leider nur einmal zu einem späteren Zeitpunkt in Pichilemu auf&#8217;s Wasser.</p>
<p>Völlig anders die Situation in dem bereits zur VII. Region (&#8222;Region Maule&#8220;) gehörenden Fischerörtchen Llico. Hier drehte der Wind mit zunehmender See-Land-Thermik nachmittags mitunter erst richtig auf. Bereits am 2. Surftag waren wir mit dem 3,7-er bei geradezu apokalyptischen Bedingungen unterwegs. Die Brandung mag in Ufernähe gar nicht so hoch wirken, aber die zuweilen endlose Kette relativ schnell hintereinander brechender Kämme besorgt einem so manche Spülung. Dabei machte sich ein Kleidungsstück besonders bezahlt: Das Wasser ist wirklich so schweinekalt, dass man sich glücklich schätzen kann, einen guten Neoprenanzug anzuhaben! Die Seelöwen fühlen sich hier so richtig wohl. Beim &#8218;Rausfahren sind einem gleich eine ganze Reihe guter Sprungrampen gewiss. Wer dies nicht so schätzt, den wird vielleicht die Performance der äusseren Sandbank beeindrucken. Wie wir mit der Zeit festgestellt haben, sind auch in Llico die Bedingungen nicht über mehrere Tage hinweg konstant und vor allem auch bei scheinbar gleicher Wetterlage kaum vorhersagbar. Da knallt an einem Tag die Sonne und der eisige Wind frischt wie erhofft auf und an einem anderen zunächst genauso sonnigen Mittag stehst Du innerhalb von 10 Minuten im Küstennebel. Fahre dann, wie wir, lieber einige Autominuten Richtung Landesinnere und die Sonne ist auf Deiner Seite!</p>
<p>Wer nach Chile reist, um die ganze Zeit nur am Strand &#8218;rumzuhängen, ist selber schuld. Das Land überrascht auf jeder Tour mit immer neuen Facetten seiner Natur. Obgleich wir lediglich 2 Regionen dieses ca. 4.300 km langen und nur rund 140 km &#8222;schmalen&#8220; Staates besucht haben, fanden wir eine äusserst abwechslungsreiche Landschaft vor. Gerade im Frühling wartet Zentralchile mit einladend üppiger Vegetation auf: Sattes Grün auf sanft ansteigenden Hügeln steht in farblichem Kontrast zu strahlend gelben Wiesenblumen, die weitläufige Hänge bedecken. Wenn der Blick auf einsame Seenplatten bei guter Fernsicht im Hintergrund die Gipfel der schneebedeckten Andenkette erkennen lässt, bist Du einfach baff. Gut&#8230;, natürlich sind wir zum Windsurfen hergekommen (und Du bist deswegen &#8222;hierhergesurft&#8220;).</p>
<p>Weiter in Richtung Süden besuchten wir als nächstes La Serena, das sich an den Küstenort Curanipe anschliesst. Neben der Route über die gebührenpflichtige Panamericana (Ruta 5) via Curico und Talca besteht seit einiger Zeit die Möglichkeit, eine viel kürzere und schönere Strecke an der Küste zu fahren. Die neue Brücke über die Meerenge südlich von Putu war auf unserer Karte noch nicht eingezeichnet. La Serena lockt mit einem schönen Pointbreak. Sandstrand wie an fast allen Spots inklusive. Weniger schön ist, dass dieser Küstenabschnitt sorgfältig mit Stacheldraht eingezäunt ist. Als wir ankamen, kletterten gerade 2 Gäste eines Privathauses mit ihrem Stuff über diverse Zäune. Wenn der örtliche Campingplatz geöffnet hat, sieht es dahingehend etwas freundlicher aus. Wir sind eben auch geklettert. Da kriegt man schon ein bischen Zorn, wenn man die Einsamkeit und Weite des Landes schätzen gelernt hat und die Neurose von Grundstückseigentümern dazu geführt hat, dass man ständig vor verschlossenen Gattern steht und jeder noch so winzige Waldweg von Zäunen gerahmt ist. Da gibt&#8217;s nur eines: nächstes mal Bolzenschneider mitbringen! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Die &#8222;Zaungeschichte&#8220; ist allerdings auch das Einzige, was es an der Chile-Reise zu meckern gab!</p>
<p>Nördlich von Pichilemu winken die Spots Matanzas und La Boca (dt. &#8222;die Mündung&#8220;) an der der Rio Rapel ins Meer fliesst. Eintritt über den Schlüsselmeister/Torwächter Bernardo im Ort. Am Wochenende bei genügend Andrang durch Chilenos ist das Tor evtl. auch gleich geöffnet. Ein weiteres Highlight ist natürlich Punta Topocalma. Das besondere an dem Spot ist neben dem landschaftlichen Reiz der sagenhaft gute Swell. Die Welle läuft und läuft mit einer Perfektion, die ihresgleichen sucht. Sie bricht &#8211; wie an den anderen erwähnten Spots auch &#8211; sauber von links. Wehrmutstropfen: Der Wind ist in der Abdeckung eines unübersehbaren Felsens leider recht böig und nicht einfach zu segeln. Zusätzlicher Haken: Der Spot liegt auf einer Hacienda, die sich in Firmenbesitz befindet; man benötigt eine Erlaubnis, bevor man das riesige Areal betreten darf. Vor dem riesigen Tor (oh Mann, das ist wirklich so ähnlich wie an dem Tor, an dem kein Mensch so bald stehen möchte&#8230;) klingelst Du und eine Stimme fragt Dich (in dem ortsüblichen, halb verschluckten Spanisch), was Du willst. Aber das weisst Du ja genau. Ich habe es auf Spanisch probiert, andere lieber auf Englisch. Die Entscheidung darüber überlasse ich Deinem Feingefühl. Wenn Dir das zu vage ist, findest Du auf meiner Website neben anderen Tipps und Trips weitere Hinweise, wie Du zu Deiner offiziellen Erlaubnis kommst.</p>
<p>In dem schönen südamerikanischen Land kommt zum optischen Genuss der gute chilenische Wein. Probiert unbedingt auch das Nationalgetränk Pisco Sour! Fisch und Mariscos sind gut, Fleischgerichte nicht gerade eine der Stärken chilenischer Küche. Ach ja, und dann wäre da noch dieser geniale Sender: &#8222;Noventaitres punto uno (93.1 MHz)&#8230; Entre Olas&#8230; Radio Pichilemu&#8230; spielt Euch nachmittags und abends einen Smash-Hit nach dem anderen. Eines muss Euch aber von vornherein klar sein: Chile ist nichts für Warmduscher!</p>
<h3>Autor</h3>
<p>Michael Schulte (www.surfingdave.de)</p>
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		<title>Pichilemu</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2003 10:31:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kurzinfo Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer Revier: Welle Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe Spotbedingungen Wind: Good wind for windsurfing from September to February, with sails 4.5 to 5.5. 80% side shore and 20% on shore winds. November and December are the stongest winds. Wave: From 1.5 meters to 4 meters, very good to surf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kurzinfo</h3>
<p>Geeignet für: Windsurfer, Kitesurfer</p>
<p>Revier: Welle</p>
<p>Windrichtung: beste keine Angabe, fahrbar keine Angabe</p>
<h3>Spotbedingungen</h3>
<p><strong>Wind:</strong><br />
Good wind for windsurfing from September to February, with sails 4.5 to 5.5. 80% side shore and 20% on shore winds. November and December are the stongest winds.</p>
<p><strong>Wave:</strong><br />
From 1.5 meters to 4 meters, very good to surf from left to right. You can surf, widsurf and kitesurf as well.</p>
<p><strong>Other spots close by:</strong><br />
Close to Pichilemu are Chico (stronger wind for jumping &#8211; no surfing), Topocalma (only for pro, sails 4 to 4.5, wave are closer together, so you need a good level to enjoy) and Matanza (jump and slalom for medium and high level).</p>
<h3>Autor</h3>
<p>Carlos Martinez</p>
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